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40 Jahre Norwo mit
40. Schießsportwoche Gruppe „Wilhelm Tell" seit 20 Jahren dabei - Hendrik Lenz Norwo-König |
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) sind nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Im Jahr
des 100. Stadtjubiläums waren die Sportschützen Nordenham somit ziemlich einsam auf weiter Flur und feierten
ein weiteres Jubiläum. Sie boten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 40. Mal eine Schießsportwoche an, in
diesem Jahr allerdings notgedrungen mit einem etwas modifizierten Programmablauf.
Da die Organisatoren der Norwo in diesem Jahr den Fischmarkt vom Flohmarktwochenende getrennt
hatten, nahmen die Sportschützen nicht am Fischmarkt teil, sondern waren nur mit einem Stand auf dem Flohmarkt
vertreten, an dem auch schon die Glückstrefferschießscheiben erhältlich waren, auf die dann von Montag 7.7. bis
Freitag 11.7. mit einem aufgelegten Luftgewehr geschossen werden konnte. Allzuviel Schießscheiben wurden da
aber nicht an „den Mann" gebracht und bei den Schützen machte sich Skepsis breit über die Besucheranzahl in der
Schießsportwoche.
Der Montagabend hatte jedoch kaum angefangen, als auch schon die ersten Mannschaftsteilnehmer für
das Laienschießen um den großen Norwo-Wanderpokal in das Haus der Sportschützen strömten. Und soviel kann
hier schon verraten werden, dieses „Strömen" sollte die ganze Woche hindurch anhalten. Am Freitagabend standen dann
34 gestartete Mannschaften auf der Wertungstafel. Und es waren nicht nur Erwachsene aus Nordenham bei den
Mannschaften, sogar eine aus Rodenkirchen war angetreten und eine reine Jugendmannschaft war auch
dabei, die sich zwar den Namen „Die unbesiegbaren Verlierer" gab, aber keineswegs an der letzten Stelle der
Rangfolge landete. Auch an die unter 12-jährigen hatten die Sportschützen gedacht und wieder zwei Lichtpunktanlagen
aufgebaut, die die ganze Woche hindurch begeistert angenommen wurden.
Nach dem Schießen auf die normalen Glückstrefferschießscheiben, mit denen man wie üblich einen
Tisch mit vielen Preisen leer räumen konnte, fanden dann auch die Schießen auf die
Sonderscheiben für die Titel des Norwo-Königs statt, bei dem die Erwachsenen 157 Königsscheiben verbrauchten
und die Jugend zum Schluss einen solchen Ehrgeiz entwickelte, dann am Freitagabend noch über 100 Scheiben
nachbeschafft werden mussten und dann 232 Jugendkönigsscheiben abgerechnet wurden.
Am Freitagabend war dann die Schießsportwoche zu Ende und die siegreichen Teilnehmer konnten
vom 1. Vorsitzenden Rolf Hecken geehrt werden, der dabei tatkräftige Unterstützung vom stellvertretenden
Bürgermeister Ulf Riegel erhielt. Und bei der Ehrung der Laienmannschaften hatte Rolf Hecken dann noch
eine besondere Anmerkung zu machen. Nach der Durchsicht vieler Jahresprotokolle hatte er herausgefunden,
dass die Gruppe „Wilhelm Tell" tatsächlich schon seit 20 Jahren an der Norwo-Schießsportwoche teilnimmt,
was von den vielen Anwesenden mit einem besonderen Beifall bedacht wurde. Und die aufmerksamen
Beobachter der Ergebnistafel waren nicht überrascht, als dann der Sieger beim Laienschießen verkündet
wurde: mit herausragenden 229 Ringen (ein Ergebnis, das in den Jahren erst ein einziges Mal zuvor erreicht wurde)
konnte die Mannschaft „Wilhelm Tell" zum dritten Mal hintereinander den großen Wanderpokal entgegen nehmen.
Den 2. Platz erreichte die Mannschaft „De Atenser II" mit 210 Ringen und auf dem 3. Platz standen mit
demselben Endergebnis von 208 Ringen die Mannschaften „Kaufmannsgilde" und „Die Mischer". Auch
das war ein Novum in den vielen Schießsportwochen.

