Sportschützen Nordenham e.V. Sportschützen Nordenham e.V. Sportschützen Nordenham e.V.
Nachrichten

40 Jahre Norwo mit 40. Schießsportwoche
Gruppe „Wilhelm Tell" seit 20 Jahren dabei - Hendrik Lenz Norwo-König
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) sind nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Im Jahr des 100. Stadtjubiläums waren die Sportschützen Nordenham somit ziemlich einsam auf weiter Flur und feierten ein weiteres Jubiläum. Sie boten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 40. Mal eine Schießsportwoche an, in diesem Jahr allerdings notgedrungen mit einem etwas modifizierten Programmablauf. Die Sportschützen auf dem Flohmarkt

Da die Organisatoren der Norwo in diesem Jahr den Fischmarkt vom Flohmarktwochenende getrennt hatten, nahmen die Sportschützen nicht am Fischmarkt teil, sondern waren nur mit einem Stand auf dem Flohmarkt vertreten, an dem auch schon die Glückstrefferschießscheiben erhältlich waren, auf die dann von Montag 7.7. bis Freitag 11.7. mit einem aufgelegten Luftgewehr geschossen werden konnte. Allzuviel Schießscheiben wurden da aber nicht an „den Mann" gebracht und bei den Schützen machte sich Skepsis breit über die Besucheranzahl in der Schießsportwoche.

Schießen mit dem Lichtpunktgewehr Der Montagabend hatte jedoch kaum angefangen, als auch schon die ersten Mannschaftsteilnehmer für das Laienschießen um den großen Norwo-Wanderpokal in das Haus der Sportschützen strömten. Und soviel kann hier schon verraten werden, dieses „Strömen" sollte die ganze Woche hindurch anhalten. Am Freitagabend standen dann 34 gestartete Mannschaften auf der Wertungstafel. Und es waren nicht nur Erwachsene aus Nordenham bei den Mannschaften, sogar eine aus Rodenkirchen war angetreten und eine reine Jugendmannschaft war auch dabei, die sich zwar den Namen „Die unbesiegbaren Verlierer" gab, aber keineswegs an der letzten Stelle der Rangfolge landete. Auch an die unter 12-jährigen hatten die Sportschützen gedacht und wieder zwei Lichtpunktanlagen aufgebaut, die die ganze Woche hindurch begeistert angenommen wurden.

Andrang beim Schießen der Laienmannschaften Nach dem Schießen auf die normalen Glückstrefferschießscheiben, mit denen man wie üblich einen Tisch mit vielen Preisen leer räumen konnte, fanden dann auch die Schießen auf die Sonderscheiben für die Titel des Norwo-Königs statt, bei dem die Erwachsenen 157 Königsscheiben verbrauchten und die Jugend zum Schluss einen solchen Ehrgeiz entwickelte, dann am Freitagabend noch über 100 Scheiben nachbeschafft werden mussten und dann 232 Jugendkönigsscheiben abgerechnet wurden.

Am Freitagabend war dann die Schießsportwoche zu Ende und die siegreichen Teilnehmer konnten vom 1. Vorsitzenden Rolf Hecken geehrt werden, der dabei tatkräftige Unterstützung vom stellvertretenden Bürgermeister Ulf Riegel erhielt. Und bei der Ehrung der Laienmannschaften hatte Rolf Hecken dann noch eine besondere Anmerkung zu machen. Die Auswertungsliste wird aktualisiertNach der Durchsicht vieler Jahresprotokolle hatte er herausgefunden, dass die Gruppe „Wilhelm Tell" tatsächlich schon seit 20 Jahren an der Norwo-Schießsportwoche teilnimmt, was von den vielen Anwesenden mit einem besonderen Beifall bedacht wurde. Und die aufmerksamen Beobachter der Ergebnistafel waren nicht überrascht, als dann der Sieger beim Laienschießen verkündet wurde: mit herausragenden 229 Ringen (ein Ergebnis, das in den Jahren erst ein einziges Mal zuvor erreicht wurde) konnte die Mannschaft „Wilhelm Tell" zum dritten Mal hintereinander den großen Wanderpokal entgegen nehmen. Den 2. Platz erreichte die Mannschaft „De Atenser II" mit 210 Ringen und auf dem 3. Platz standen mit demselben Endergebnis von 208 Ringen die Mannschaften „Kaufmannsgilde" und „Die Mischer". Auch das war ein Novum in den vielen Schießsportwochen.

Wilhelm Tell gewinnt das Laienschießen
Die Mannschaft „Wilhelm Tell" gewann das Laienschießen 2008

Ulf Riegel übergibt den Niedersachsenteller an Hendrik Lenz Und dann wurde es spannend. In den Jahren zuvor war es oft genug vorgekommen, dass sich beim Königsschießen noch am letzten Abend das Endergebnis drehte. Seit zwei Tagen stand nun schon bei den Erwachsenen Hendrik Lenz an der Spitze der Liste und bei den Jugendlichen Niklas Wetjen. Würden sie sich halten können? Na ja, beinahe. Die Jugend entwickelte den schon angesprochenen Ehrgeiz, die Erwachsenen hatten sich in ihr „Schicksal" ergeben. Der stellvertretene Bürgermeister Ulf Riegel konnte dann tatsächlich Hendrik Lenz den großen Niedersachsenteller als Gewinner des Titels „Norwo-Schützenkönig" überreichen. Es war aber doch schon sehr knapp geworden, Frank Laber folgte als 1. Ritter mit nur 1/10-Ring Unterschied und den Titel als 2. Hofdame sicherte Martina Plump, die auch bei der Gruppe „Wilhelm Tell" mitschoss. Der Ehrgeiz der Jugend zeitigte dann auch einen Führungswechsel. Norwo-Jugendkönig wurde Lukas Fischer, Niklas Wetjen rutschte auf den Platz des 1. Ritters und 2. Jugendritter wurde Marius Metko. Die Königshäuser erhielten eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham und dürfen dann ein Jahr lang kostenlos an allen Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Norwo-Königshäuser 2008
Die Norwo-Königshäuser 2008

Nach der Proklamation fand dann noch die Schlussauslosung für die vielen Glückstrefferschießscheiben statt. Und dabei ergab sich schon wieder eine Besonderheit: zum allerersten Mal konnten gleich 5 der acht ausgeschriebenen Preise von einem der Anwesenden in Empfang genommen werden. So bleiben nur noch die Gewinne auf diese Zahlen übrig: 100 Euro für die Scheibe 61.008, 1 Flasche Wein für 61.515 und 1 Flasche Sekt für 60.825. Die Gewinne können unter Vorlage der Gewinnscheibe an einem Freitag im Juli ab 20 Uhr im Haus der Sportschützen abgeholt werden (Getränkeausgabe nur an Erwachsene).

PDF-Datei Ergebnislisten Norwo-Schießen 2008 (22,4 KB)

2. Oldenburger-Nachwuchs-Cup (OL-Na-Cup) ein voller Erfolg
Nach dem Erfolg des 1. Oldenburger-Nachwuchs-Cups in Leuchtenburg im letzten Jahr erhoffte sich die Bezirksjugendleitung doch schon, dass auch die zweite Ausgabe in diesem Jahr zumindest ein gleichwertiges Ergebnis zeitigen würde. Der Braker Schützenverein in der Wesermarsch hatte sich im letzten Jahr spontan zur Verfügung gestellt für die Ausrichtung des 2. Oldenburger-Nachwuchs-Cups und der Wettergott hatte am EM-Sonnntag, 29. Juni, ein Einsehen und lieferte blendende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampftag.

2008 Ol-Na-Cup-Schießen

Als Wettkämpfe standen das Schießen mit dem Luftgewehr, Luftgewehr mit Schlinge, Luftpistole und dem Bogen auf dem Programm. Nach einem ausgeklügelten Punktesystem hatten dabei auch kleinere Vereine mit nicht soviel jugendlichen Teilnehmern eine reelle Chance einen Preis zu ergattern und hier hatte sich der Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund (OSB) nicht lumpen lassen und für die fünf besten Mannschaften Gutscheine von 30 bis 150 Euro zur Verfügung gestellt, die bis zum Ende des Jahres eingelöst werden können.