Die Mannschaft „Wilhelm Tell" gewann das Laienschießen 2008
Und dann wurde es spannend. In den Jahren zuvor war es oft genug vorgekommen, dass sich beim Königsschießen
noch am letzten Abend das Endergebnis drehte. Seit zwei Tagen stand nun schon bei den Erwachsenen Hendrik Lenz
an der Spitze der Liste und bei den Jugendlichen Niklas Wetjen. Würden sie sich halten können? Na ja, beinahe. Die Jugend
entwickelte den schon angesprochenen Ehrgeiz, die Erwachsenen hatten sich in ihr „Schicksal" ergeben.
Der stellvertretene Bürgermeister Ulf Riegel konnte dann tatsächlich Hendrik Lenz den großen Niedersachsenteller
als Gewinner des Titels „Norwo-Schützenkönig" überreichen. Es war aber doch schon sehr knapp geworden, Frank
Laber folgte als 1. Ritter mit nur 1/10-Ring Unterschied und den Titel als 2. Hofdame sicherte Martina Plump,
die auch bei der Gruppe „Wilhelm Tell" mitschoss. Der Ehrgeiz der Jugend zeitigte dann auch einen Führungswechsel.
Norwo-Jugendkönig wurde Lukas Fischer, Niklas Wetjen rutschte auf den Platz des 1. Ritters und 2. Jugendritter wurde Marius Metko.
Die Königshäuser erhielten eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham und dürfen
dann ein Jahr lang kostenlos an allen Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Die Norwo-Königshäuser 2008
Nach der Proklamation fand dann noch die Schlussauslosung für die vielen Glückstrefferschießscheiben statt.
Und dabei ergab sich schon wieder eine Besonderheit: zum allerersten Mal konnten gleich 5 der acht
ausgeschriebenen Preise von einem der Anwesenden in Empfang genommen werden. So bleiben nur noch die Gewinne auf diese Zahlen übrig:
100 Euro für die Scheibe 61.008, 1 Flasche Wein für 61.515 und 1 Flasche Sekt für 60.825.
Die Gewinne können unter Vorlage der Gewinnscheibe an einem Freitag im Juli ab 20 Uhr im Haus der
Sportschützen abgeholt werden (Getränkeausgabe nur an Erwachsene).
Ergebnislisten Norwo-Schießen 2008 (22,4 KB)
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| 2. Oldenburger-Nachwuchs-Cup (OL-Na-Cup) ein voller Erfolg |
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Nach dem Erfolg des 1. Oldenburger-Nachwuchs-Cups in Leuchtenburg im letzten Jahr erhoffte sich die
Bezirksjugendleitung doch schon, dass auch die zweite Ausgabe in diesem Jahr zumindest ein gleichwertiges Ergebnis
zeitigen würde. Der Braker Schützenverein in der Wesermarsch hatte sich im letzten Jahr spontan zur Verfügung gestellt
für die Ausrichtung des 2. Oldenburger-Nachwuchs-Cups und der Wettergott hatte am EM-Sonnntag, 29. Juni, ein Einsehen und lieferte blendende
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampftag.
Als Wettkämpfe standen das Schießen mit dem
Luftgewehr, Luftgewehr mit Schlinge, Luftpistole und dem Bogen auf dem Programm. Nach einem
ausgeklügelten Punktesystem hatten dabei auch kleinere Vereine mit nicht soviel jugendlichen Teilnehmern eine reelle
Chance einen Preis zu ergattern und hier hatte sich der Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund (OSB)
nicht lumpen lassen und für die fünf besten Mannschaften Gutscheine von 30 bis 150 Euro zur Verfügung gestellt, die
bis zum Ende des Jahres eingelöst werden können.
Für die Wettkämpfe wurden Startzeiten vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag angesetzt und damit sich
die Jugendlichen nicht langweilen, hatte sich der Braker Schützenverein schwer ins Zeug gelegt und eine
fantastische Fun-Meile vor dem Schützenhof mit verschiedenen kurzweiligen Spielen organisiert. Die Jugendlichen
konnten einen Teilnehmerzettel ausfüllen und in eine Lostrommel werfen und daraus wurden dann am späten
Nachmittag viele Gewinner ermittelt. Maike Pöpken fungierte als "Glücksfee" und Niklas Ahlers verkündete dann die
glücklichen Gewinner. Da alle Nordenhamer Jungschützen am Sonntagnachmittag noch weitere "dringende"
Erledigungen zu verrichten hatten, absolvierte keiner die Funmeile und so war unter den Gewinnern natürlich auch kein Nordenhamer dabei.
OSB-Präsident Josef Rolfes gratulierte danach den vielen Helfern des Braker Schützenvereins zu einer wirklich
gelungenen Veranstaltung und die doch noch beträchtliche Schar der anwesenden Jugendlichen und ihre Betreuer
bestätigten die Aussage mit kräftigem Beifall. Und dann wurde es spannend. OSB-Vizepräsident Peter Wiechmann
übernahm von der Bezirksjugendleiterin Rita Mehl die Aufgabe, die Platzierungen des 2. OL-Na-Cups zu verkündigen.
Wie im letzten Jahr hatten sich auch diese Mal 18 Vereine angemeldet, dann allerdings nur 17 aber mit immerhin
181 Schützinnen und Schützen teilgenommen und wen sollte es verwundern, wenn davon allein acht Vereine aus
dem gastgebenden Schützenbund Wesermarsch kamen.
In die Auswertung floss mit ein, mit wievielen seiner beim OSB gemeldeten Jugendlichen ein Verein beim Wettkampf
angetreten war. So kann ein Verein, der 31 Jugendliche gemeldet hat, aber nur mit 4 antritt, eben nicht mal einen "Blumentopf" gewinnen.
Vom Schießergebnis her war der SV Leuchtenburg zweifellos der beste Verein. Allein 6 seiner Teilnehmer
erreichten mit ihren Ergebnissen die maximale Punktzahl, darunter Geelke Röben, der mit 187 Ringen beim Luftgewehr Tagesbester war.
Aber - die Leuchtenburger sind beim OSB mit 97 Jungschützen gemeldet und waren nur mit 10 angereist und schon
sackte das Endergebnis in den Keller. Leuchtenburg wurde nur Zwölfter. Jeder einzelne Jungschütze trägt mit
seinem Ergebnis zum Erfolg des Vereins bei, so auch die Allerjüngsten. Ganze 6 Jahre alt ist Krischan von Reeden,
der mit dem Luftgewehr in der Schlinge auf die elektronische RIKA-Anlage schoss und dabei mit 50 Ringen vier
wertvolle Punkte für seinen Verein SV Wardenburg einfuhr und damit zum 7. Platz beitrug.
Nur knapp verpasste Gastgeber Brake die preiswürdigen Ränge. Mit 4114 Punkten erreichten sie den 6. Platz.
In die Gutscheinränge kam auf dem 5. Platz der SV Altenhuntorf mit 4250 Punkten. Auf dem 4. Platz landeten, wie im
Vorjahr, die Sportschützen Nordenham mit 4517 Punkten. Da kein einziger der Nordenhamer Jungschützen bis zur Siegerehrung
in Brake bleiben wollte, nahm Christiane Wittkowsky sowohl die Urkunde als auch den Gutschein aus den Händen von
OSB-Präsident Josef Rolfes entgegen.
Den 3. Platz ergatterte der BSV Bösel schon mit
deutlichem Abstand und 6766 Punkten. Einen Gutschein von 100 Euro konnte sich auf dem 2. Platz mit 6897 Punkten
der Schützenverein Hammelwarden sichern und den Hauptpreis von 150 Euro steckte sich der SV Reitland mit
sagenhaften 8191 Punkten in die Tasche.
62 weitere Bilder zum privaten Gebrauch
2. OL-NA-Cup Gesamtergebnisse (694 KB)
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| 24. Pfingstzeltlager diesesmal in der Wesermarsch |
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Beim großen Pfingstzeltlager für die Schützenjugend im Oldenburger Schützenbund (OSB) wurde in diesem
Jahr der Sportplatz in Nordenham-Abbehausen vom Pfingstfreitag bis Pfingstmontag in ein
riesiges Zeltlager verwandelt. In der Wesermarsch war das von vielen Mitarbeitern des Schützenkreises
Rastede-Wiefelstede aus dem Ammerland durchgeführte Zeltlager erst zum zweiten mal zu Gast. Zuletzt war
es hier 1995 in Burhave aufgebaut worden.