2008 Ol-Na-Cup-Funmeile

2008 Ol-Na-Cup-Auslosung Für die Wettkämpfe wurden Startzeiten vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag angesetzt und damit sich die Jugendlichen nicht langweilen, hatte sich der Braker Schützenverein schwer ins Zeug gelegt und eine fantastische Fun-Meile vor dem Schützenhof mit verschiedenen kurzweiligen Spielen organisiert. Die Jugendlichen konnten einen Teilnehmerzettel ausfüllen und in eine Lostrommel werfen und daraus wurden dann am späten Nachmittag viele Gewinner ermittelt. Maike Pöpken fungierte als "Glücksfee" und Niklas Ahlers verkündete dann die glücklichen Gewinner. Da alle Nordenhamer Jungschützen am Sonntagnachmittag noch weitere "dringende" Erledigungen zu verrichten hatten, absolvierte keiner die Funmeile und so war unter den Gewinnern natürlich auch kein Nordenhamer dabei.

OSB-Präsident Josef Rolfes gratulierte danach den vielen Helfern des Braker Schützenvereins zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung und die doch noch beträchtliche Schar der anwesenden Jugendlichen und ihre Betreuer bestätigten die Aussage mit kräftigem Beifall. Und dann wurde es spannend. OSB-Vizepräsident Peter Wiechmann übernahm von der Bezirksjugendleiterin Rita Mehl die Aufgabe, die Platzierungen des 2. OL-Na-Cups zu verkündigen. Wie im letzten Jahr hatten sich auch diese Mal 18 Vereine angemeldet, dann allerdings nur 17 aber mit immerhin 181 Schützinnen und Schützen teilgenommen und wen sollte es verwundern, wenn davon allein acht Vereine aus dem gastgebenden Schützenbund Wesermarsch kamen.

Luftgewehr mit Schlinge für die Jüngsten In die Auswertung floss mit ein, mit wievielen seiner beim OSB gemeldeten Jugendlichen ein Verein beim Wettkampf angetreten war. So kann ein Verein, der 31 Jugendliche gemeldet hat, aber nur mit 4 antritt, eben nicht mal einen "Blumentopf" gewinnen. Vom Schießergebnis her war der SV Leuchtenburg zweifellos der beste Verein. Allein 6 seiner Teilnehmer erreichten mit ihren Ergebnissen die maximale Punktzahl, darunter Geelke Röben, der mit 187 Ringen beim Luftgewehr Tagesbester war. Aber - die Leuchtenburger sind beim OSB mit 97 Jungschützen gemeldet und waren nur mit 10 angereist und schon sackte das Endergebnis in den Keller. Leuchtenburg wurde nur Zwölfter. Jeder einzelne Jungschütze trägt mit seinem Ergebnis zum Erfolg des Vereins bei, so auch die Allerjüngsten. Ganze 6 Jahre alt ist Krischan von Reeden, der mit dem Luftgewehr in der Schlinge auf die elektronische RIKA-Anlage schoss und dabei mit 50 Ringen vier wertvolle Punkte für seinen Verein SV Wardenburg einfuhr und damit zum 7. Platz beitrug.

Christiane Wittkowsky nimmt die Urkunde und den Gutschein entgegen Nur knapp verpasste Gastgeber Brake die preiswürdigen Ränge. Mit 4114 Punkten erreichten sie den 6. Platz. In die Gutscheinränge kam auf dem 5. Platz der SV Altenhuntorf mit 4250 Punkten. Auf dem 4. Platz landeten, wie im Vorjahr, die Sportschützen Nordenham mit 4517 Punkten. Da kein einziger der Nordenhamer Jungschützen bis zur Siegerehrung in Brake bleiben wollte, nahm Christiane Wittkowsky sowohl die Urkunde als auch den Gutschein aus den Händen von OSB-Präsident Josef Rolfes entgegen.

Den 3. Platz ergatterte der BSV Bösel schon mit deutlichem Abstand und 6766 Punkten. Einen Gutschein von 100 Euro konnte sich auf dem 2. Platz mit 6897 Punkten der Schützenverein Hammelwarden sichern und den Hauptpreis von 150 Euro steckte sich der SV Reitland mit sagenhaften 8191 Punkten in die Tasche.

2008 Ol-Na-Cup-Sieger

62 weitere Bilder zum privaten Gebrauch

PDF-Datei 2. OL-NA-Cup Gesamtergebnisse (694 KB)

24. Pfingstzeltlager diesesmal in der Wesermarsch
Beim großen Pfingstzeltlager für die Schützenjugend im Oldenburger Schützenbund (OSB) wurde in diesem Jahr der Sportplatz in Nordenham-Abbehausen vom Pfingstfreitag bis Pfingstmontag in ein riesiges Zeltlager verwandelt. In der Wesermarsch war das von vielen Mitarbeitern des Schützenkreises Rastede-Wiefelstede aus dem Ammerland durchgeführte Zeltlager erst zum zweiten mal zu Gast. Zuletzt war es hier 1995 in Burhave aufgebaut worden.