360°-Panorama vom Aufbau des Pfingstzeltlagers 2008.
Über 250 Jugendliche und ihre Betreuer reisten aus den 16 Schützenkreisen des Dachverbandes Oldenburger
Schützenbund an und bauten das Zeltlager bei strahlendem Wetter auf.
Und es ist schon erstaunlich, was die Jugend heutzutage meint, bei einem Zeltlager alles dabei haben zu müssen.
Vom Laptop über den Tischkicker bis zur wattstarken Musikbeschallung war alles dabei. Nachdem dann die Inhalte
mittlerer Möbelwagen seltsamerweise doch alle in die mitgebrachten Zelte gepasst hatten, fing bei vielen auch
schon der Magen an zu knurren. Auf den erwarteten Ansturm waren natürlich die Helfer von der DRK-Bereitschaft
Bösel mit ihrer mobilen Feldküche vorbereitet.
Nach der kräftigen Stärkung fingen schon viele der jugendlichen Teilnehmer an, ein kniffeliges Rätselheft in
Augenschein zu nehmen, während andere sich auf die anstehende Nachtwanderung vorbereiteten, die vom
SSV Nordenham vorbereitet worden war und in einem Rundkurs über die unbeleuchteten Bauernwege führte.
In kleinen Gruppen starteten die Wanderer alle 10 Minuten und so kam es, dass die letzten erschöpft erst
gegen 2 Uhr nachts in ihre Schlafsäcke fallen konnten, wenn sie sich nicht noch länger mit ausgiebigen Klönen
wach gehalten haben.
Die Organisatoren, Helmut und Erika Dittjen (SV Metjendorf), Alwin Folte (SV Neusüdende) sowie Marco Stumpf und
Uwe Mehrtens (SV Leuchtenburg), hatten für zwei volle Tage wieder ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm
ausgearbeitet. So standen am Samstag nicht nur der Besuch der Moorseer Mühle mit Brotbacken auf dem
Programm, sondern auch Seidenmalerei, das Bedrucken von T-Shirts, ein Turnier mit dem großen „Menschenkikker",
ausgerichtet vom SV Metjendorf mit Heidi Jackisch, Angela Harms und Florian Bock, und der erste Durchgang für
einen Fünfkampf der besonderen Art, wozu das Bogenschießen, das von der Abbehauser Bogensparte unter der
Leitung von Birgit Berndt betreut wurde, Schleuderball, Jakkolo, Kricket und Werfen auf
Klappscheiben-Onkels gehörte.
Der Abend klang mit einer Disco aus, die wegen der zu warmen Turnhalle ins
Freie verlegt wurde und bis nach Mitternacht andauerte. Mit einbrechender Dunkelheit wurde es doch etwas
frisch und schon bald waren einige Feuerkörbe mit einem wohligen Lagerfeuer bestückt.
Am Pfingstsonntag wurde der Fünfkampf fortgesetzt und ein Spiel-ohne-Grenzen-Turnier duchgeführt. Dabei
ging es für die Mannschaften darum, mit einem römischen Streitwagen (an dem 4 Jugendliche die Deichsel
zogen und einer im Streitwagen stand) und einer Lanze, die der Wagenführer in der Hand hielt, Gummiringe
von Stangen zu holen und beim Zurückfahren diese wieder auf die Stangen aufzulegen. Aber nicht nur das,
sondern auch der Zeitfaktor war entscheidend. In mehreren Durchgängen sowie Viertel-, Halbfinalen sowie
dem Finale wurden die Besten der Besten ermittelt. Am Nachmittag konnten sich die Eltern nach Kaffee und
Kuchen auf dem Zeltplatz umsehen und die Ehrengäste, unter ihnen Mitglieder des OSB-Präsidiums und der
Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen, überzeugten sich ebenfalls, dass es den Jugendlichen an nichts
fehlte. Am Nachmittag fand dann auch noch ein Fußballturnier statt und danach waren alle so aufgeheizt, dass
die Wasserspritze der Abbehauser Feuerwehr dankbar angenommen wurde. Nur die Mitarbeiter vom Roten
Kreuz mussten weiter schwitzen. Sie bereiteten nämlich schon die Unmengen von Grillfleisch und Würstchen
zu, die zum Abendessen verputzt werden wollten.

die Abbehauser Feuerwehr hilft beim Abkühlen
In der Nacht zum Montag gab es dann einige Witzbolde, die das Entfernen der bei verschiedenen Gruppen
angebrachten Vereinsbeschilderungen für eine besonders intelligente Geistesleistung hielten. Die Drohung, dass
niemand nach Hause komme, bevor diese nicht wieder aufgetaucht seien, half aber umgehend. Der Montagvormittag
stand zur freien Verfügung, viel unternommen wurde aber nicht mehr. Nach dem Mittagessen wurde nur noch auf
die Siegerehrung bei den verschiedenen Spielen gewartet, für die sich alle Lagerteilnehmer vor dem Betreuerzelt
einfanden.
Zusätzlich erhielten kleine Anerkennungspokale der Schulhausmeister der Abbehauser Schule, Herr
Fenkohl, Rolf Hecken vom SSV Nordenham als Koordinator in Nordenham, die Sanitäter Olaf und Tanja Dittjen
vom SV Metjendorf und die DRK-Bereitschaft aus Bösel, die das Zeltlager nun schon im 21. Jahr betreute. Die
Wanderplakette für den Verein mit den meisten Teilnehmern (26) ging in diesem Jahr knapp an den SV Lastrup.
Bei den Einzelpokalen gab es für die Nordenhamer Jugend einen zweiten Platz beim Menschenkikker unter 1,50 Höhe (der Teilnehmer),
einen ersten Platz beim Spiel ohne Grenzen und einen ersten Platz für die beste Lösung des Rästselheftes.