360°-Panorama vom Pfingstzeltlager 2008
360°-Panorama vom Aufbau des Pfingstzeltlagers 2008.

...was man eben so braucht für 3 Tage Über 250 Jugendliche und ihre Betreuer reisten aus den 16 Schützenkreisen des Dachverbandes Oldenburger Schützenbund an und bauten das Zeltlager bei strahlendem Wetter auf. Und es ist schon erstaunlich, was die Jugend heutzutage meint, bei einem Zeltlager alles dabei haben zu müssen. Vom Laptop über den Tischkicker bis zur wattstarken Musikbeschallung war alles dabei. Nachdem dann die Inhalte mittlerer Möbelwagen seltsamerweise doch alle in die mitgebrachten Zelte gepasst hatten, fing bei vielen auch schon der Magen an zu knurren. Auf den erwarteten Ansturm waren natürlich die Helfer von der DRK-Bereitschaft Bösel mit ihrer mobilen Feldküche vorbereitet.

Vorbereitung für die Nachtwanderung Nach der kräftigen Stärkung fingen schon viele der jugendlichen Teilnehmer an, ein kniffeliges Rätselheft in Augenschein zu nehmen, während andere sich auf die anstehende Nachtwanderung vorbereiteten, die vom SSV Nordenham vorbereitet worden war und in einem Rundkurs über die unbeleuchteten Bauernwege führte. In kleinen Gruppen starteten die Wanderer alle 10 Minuten und so kam es, dass die letzten erschöpft erst gegen 2 Uhr nachts in ihre Schlafsäcke fallen konnten, wenn sie sich nicht noch länger mit ausgiebigen Klönen wach gehalten haben.

das Bogenschießen können sogar schon ganz Kleine Die Organisatoren, Helmut und Erika Dittjen (SV Metjendorf), Alwin Folte (SV Neusüdende) sowie Marco Stumpf und Uwe Mehrtens (SV Leuchtenburg), hatten für zwei volle Tage wieder ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm ausgearbeitet. So standen am Samstag nicht nur der Besuch der Moorseer Mühle mit Brotbacken auf dem Programm, sondern auch Seidenmalerei, das Bedrucken von T-Shirts, ein Turnier mit dem großen „Menschenkikker", ausgerichtet vom SV Metjendorf mit Heidi Jackisch, Angela Harms und Florian Bock, und der erste Durchgang für einen Fünfkampf der besonderen Art, wozu das Bogenschießen, das von der Abbehauser Bogensparte unter der Leitung von Birgit Berndt betreut wurde, Schleuderball, Jakkolo, Kricket und Werfen auf Klappscheiben-Onkels gehörte.

...erst mal sehen, was da für Musik für die Disco ansteht Der Abend klang mit einer Disco aus, die wegen der zu warmen Turnhalle ins Freie verlegt wurde und bis nach Mitternacht andauerte. Mit einbrechender Dunkelheit wurde es doch etwas frisch und schon bald waren einige Feuerkörbe mit einem wohligen Lagerfeuer bestückt.

Am Pfingstsonntag wurde der Fünfkampf fortgesetzt und ein Spiel-ohne-Grenzen-Turnier duchgeführt. Dabei ging es für die Mannschaften darum, mit einem römischen Streitwagen (an dem 4 Jugendliche die Deichsel zogen und einer im Streitwagen stand) und einer Lanze, die der Wagenführer in der Hand hielt, Gummiringe von Stangen zu holen und beim Zurückfahren diese wieder auf die Stangen aufzulegen. Aber nicht nur das, sondern auch der Zeitfaktor war entscheidend. In mehreren Durchgängen sowie Viertel-, Halbfinalen sowie dem Finale wurden die Besten der Besten ermittelt. Am Nachmittag konnten sich die Eltern nach Kaffee und Kuchen auf dem Zeltplatz umsehen und die Ehrengäste, unter ihnen Mitglieder des OSB-Präsidiums und der Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen, überzeugten sich ebenfalls, dass es den Jugendlichen an nichts fehlte. Am Nachmittag fand dann auch noch ein Fußballturnier statt und danach waren alle so aufgeheizt, dass die Wasserspritze der Abbehauser Feuerwehr dankbar angenommen wurde. Nur die Mitarbeiter vom Roten Kreuz mussten weiter schwitzen. Sie bereiteten nämlich schon die Unmengen von Grillfleisch und Würstchen zu, die zum Abendessen verputzt werden wollten.

die Abbehauser Feuerwehr hilft beim Abkühlen
die Abbehauser Feuerwehr hilft beim Abkühlen

In der Nacht zum Montag gab es dann einige Witzbolde, die das Entfernen der bei verschiedenen Gruppen angebrachten Vereinsbeschilderungen für eine besonders intelligente Geistesleistung hielten. Die Drohung, dass niemand nach Hause komme, bevor diese nicht wieder aufgetaucht seien, half aber umgehend. Der Montagvormittag stand zur freien Verfügung, viel unternommen wurde aber nicht mehr. Nach dem Mittagessen wurde nur noch auf die Siegerehrung bei den verschiedenen Spielen gewartet, für die sich alle Lagerteilnehmer vor dem Betreuerzelt einfanden. Patrick Wehlau (rechts) und Mirko Hecken nehmen den Pokal für das Rätselheft entgegen Zusätzlich erhielten kleine Anerkennungspokale der Schulhausmeister der Abbehauser Schule, Herr Fenkohl, Rolf Hecken vom SSV Nordenham als Koordinator in Nordenham, die Sanitäter Olaf und Tanja Dittjen vom SV Metjendorf und die DRK-Bereitschaft aus Bösel, die das Zeltlager nun schon im 21. Jahr betreute. Die Wanderplakette für den Verein mit den meisten Teilnehmern (26) ging in diesem Jahr knapp an den SV Lastrup.

Bei den Einzelpokalen gab es für die Nordenhamer Jugend einen zweiten Platz beim Menschenkikker unter 1,50 Höhe (der Teilnehmer), einen ersten Platz beim Spiel ohne Grenzen und einen ersten Platz für die beste Lösung des Rästselheftes.

Siegerehrung
Ganz zum Schluss gab es viele Pokale.

PDF-Datei Ergebnisse der Zeltlagerspiele (29KB)

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Jahreshauptversammlung 2008
Günter Tönjes 50 Jahre im Verein - Stedingen-Schild für ein Jahr im Verein
Am Freitag, 25. April trafen sich die Mitglieder der Sportschützen Nordenham zu der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung. Der Erste Vorsitzende Rolf Hecken und seine Mitstreiter im Vorstand konnten in ihren Jahresberichten auf ein erfolgreiches Sportjahr und viele Veranstaltungen zurückblicken.

Bei der NORWO 2007 wurde wiederum eine großartige Beteiligung der Nordenhamer Bevölkerung verzeichnet. Auf 3600 Glückscheiben wurde geschossen, 370 Königsscheiben gingen durch die Hände der Erwachsenen und bei den Jugendlichen wurden 157 Starts verzeichnet. Die Mannschaftsbeteiligung bei den Laien nahm mit 36 Starts auch noch einmal zu. NORWO-König 2007 wurde Manfred Neumann, 1. Ritter Rainer Grunst und 2. Ritter Marian Ghita. Jugendkönig wurde zum wiederholten Male Christian Mroczek, 1. Ritter ist Dario Hübler geworden und 2. Jugendritter Marius Willms. Sie erhielten eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft und einige kommen regelmäßig zum Schießtraining und haben sogar schon an regulären Wettkämpfen teilgenommen.

Wilhelm Tell 2007 Bei den Laienmannschaften scheint die Gruppe Wilhelm Tell auf den Sieg abonniert zu sein, so auch im letzten Jahr. Den zweiten Platz konnte sich die Mannschaft Wohncenter I sichern und den dritten Platz belegte Elektrotechnik Janssen. Wie die 40. NORWO 2008 mit den Sportschützen Nordenham verlaufen soll, wird demnächst eine Arbeitsgruppe ausarbeiten. Hieran nehmen die Sportschützen ebenfalls seit 40 Jahren teil (und stehen damit von den Nordenhamer Vereinen - außer den Segelfliegern in Blexen - ziemlich allein auf weiter Flur), allerdings sind in diesem Jahr Probleme durch eine vom Veranstalter unangekündigte Auftrennung von Floh- und Fischmarktwochenende aufgetreten, die noch gemeistert werden müssen. Informationen über die NORWO-Veranstaltungen 2008 der Sportschützen Nordenham werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Auch zwei Ferienpassaktionen wurden ein voller Erfolg, insbesondere deshalb, weil verschiedene der jugendlichen Teilnehmer auch danach weiter zum regulären Training gekommen sind. Insbesondere in der Weihnachtszeit konnte der Verein dann verschiedene Gruppen begrüßen, die eine Weihnachtsfeier mit einem vorherigen schießsportlichen Wettkampf auflockerten.