Ganz zum Schluss gab es viele Pokale.
Ergebnisse der Zeltlagerspiele (29KB)
über 100 weitere Fotos zum Ansehen und Download bei Flikr (nur zum privaten Gebrauch)
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Jahreshauptversammlung 2008
Günter Tönjes 50 Jahre im Verein - Stedingen-Schild für ein Jahr im Verein |
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Am Freitag, 25. April trafen sich die Mitglieder der Sportschützen Nordenham
zu der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung. Der Erste Vorsitzende Rolf Hecken
und seine Mitstreiter im Vorstand konnten in ihren Jahresberichten auf ein erfolgreiches
Sportjahr und viele Veranstaltungen zurückblicken.
Bei der NORWO 2007 wurde wiederum eine großartige Beteiligung der Nordenhamer Bevölkerung verzeichnet.
Auf 3600 Glückscheiben wurde geschossen, 370 Königsscheiben gingen durch die Hände der Erwachsenen und bei den Jugendlichen
wurden 157 Starts verzeichnet. Die Mannschaftsbeteiligung bei den Laien nahm mit 36 Starts auch noch einmal zu.
NORWO-König 2007 wurde Manfred Neumann, 1. Ritter Rainer Grunst und 2. Ritter Marian Ghita.
Jugendkönig wurde zum wiederholten Male Christian Mroczek, 1. Ritter ist Dario Hübler geworden und 2. Jugendritter Marius Willms.
Sie erhielten eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft und einige kommen regelmäßig zum
Schießtraining und haben sogar schon an regulären Wettkämpfen teilgenommen.
Bei den Laienmannschaften
scheint die Gruppe Wilhelm Tell auf den Sieg abonniert zu sein, so auch im letzten Jahr. Den zweiten Platz konnte sich die Mannschaft
Wohncenter I sichern und den dritten Platz belegte Elektrotechnik Janssen. Wie die 40. NORWO 2008
mit den Sportschützen Nordenham verlaufen soll, wird demnächst eine Arbeitsgruppe ausarbeiten. Hieran nehmen die Sportschützen
ebenfalls seit 40 Jahren teil (und stehen damit von den Nordenhamer Vereinen - außer den Segelfliegern in Blexen - ziemlich allein auf weiter Flur),
allerdings sind in diesem Jahr Probleme durch eine vom Veranstalter unangekündigte Auftrennung von
Floh- und Fischmarktwochenende aufgetreten, die noch gemeistert werden müssen. Informationen über die
NORWO-Veranstaltungen 2008 der Sportschützen Nordenham werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.
Auch zwei Ferienpassaktionen wurden ein voller Erfolg, insbesondere deshalb, weil
verschiedene der jugendlichen Teilnehmer auch danach weiter zum regulären Training
gekommen sind. Insbesondere in der Weihnachtszeit konnte der Verein dann verschiedene
Gruppen begrüßen, die eine Weihnachtsfeier mit einem vorherigen schießsportlichen Wettkampf
auflockerten.
Sehr zufrieden zeigten sich auch Sportwart Gerd Lange und Jugendsportwart Bodo
Bornschier mit den Ergebnissen der Aktiven. Bei den Kreismeisterschaften konnten
die Mannschaften des Vereins fünf erste und einen zweiter Platz belegen. 18 Starter des Vereins
konnten in den Einzelwertungen elfmal den ersten, sechsmal den zweiten und
sechsmal den dritten Platz erreichen. Bei den im Kreis durchgeführten Pokal- und Plakettenschießen
holten sich die Teilnehmer des Vereins nicht nur den schon schwer zu erreichenden Johann-Harms-Pokal,
sie legten auch noch eins drauf und holten nach 15 Jahren Dauersieg durch den SV Hammelwarden das
so genannte Stedingen-Schild in das Haus der Sportschützen. Und beim Alterspokal-Schießen in Abbehausen
und beim Luftpistolen-Pokal in Esenshamm sprang jeweils auch noch ein zweiter Platz heraus.
Bei den beiden selbst durchgeführten Pokalschießen, dem Opel-Müller-Pokal und dem Sportschützen
Nordenham-Pokal, ging jeweils der erste Platz nach Hammelwarden. Sportwart Gerd Lange hoffte, dass
auch in diesem Jahr diese beiden Pokalschießen, die am 7. und 8. Mai stattfinden, wieder gut besucht werden.
Eine besondere Freude war es dem ersten Vorsitzenden Rolf Hecken, in diesem
Jahr drei Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft auszuzeichnen.
Nach Gertrud Krautwald im Vorjahr ist nun mit Günter Tönjes das zweite Mitglied im Verein, das ihm
seit 50 Jahren die Treue hält. Hierfür gab es eine von Josef Ambacher, Präsident des Bundesdachverbandes
Deutscher Schützenbund (DSB), unterschriebene Urkunde und die Ehrennadel in Gold des DSB. Mit einem Geschenkgutschein des
Vereins kann er sich nun auch eine seit langem gewünschte Schießweste zulegen.
Seit nunmehr 40 Jahren ist Heide Hildebrand im Verein. Auch sie erhielt eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold des DSB und dazu
einen dekorativen Zinnteller. Schriftführerin Christiane Wittkowsky kann nun auch schon auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Sie erhielt vom
DSB die Ehrennadel in Silber und einen Zinnbecher zur Erinnerung.

v.l.: Rolf Hecken, Günter Tönjes, Heide Hildebrand, Christiane Wittkowsky
Ausschreibung für Opel Müller-Pokal und Sportschützen Nordenham-Pokal (25 KB)
Bericht Sportwart Gerd Lange (107 KB)
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Stedingen-Schild 2008 Endergebnis kein Aprilscherz |
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Das Schießen um den „Stedingen-Schild" ist einer der schwersten
Wettkämpfe im Schützenbund Wesermarsch. Es müssen hierfür nämlich
Mannschaften mit insgesamt acht Schützinnen / Schützen
zusammengestellt werden:
Zwei Luftgewehrschützen
Zwei Luftpistolenschützen
Zwei Luftgewehr-Auflage-Schützen
und
Zwei Kleinkaliber-liegend-Schützen
Das gelingt nicht jedem Schützenverein in der Wesermarsch.
Nahmen im letzten Jahr noch 11 Mannschaften am
Schießen um diese Plakette teil, das im Schützenhaus Brake durchgeführt
wurde, so waren in diesem Jahr nur noch 8 Mannschaften am Start.
Seit 1993 hat sich der Schützenverein Hammelwarden fünfzehnmal
das Schild sichern können. Die Frage der Teilnehmer war nun, klappt es den
Dauersieger vom Thron zu stoßen? Nun, der 1. April steht zwar dicht vor der Tür, es ist aber
trotzdem kein Aprilscherz: Hammelwarden ist in diesem Jahr mit einem Gesamtergebnis von 1453 Ringen
nur Dritter geworden. Jetzt muss man im Schützenhaus doch für ein Jahr einen weißen Fleck übertünchen.
Deutlich auf den 2. Platz abgesetzt hatte sich dann der Moorriemer Schützenverein mit 1472 Ringen.
Und Platzprobleme für das große Schild gibt es für ein Jahr in Nordenham. Die Sportschützen
setzten noch mal sechs Ringe drauf und gewannen mit 1478. Die Hausherren in Brake hielten
sich mit 1444 Ringen tapfer und erreichen den undankbaren vierten Platz.
Mannschaftsergebnis:
| 1. Nordenham | 1478 Ringe |
| 2. Moorriem | 1472 Ringe |
| 3. Hammelwarden | 1453 Ringe |
| 4. Brake | 1444 Ringe |
| 5. Golzwarden | 1397 Ringe |
| 6. Boitwarden | 1356 Ringe |
| 7. Burhave | 1352 Ringe |
| 8. Rönnelmoor | 1163 Ringe |
Die besten Einzelschützinnen / -schützen
Luftgewehr
1. Bianca Bornschier, Nordenham - 191 Ringe
2. Niels Lehmann, Hammelwarden - 188 Ringe
3. Helmuth Block, Brake - 187 Ringe
Luftpistole
1. Carsten Danielzik, Moorriem - 182 Ringe
2. Iris Mosler, Moorriem - 181 Ringe
3. Heiko Claassen, Hammelwarden - 179 Ringe
Luftgewehr Auflage
1. Gerold Diers, Moorriem - 199 Ringe
2. Günter Tönjes, Nordenham - 198 Ringe
3. Hartmut Riesebieter, Nordenham - 197 Ringe
Kleinkaliber Liegend
1. Helmut Ramke, Moorriem - 190 Ringe
2. Gerd Lange, Nordenham - 188 Ringe
3. Claus Wichmann, Moorriem - 186 Ringe