Sehr zufrieden zeigten sich auch Sportwart Gerd Lange und Jugendsportwart Bodo Bornschier mit den Ergebnissen der Aktiven. Bei den Kreismeisterschaften konnten die Mannschaften des Vereins fünf erste und einen zweiter Platz belegen. 18 Starter des Vereins konnten in den Einzelwertungen elfmal den ersten, sechsmal den zweiten und sechsmal den dritten Platz erreichen. Bei den im Kreis durchgeführten Pokal- und Plakettenschießen holten sich die Teilnehmer des Vereins nicht nur den schon schwer zu erreichenden Johann-Harms-Pokal, sie legten auch noch eins drauf und holten nach 15 Jahren Dauersieg durch den SV Hammelwarden das Die Pokalgewinner 2007 so genannte Stedingen-Schild in das Haus der Sportschützen. Und beim Alterspokal-Schießen in Abbehausen und beim Luftpistolen-Pokal in Esenshamm sprang jeweils auch noch ein zweiter Platz heraus. Bei den beiden selbst durchgeführten Pokalschießen, dem Opel-Müller-Pokal und dem Sportschützen Nordenham-Pokal, ging jeweils der erste Platz nach Hammelwarden. Sportwart Gerd Lange hoffte, dass auch in diesem Jahr diese beiden Pokalschießen, die am 7. und 8. Mai stattfinden, wieder gut besucht werden.

Eine besondere Freude war es dem ersten Vorsitzenden Rolf Hecken, in diesem Jahr drei Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Nach Gertrud Krautwald im Vorjahr ist nun mit Günter Tönjes das zweite Mitglied im Verein, das ihm seit 50 Jahren die Treue hält. Hierfür gab es eine von Josef Ambacher, Präsident des Bundesdachverbandes Deutscher Schützenbund (DSB), unterschriebene Urkunde und die Ehrennadel in Gold des DSB. Mit einem Geschenkgutschein des Vereins kann er sich nun auch eine seit langem gewünschte Schießweste zulegen. Seit nunmehr 40 Jahren ist Heide Hildebrand im Verein. Auch sie erhielt eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold des DSB und dazu einen dekorativen Zinnteller. Schriftführerin Christiane Wittkowsky kann nun auch schon auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Sie erhielt vom DSB die Ehrennadel in Silber und einen Zinnbecher zur Erinnerung.

Ehrungen für verdiente Mitglieder
v.l.: Rolf Hecken, Günter Tönjes, Heide Hildebrand, Christiane Wittkowsky

PDF Ausschreibung für Opel Müller-Pokal und Sportschützen Nordenham-Pokal (25 KB)

PDF Bericht Sportwart Gerd Lange (107 KB)

Stedingen-Schild 2008
Endergebnis kein Aprilscherz
Das Schießen um den „Stedingen-Schild" ist einer der schwersten Wettkämpfe im Schützenbund Wesermarsch. Es müssen hierfür nämlich Mannschaften mit insgesamt acht Schützinnen / Schützen zusammengestellt werden:

Zwei Luftgewehrschützen
Zwei Luftpistolenschützen
Zwei Luftgewehr-Auflage-Schützen
und
Zwei Kleinkaliber-liegend-Schützen

Das gelingt nicht jedem Schützenverein in der Wesermarsch. Nahmen im letzten Jahr noch 11 Mannschaften am Schießen um diese Plakette teil, das im Schützenhaus Brake durchgeführt wurde, so waren in diesem Jahr nur noch 8 Mannschaften am Start. Seit 1993 hat sich der Schützenverein Hammelwarden fünfzehnmal das Schild sichern können. Die Frage der Teilnehmer war nun, klappt es den Dauersieger vom Thron zu stoßen? Nun, der 1. April steht zwar dicht vor der Tür, es ist aber trotzdem kein Aprilscherz: Hammelwarden ist in diesem Jahr mit einem Gesamtergebnis von 1453 Ringen nur Dritter geworden. Jetzt muss man im Schützenhaus doch für ein Jahr einen weißen Fleck übertünchen. Deutlich auf den 2. Platz abgesetzt hatte sich dann der Moorriemer Schützenverein mit 1472 Ringen. Und Platzprobleme für das große Schild gibt es für ein Jahr in Nordenham. Die Sportschützen setzten noch mal sechs Ringe drauf und gewannen mit 1478. Die Hausherren in Brake hielten sich mit 1444 Ringen tapfer und erreichen den undankbaren vierten Platz.