Erstmals ging das Stedingen-Schild nach Nordenham (Foto: Sylvia Theuerkauf)
Download des Gesamtergebnisses. PDF-Datei (18,9 KB)
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Landeskönigsschießen 2008 Es hat nicht sollen sein – Zwei Teilnehmer allein aus Nordenham |
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Beim Endkampf der Besten nach dem Vorkampf zur Ermittlung der Landeskönige waren
auch die fünf Teilnehmer des OSB am Start. Nach den Vorergebnissen hatte man doch
einige Hoffnungen, um wieder einen Teilnehmer unter den besten Drei stellen zu können.
Am Ende reichte es leider nicht zu dem gewünschten Ziel. Bodo Bornschier vom
SSV Nordenham erzielte einen Teiler von 135,14 und endete auf Platz 7. Aus der
Wesermarsch kommt auch Tatjana Hermann vom SV Boitwarden. Sie war mit sich und
ihren Leistungen schon zufrieden und belegte mit einem Teiler von 48,60 einen guten
Platz 5 und war schon dicht dran an den ersten drei zur Ermittlung der Landeskönigin.
Bei der Jugend war Timo Hecken vom SSV Nordenham als einziger
männlicher Teilnehmer am Start. „Geschockt" von der Übermacht der jungen Damen
gelang ihm einfach nicht viel und er belegte mit einem Teiler von 259,57 Platz 8.
„Eigentlich kann ich es Besser", so sein Kommentar.
Bei der Ermittlung des Alterskönigs hatte der BSV Bösel mit Willi Fennen im Vorkampf
auf Bezirksebene den besten Teilnehmer gehabt. Beim Finale wollte er wohl einfach
zu viel und konnte sein Ergebnis leider nicht wiederholen. So blieb für ihn – wie im Vorjahr – Platz 9
mit einem Teiler von 76,66. Die meiste Spannung erlebten die Oldenburger
Teilnehmer – unter ihnen auch Bezirkspräsident Josef Rolfes - bei der Nennung der
Platzierungen zur Ermittlung der Landesalterskönigin. Hier hatten alle 11 Bezirke
Teilnehmer ins Rennen geschickt.
Lange gezittert, aber leider bliebt dann am Ende der undankbare 4. Platz für Erika Dittjen
von SV Metjendorf. Die Damen hatten alle einen Teiler unter 100 und Erika erzielte
einen Teiler von 31,04. Knapp am Treppchenplatz und der Einladung zum
Landeskönigsball vorbei. Schon eine kleine Enttäuschung für die erfolgreiche
Schützin aus Metjendorf. Aber im nächsten Jahr können alle einen neuen Anlauf nehmen.

Josef Rolfes (rechts) drückte die Daumen, es half den OSB-Teilnehmern nur nicht...
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| Hartmut Riesebieter König - Bärbel Diekmann Königin |

Brigit Brauer wurde Vereinsmeisterin |
Am Samstag, 27. 10.07 war es wieder soweit, das alljährliche Herbstvergnügen der Sportschützen Nordenham stand
an und das bedeutete auch, dass Sportwart Gerd Lange zuerst die neuen Vereinsmeister mit ihren verdienten Plaketten auszeichnete.
Neben vielen bekannten Gesichtern gab es dabei auch einige neue. Pascal Wehlau holte sich seine erste Medaille bei den Schülern, Tini Schwarz löste Dauersiegerin Elfriede Grabhorn bei den Senioren C ab
und Birgit Brauer wurde zum ersten Mal Vereinsmeisterin bei den Behinderten mit Rollstuhl.
Dann trat das alte Königshaus zum letzten Mal an, um sich von seinen "Untertanen" zu verabschieden.
Zuvor war auf die vom amtierenden König Rainer Wetjen selbstentworfene Königsscheibe das Königsschießen durchgeführt worden, an dem über 30 Vereinsmitglieder teilgenommen hatten.
Bei der Auswertung hatte der Sportausschuss aber ein Problem festgestellt: gleich drei Teilnehmer bei den Schützen hatten den gleichen Abstand von 1,0 zur 10 erreicht, der vierte war dann auch nur 1,1 Ringe
vom Mittelpunkt entfernt. Das bedeutete, dass beim Herbstvergnügen drei Schützen noch einmal antreten mussten, um in diesem Fall den 2. Ritter auszuschießen: Rainer Grunst, Wilfried Wittkowsky und Günter Tönjes.
Bei der Proklamation ergab die schnell durchgeführte Auswertung dann, dass im Stechen Günter Tönjes die ruhigere Hand aufgewiesen hatte und er wurde zum 2. Ritter proklamiert. Erster Ritter wurde Manfred Neumann und König Hartmut Riesebieter.
Bei den Damen war das Endergebnis ohne Probleme feststellbar: Zweite Hofdame wurde Christiane Wittkowsky, Erste Hofdame Elfriede Grabhorn und Königin 2007 ist Bärbel Diekmann.
Bei der Proklamation des Jugendkönigshauses gab es dann aber erneut eine Verzögerung. Alle drei Kandidaten für das Königshaus waren am Abend nicht anwesend, und nach der Regel, dass nur proklamiert wird, wer auch da ist, mussten schnell die Königsscheiben durchgesehen werden, wer
auf den nachfolgenden Plätzen zu finden war. Danach wurde Marvin Lemke 2. Jugendritter, Michael Loer 1. Jugendritter und Jugendkönig 2007 ist Christoph Hoffmann.
Alle Mitglieder der Königshäuser können sich nun auf die Teilnahme an den Königsschießen der Dachverbände freuen. Vielleicht wird ja mal wieder ein Nordenhamer Bundeskönig auf Kreis- oder Bezirksebene.
Ergebnisse Vereinsmeisterschaft 2007 (6 KB)

Die Königshäuser 2007
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| Zweimal Ferienpass-Schießen |
Zweimal können die daheimgebliebenen Kinder in den großen Ferien bei den Sportschützen Nordenham den Umgang
mit den Schießsportgeräten kennenlernen. Bei den beiden Terminen in diesem Jahr nahmen fast 40 Jungen und Mädchen
die Gelegenheit wahr. Sportwart Gerd Lange wies sie in den Umgang mit dem Luftgewehr ein und demonstrierte auch
das Schießen mit der Sportarmbrust.
Nach einer Eingewöhnungsphase mit normalen Luftgewehrscheiben, konnten sie
mit einer Reihe von Glückscheiben Punkte sammeln, auf eine Königsscheibe schießen und auch einen Hauch von
echtem "Wettkampf-Feeling" mit einem KO-Schießen nach Art der Kreismeisterschaftsfinale bekommen. Die besten Punktesammler
erhielten sogar eine kleine Trophäe zum mitnehmen und der "Ferienpasskönig" einen kleinen Pokal. Und wer Lust auf "noch mehr" bekommen hat, kann
nach den Ferien am regulären Training jeden Freitag ab 18 Uhr teilnehmen.

die Ferienpassteilnehmer 2007
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NORWO-König Manfred Neumann - Jugendkönig Christian Mroczek
Rekord bei der Anzahl der Laienmannschaften |
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Die Sportschützen Nordenham sind, neben den Segelfliegern in Blexen, die einzigen, bei denen das "Wo" in "NorWo" tatsächlich auch noch "Woche" bedeutet.
Sieben Tage waren die Mitglieder im Einsatz, um der Nordenhamer Bevölkerung und den Gästen der Stadt ein volles Programm mit ihrem Schießsport anzubieten und das nun schon im 39. Jahr.
Es begann mit dem Verkauf der schon bekannten Glückstreffer-Schießscheiben auf dem in diesem Jahr sehr windigen
und desolat ausgestatteten Flohmarkt auf dem Marktplatz.
Außer mit einer einzigen Würstchenbude war für keine weitere Verköstigung der Anbieter und Schnäppchensucher
gesorgt. So kam es vielen gelegen, dass man mit den Gewinnen aus den Glückstreffer-Schießscheiben der
Sportschützen wenigstens etwas zum leiblichen Wohl beitragen konnte und der Wagen war manchmal so dicht umlagert,
dass man kaum noch durch den Gang kam. Auch Jugendliche umlagerten den Wagen der Sportschützen, um mit
einem völlig ungefährlichen Lichtpunktgewehr schießen zu können, das der Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund zur Verfügung gestellt hatte.
Auf dem Fischmarkt am Sonntag machte sich erst einmal betrübliche Stimmung breit. Waren in früheren Zeiten die Besucher schon
um sieben Uhr morgens unterwegs, gähnte noch um 9 Uhr breite Leere an den Ständen und die potentiellen Besucher gähnten wahrscheinlich auch noch mal und drehten sich in ihrem gemütlichen Bett um
angesichts des nicht gerade sonnigen Wetters. Nachdem ab etwa 11 Uhr dennoch einige Besucher den Weg in den Großensieler Hafen gefunden hatten, war auch der Wagen der Sportschützen oft
dicht umlagert, wenigstens immer dann, wenn wieder mal ein ziemlicher Regenguss herunterkam und die Besucher
unter die Vorplane bei den Sportschützen flüchteten, um Schutz zu suchen.
Auf die auf dem Floh- und Fischmarkt erworbenen Glücktreffer-Schießscheiben konnte dann in der folgenden
Woche (2.7. - 6.7.), im "Haus der Sportschützen" in Atens bei einem "Schießen für Jedermann"
kostenlos mit einem aufgelegten Luftgewehr geschossen und auch dabei viele Preise gewonnen werden.
Sachkundiges Personal war dabei den Unerfahrenen im Umgang mit den Luftgewehren behilflich.
Auch in diesem Jahr fand dann in der Schießsportwoche von Montag bis Freitag das Schießen für Laienmannschaften
um den großen NORWO-Wanderpokal statt. Mannschaften bestanden aus vier bis sechs
Personen, wobei auch Damen und Herren gemischt zusammen antreten konnten.
Einzige Voraussetzung war: Die Teilnehmer mussten mindestens 12 Jahre alt sein und durften kein
aktives Mitglied in einem Schützenverein sein. Die besten vier Teilnehmer einer Mannschaft
kamen in die Wertung für den Wanderpokal. Der aktuelle Stand in der Rangliste konnte
jederzeit im Haus der Sportschützen überprüft werden.
Und es gab auch wieder einen Wettkampf um den Titel des NORWO-Schützenkönig,
sowohl bei den Erwachsenen, als auch bei den Jugendlichen (aber auch hier erst wieder ab
12 Jahren). Bei diesem Schießen durfte nur ein einziger Schuss auf eine Wildscheibe abgegeben
werden und das ist für Laien nicht gerade leicht.
Damit sich die Kinder unter 12 Jahren nicht langweilten, während die Eltern beim Schießen waren, war
für sie die ganze Woche über das Lichtpunktgewehr auch im Haus der Sportschützen aufgebaut.
Nachdem der Montag noch etwas flau anlief, stürmten ab Dienstag die vielen Besitzer der
Glückstreffer-Schießscheiben das Haus der Sportschützen und räumten im Laufe der Woche
den großen Preistisch der Sportschützen bis auf wenige Preise leer.
Während der ganzen Woche haben insgesamt 36 Mannschaften
teilgenommen am Schießen für Laiengruppen. Zum zweiten Mal in der Geschichte dieses Mannschaftsschießens
war dabei sogar eine komplette Jugendmannschaft angetreten, die sich aus Schülern des Gymnasiums zusammensetzte. 370 Scheiben wurden beim
Königsschießen der Erwachsenen und 157 beim Schießen der Jugendlichen ausgegeben. Auf der Ergebnisliste
war am ständigen Auf und Ab der einzelnen Mannschaften und Teilnehmer am Königsschießen bemerkbar, wie
engagiert sie um die Titel rangen.
Bevor am späten Freitagabend die Proklamation der diesjährigen Sieger stattfand, konnte die Zweite Vorsitzende
der Sportschützen, Edith Berner, noch die Gelegenheit wahrnehmen und ein verdientes Mitglied für
40-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Lydia Schindler wohnt zwar schon seit vielen Jahren nicht mehr in Nordenham, kommt aber
dennoch immer wieder in ihren alten Wohnwort zurück und besucht dabei regelmäßig ihren Verein. Sie erhielt vom Deutschen Schützenbund
die Ehrennadel in Gold und eine Urkunde, die ihr der stellvertretende Bürgermeister Ulf Riegel überreichte.
Riegel half nun auch tatkräftig dabei, die siegreichen Mannschaften zu ehren und die neuen Königshäuser proklamieren.
Bei den Laienmannschaften wurde es an der Spitze gewohnt eng. Den großen NORWO-Wanderpokal gewann wie im
Vorjahr die Mannschaft "Wilhelm Tell" mit 218 Ringen. Auf den zweiten Platz schob sich die Mannschaft
"Wohncenter I" mit 217 Ringen und den dritten Platz belegte die Mannschaft "Elektrotechnik Janssen II." mit 216 Ringen.
Die Jugendmannschaft "Die Teenies" schlug sich tapfer (und einige "alte Hasen" aus dem Feld) und belegte
mit 203 Ringen, zusammen mit der Mannschaft "De Atenser II", den vierzehnten Platz und damit fast genau die Mitte der Rangliste.
Die Teilnehmer am Königsschießen schenkten sich auch nichts. Am Ende machten nur Zehntelringe bei den Erwachsenen
und Jugendlichen den Unterschied zwischen den ersten Plätzen aus.
Den großen Niedersachsen-Zinnteller erhielt als NORWO-König 2007
mit einer erstklassigen Zehn auf der Wildscheibe Manfred Neumann, vor Reiner Grunst als Erstem Ritter und
Marian-Petricà Ghità als Zweitem Ritter. Und auch bei den Jugendlichen war der erste Platz heiß umkämpft.
Nachdem er eine Zeit lang "nur" auf dem zweiten Platz gestanden hatte,
konnte sich am letzten Abend doch noch Christian Mroczek auf den Platz des NORWO-Jugendkönigs vorschieben.
Dario Hübler machte es seiner Schwester aus dem Vorjahr gleich und wurde Erster Jugendritter und Marius Wilms wurde
zum Zweiten Jugendritter proklamiert.