Mannschaftsergebnis:
1. Nordenham 1478 Ringe
2. Moorriem1472 Ringe
3. Hammelwarden1453 Ringe
4. Brake1444 Ringe
5. Golzwarden1397 Ringe
6. Boitwarden1356 Ringe
7. Burhave1352 Ringe
8. Rönnelmoor1163 Ringe

Die besten Einzelschützinnen / -schützen

Luftgewehr
1. Bianca Bornschier, Nordenham - 191 Ringe
2. Niels Lehmann, Hammelwarden - 188 Ringe
3. Helmuth Block, Brake - 187 Ringe

Luftpistole
1. Carsten Danielzik, Moorriem - 182 Ringe
2. Iris Mosler, Moorriem - 181 Ringe
3. Heiko Claassen, Hammelwarden - 179 Ringe

Luftgewehr Auflage
1. Gerold Diers, Moorriem - 199 Ringe
2. Günter Tönjes, Nordenham - 198 Ringe
3. Hartmut Riesebieter, Nordenham - 197 Ringe

Kleinkaliber Liegend
1. Helmut Ramke, Moorriem - 190 Ringe
2. Gerd Lange, Nordenham - 188 Ringe
3. Claus Wichmann, Moorriem - 186 Ringe

Erstmals ging das Stedingen-Schild nach Nordenham
Erstmals ging das Stedingen-Schild nach Nordenham (Foto: Sylvia Theuerkauf)

PDF Download des Gesamtergebnisses. PDF-Datei (18,9 KB)

Landeskönigsschießen 2008
Es hat nicht sollen sein – Zwei Teilnehmer allein aus Nordenham
Beim Endkampf der Besten nach dem Vorkampf zur Ermittlung der Landeskönige waren auch die fünf Teilnehmer des OSB am Start. Nach den Vorergebnissen hatte man doch einige Hoffnungen, um wieder einen Teilnehmer unter den besten Drei stellen zu können.

Am Ende reichte es leider nicht zu dem gewünschten Ziel. Bodo Bornschier vom SSV Nordenham erzielte einen Teiler von 135,14 und endete auf Platz 7. Aus der Wesermarsch kommt auch Tatjana Hermann vom SV Boitwarden. Sie war mit sich und ihren Leistungen schon zufrieden und belegte mit einem Teiler von 48,60 einen guten Platz 5 und war schon dicht dran an den ersten drei zur Ermittlung der Landeskönigin. Bei der Jugend war Timo Hecken vom SSV Nordenham als einziger männlicher Teilnehmer am Start. „Geschockt" von der Übermacht der jungen Damen gelang ihm einfach nicht viel und er belegte mit einem Teiler von 259,57 Platz 8. „Eigentlich kann ich es Besser", so sein Kommentar.

Bei der Ermittlung des Alterskönigs hatte der BSV Bösel mit Willi Fennen im Vorkampf auf Bezirksebene den besten Teilnehmer gehabt. Beim Finale wollte er wohl einfach zu viel und konnte sein Ergebnis leider nicht wiederholen. So blieb für ihn – wie im Vorjahr – Platz 9 mit einem Teiler von 76,66. Die meiste Spannung erlebten die Oldenburger Teilnehmer – unter ihnen auch Bezirkspräsident Josef Rolfes - bei der Nennung der Platzierungen zur Ermittlung der Landesalterskönigin. Hier hatten alle 11 Bezirke Teilnehmer ins Rennen geschickt.

Lange gezittert, aber leider bliebt dann am Ende der undankbare 4. Platz für Erika Dittjen von SV Metjendorf. Die Damen hatten alle einen Teiler unter 100 und Erika erzielte einen Teiler von 31,04. Knapp am Treppchenplatz und der Einladung zum Landeskönigsball vorbei. Schon eine kleine Enttäuschung für die erfolgreiche Schützin aus Metjendorf. Aber im nächsten Jahr können alle einen neuen Anlauf nehmen.