Die NORWO-Königshäuser 2007
Als Belohnung für ihre Leistung erhielten die Königshäuser eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den
Sportschützen und sie können nun, wenn sie wollen, fleißig für die Schießsportwoche im nächsten Jahr trainieren
und nun sogar auch am regulären Königsschießen der Sportschützen im Herbst teilnehmen.

Film "Norwo2007" - WMV-Format (WinAmp / MediaPlayer) 5,53 MB, 1:56 Min.
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Ganz zum Abschluss der NorWo 2007 kam dann noch das spannende Ziehen der Glückstrefferzahlen in der
Schlussauslosung. Die Gewinne entfielen auf die nachfolgenden Zahlen und können in den nächsten drei Wochen (bis zum 27. Juli)
jeweils Freitagabend ab 20 Uhr im Haus der Sportschützen, Atenser Allee 1 ab 20 Uhr abgeholt werden (Alkoholika nur an Erwachsene):
Ranglisten der NORWO-Wettkämpfe (18,7 KB)
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Skat- und Knobelabend Festtagsbraten gesichert - Gäste sehr zufrieden |
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Am Tag vor Himmefahrt findet traditionell bei den Sportschützen
Nordenham der Frühjahrs-Skat- und Knobelabend statt. Diesesmal
nahmen 41 Gäste und Vereinsmitglieder teil, und bei der Preisverteilung
waren die Gäste deutlich in der Überzahl und sicherten sich einen
stattlichen Festtagsbraten.
Bei den Knoblern lag Klaus Ruder mit 39.400 Punkten auf
dem dritten Platz, den zweitgrößten Braten konnte sich Natascha Ghita
mit 40.950 Punkten sichern und Claudia Kimmel packte sich mit 41.200
Punkten den dicksten Braten ein.
Bei den Skatspielern lag Norbert Schultz mit 703 Guten auf dem dritten
Paltz, den zweiten Platz erreichte Sigi Kranz mit 864 Guten und ein
sagenhaftes Ergebnis von 1.152 Guten reichte bei Ait Aits für den
größten Braten.
Den nächste Skat- und Kobelabend bei den Sportschützen am 24. November
haben sich die zufriedenen Gäste schon in ihrem Terminkalender vermerkt.
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Wanderpokalschießen in Nordenham Hammelwarden kriselt - holt sich aber dennoch beide Pokale |
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Zwei Tage hatten die Sportschützen Nordenham angesetzt für die
Durchführung der Wettkämpfe um den Opel-Müller-Pokal und den
Wanderpokal der Sportschützen Nordenham.
Beim Opel-Müller-Pokal konnte eine Mannschaft aus fünf Teilnehmern
bestehen, von denen die drei besten in die Wertung kamen. Geschossen
wurde hier mit dem Luftgewehr. Beim Wanderpreis der Sportschützen
Nordenham mussten zwei Teilnehmer mit dem Luftgewehr und zwei mit
der Luftpistole schießen. Am Opel-Müller-Pokal nahmen in diesem Jahr
fünf und am Sportschützen-Pokal vier Mannschaften teil.
Beim Opel-Müller-Pokal wurde es für den Titelverteidiger Hammelwarden
in diesem Jahr ungewohnt knapp. Nach einem Spitzenergebnis von 279 Ringen
im letzten Jahr, schwächelte die Mannschaft dieses Mal etwas und ließ die Mannschaft der Sportschützen Nordenham, die ein einiges Ergebnis von je 92 Ringen pro Schütze erzielte, auf 276 Ringe an ihr Ergebnis von erneut 279 Ringe herankommen. Trotzdem reichte das natürlich zum Pokalgewinn. Mit 263 Ringen konnte sich die Reitlander Mannschaft den dritten Platz sichern.
Die besten Einzelschützen bei diesem Pokal lagen ziemlich dicht beisammen.
1. Birte Siewert (Hammelwarden, 94 Ringe)
2. Tim Wiggers (Hammelwarden, 93 Ringe)
und dann geschlossen mit jeweils 92 Ringen
3. Bodo Bornschier (Nordenham)
4. Rolf Hecken (Nordenham)
5. Michael Pöppe (Hammelwarden) und
6. Rainer Wittkowsky (Nordenham)
Der Pokal der Sportschützen Nordenham war sportlich etwas anspruchsvoller und der ausschreibende Verein nahm natürlich an diesem Wettkampf nicht teil. Auch hier musste Hammelwarden
sein Ergebnis von 741 Ringen im Vorjahr verteidigen. Die zweitplatzierte Mannschaft Brake hatte im letzten Jahr 707 Ringe
und genau dieses Ergebnis schossen die Hammelwarder in diesem Jahr.
Brake rutschte mit nur 683 Ringen jedoch auf den dritten Platz ab und Reitland konnte sich sich mit 689 Ringen den zweiten Platz sichern. Trotz der Krise konnten die Hammelwarden also wieder den Pokal mitnehmen.
Bei der Auswertung der Einzelergebnisse für diesen Pokal konnte
der Sportleiter der Sportschützen Nordenham, Gerd Lange, erstaunt feststellen, dass es tatsächlich mal ein Luftpistolenschütze geschafft hatte, die Luftgewehrschützen zu schlagen. Heiko Claussen aus
Hammelwarden lag mit 185 Ringen bei der Lufpistole zwei Ringe vor Michael Pöppe (Hammelwarden) mit dem Luftgewehr. Den Dritten Platz
holte sich hier Insa Helms aus Reitland mit 180 Ringen am Luftgewehr.

Die Pokalgewinner 2007
Endergebnis der Wanderpokalschießen (70 KB)
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| Landesmeisterschaften Armbrust |
Man kann nicht gerade behaupten, dass Norddeutschland eine Hochburg des Nationalsportes der Schweizer ist, dem
Armbrustschießen. Aber immerhin 36 Schützinnen und Schützen verschiedener Altersklassen nahmen an den
Landesmeisterschaften des NWDSB (Nordwestdeutscher Schützenbund) in Etzhorn teil, und der gastgebende Verein stellte auch noch allein schon
vier Mannschaften.
Umso erfreulicher ist das Abschneiden eines Wesermarsch-Schützen im Endergebnis. Rolf Hecken von den Sportschützen Nordenham
konnte in der Altersklasse mit 366 Ringen die Bronzemedaille erreichen, hinter dem OSB-Bezirkssportleiter Norbert Strauch (Etzhorn) mit 372 Ringen und dem
Wittlager Günter Petschull mit 374 Ringen.
In der Mannschaftsauswertung landeten die Nordenhamer, die die einzige Mannschaft aus der Wesermarsch stellten, mit 1072 Ringen auf dem achten Platz.
Ergebnisliste Landesmeisterschaft Armbrust 10m (11KB)
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Sommerbiathlon in Golzwarden
Nordenhamer Jungschützen räumen ab |
Auch in diesem Jahr führte der Schützenverein Golzwarden für die Schützenjugend
der Mitgliedsvereine im Schützenbund Wesermarsch wieder einen
Sommerbiathlon-Wettkampf durch. Hierbei mussten zwei Laufstrecken mit 600 Metern
und 1,7 Kilometern absolviert werden. Nach jedem Lauf wurden, wie beim
Winterbiathlon, auf dem Schießstand 5 Schüsse auf eine Schießscheibe abgegeben,
nach dem kurzen Lauf auf eine Luftgewehrscheibe und nach dem langen Lauf auf eine
Luftpistolenscheibe. Allerdings mussten die Jugendlichen, die im 2-Minutentakt starteten,
nicht mit ihren Gewehren durch die Landschaft laufen, die bleiben im Schützenhaus.
Von den 20 Vereinen im Schützenbund Wesermarsch nahmen die Schützenvereine
Nordenham, Hammelwarden, Reitland, Großenmeer, Brake und Golzwarden am
Wettkampf teil. Bei der guten Beteiligung konnten 37 Starts vergeben werden, die bei
bei bestem Wetter erfolgten. Die erstplatzierten Mannschaften erhielten einen
Wanderpokal, der im nächsten Jahr wieder verteidigt werden muss.
Nachdem die Teilnehmer aus Nordenham schon im letzten Jahr eine ganze Reihe
Medaillen absahnen konnten, dominierten sie im diesem Jahr in allen Altersklassen.
Bei den Schüler siegte die Nordenhamer Mannschaft mit Luisa Heilmann, Christoph
Hoffmann und Chris Meinen. Bei der Jugend erhielt die Goldmedaille die Nordenhamer
Mannschaft mit Glen Norton, Timo Hecken und Marvin Lemke und bei den Junioren
gab es sogar zwei Medaillen: die Silbermedaille ging an Nordenham II mit Sabrina Geil,
Jens Lindemann und Sergej Boos und die Goldmedaille an Nordenham I mit
Janina Tiffe, Taina Moriße und Natascha Hillers.

Die Nordenhamer Mannschaft mit ihrer Pokal- und Medaillenausbeute
Bei den Einzelplatzierungen hatten aber auch andere Vereine die Nase vorn. So siegte
bei den Schülern Jasmin Steinert (Golzwarden), die Silbermedaille ging an Annika Helms
(Reitland) und die Brozemedaille sicherte sich Simon Wittkowsky aus Nordenham.
Bei der Jugend erhielt Glen Norton (Nordenham) die Goldmedaille, die Silbermedaille
ging an Anthea Hülstede (Reitland) und die Bronzemedaille an Arnee Brunken, ebenfalls
aus Reitland. Bei den Junioren hatte Julian Klostermann (Golzwarden) die Nase vorn,
die Silbermedaille ging an Nils Lindemann (Nordenham) und Bronze erhielt Timo
Hillmer (Golzwarden).

Die Teilnehmer am Sommerbiathlon 2007
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Peterlee-Abend bei den Sportschützen
Bester Einzelschütze aus Peterlee - Nordenhamer Gastgeber siegen mit der Mannschaft |
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Dieser Schießwettbewerb zwischen Nordenham und Peterlee war des 25-jährigen Jubiläums würdig: Insgesamt 82 Nordenhamer Teilnehmer aus den Gastgeber-Familien und ihre englische Gäste beteiligten sich – mehr als je zuvor.
Deshalb wurde es am Montagabend im Haus der Sportschützen auch eine Stunde vor Mitternacht, ehe der Vorsitzende der Sportschützen Nordenham, Rolf Hecken, das Ergebnis bekannt geben konnte: „Peterlee schießt gut – aber Nordenham schießt besser.“
Die Engländer hatten 2455 Ringe erreicht, die Nordenhamer 2515. Deshalb nahm Karin Tönjes, Vorsitzende des Freundeskreises Peterlee in Nordenham und Mannschaftsführerin der deutschen Gruppe, den NWZ-Pokal entgegen. Trost für die Gäste: Sie stellten den besten Einzelschützen. Es war Cliff Race mit 92 Ringen. Er siegte bei den Engländern vor Rob Emmerson (86) und Sharon Boxall (83). Die besten Deutschen waren Karin Tönjes (88) vor Karin Seltmann (85) und Heiko Rosenow (82). Auch bei den Jugendlichen lag Peterlee vorne: Jade Davies (82 Ringe) gewann vor ihrer Schwester Rebecca und Peer Seltmann (je 80).
Für die besten Schützen gab es extra Trophäen, die an den im vergangenen Jahr verstorbenen Bill Horsfield erinnern und von seiner Witwe Audrey überreicht wurden.
Mannschaftsergebnis Nordenham
Mannschaftsergebnis Peterlee
Mannschaftsergebnis Jugend

NWZ-Redakteur Henning Bielefeld überreicht die Trophäe für den Gruppensieg an Karin Tönjes (von links). Audrey Horsfield (2. von rechts) zeichnete Jade Davies (rechts) und Cliff Race (Mitte) für ihre Leistungen aus.
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