Josef Rolfes (rechts) drückte die Daumen
Josef Rolfes (rechts) drückte die Daumen, es half den OSB-Teilnehmern nur nicht...

Hartmut Riesebieter König - Bärbel Diekmann Königin

Brigit Brauer wurde Vereinsmeisterin
Am Samstag, 27. 10.07 war es wieder soweit, das alljährliche Herbstvergnügen der Sportschützen Nordenham stand an und das bedeutete auch, dass Sportwart Gerd Lange zuerst die neuen Vereinsmeister mit ihren verdienten Plaketten auszeichnete. Neben vielen bekannten Gesichtern gab es dabei auch einige neue. Pascal Wehlau holte sich seine erste Medaille bei den Schülern, Tini Schwarz löste Dauersiegerin Elfriede Grabhorn bei den Senioren C ab und Birgit Brauer wurde zum ersten Mal Vereinsmeisterin bei den Behinderten mit Rollstuhl.

Dann trat das alte Königshaus zum letzten Mal an, um sich von seinen "Untertanen" zu verabschieden. Zuvor war auf die vom amtierenden König Rainer Wetjen selbstentworfene Königsscheibe das Königsschießen durchgeführt worden, an dem über 30 Vereinsmitglieder teilgenommen hatten.

Bei der Auswertung hatte der Sportausschuss aber ein Problem festgestellt: gleich drei Teilnehmer bei den Schützen hatten den gleichen Abstand von 1,0 zur 10 erreicht, der vierte war dann auch nur 1,1 Ringe vom Mittelpunkt entfernt. Das bedeutete, dass beim Herbstvergnügen drei Schützen noch einmal antreten mussten, um in diesem Fall den 2. Ritter auszuschießen: Rainer Grunst, Wilfried Wittkowsky und Günter Tönjes.

Bei der Proklamation ergab die schnell durchgeführte Auswertung dann, dass im Stechen Günter Tönjes die ruhigere Hand aufgewiesen hatte und er wurde zum 2. Ritter proklamiert. Erster Ritter wurde Manfred Neumann und König Hartmut Riesebieter. Bei den Damen war das Endergebnis ohne Probleme feststellbar: Zweite Hofdame wurde Christiane Wittkowsky, Erste Hofdame Elfriede Grabhorn und Königin 2007 ist Bärbel Diekmann.

Bei der Proklamation des Jugendkönigshauses gab es dann aber erneut eine Verzögerung. Alle drei Kandidaten für das Königshaus waren am Abend nicht anwesend, und nach der Regel, dass nur proklamiert wird, wer auch da ist, mussten schnell die Königsscheiben durchgesehen werden, wer auf den nachfolgenden Plätzen zu finden war. Danach wurde Marvin Lemke 2. Jugendritter, Michael Loer 1. Jugendritter und Jugendkönig 2007 ist Christoph Hoffmann.

Alle Mitglieder der Königshäuser können sich nun auf die Teilnahme an den Königsschießen der Dachverbände freuen. Vielleicht wird ja mal wieder ein Nordenhamer Bundeskönig auf Kreis- oder Bezirksebene.

Symbol für eine PDF-Datei Ergebnisse Vereinsmeisterschaft 2007 (6 KB)

Die Königshäuser 2007
Die Königshäuser 2007

Zweimal Ferienpass-Schießen
Armbrust-Schießen ist nicht ganz einfach Zweimal können die daheimgebliebenen Kinder in den großen Ferien bei den Sportschützen Nordenham den Umgang mit den Schießsportgeräten kennenlernen. Bei den beiden Terminen in diesem Jahr nahmen fast 40 Jungen und Mädchen die Gelegenheit wahr. Sportwart Gerd Lange wies sie in den Umgang mit dem Luftgewehr ein und demonstrierte auch das Schießen mit der Sportarmbrust.

Nach einer Eingewöhnungsphase mit normalen Luftgewehrscheiben, konnten sie mit einer Reihe von Glückscheiben Punkte sammeln, auf eine Königsscheibe schießen und auch einen Hauch von echtem "Wettkampf-Feeling" mit einem KO-Schießen nach Art der Kreismeisterschaftsfinale bekommen. Die besten Punktesammler erhielten sogar eine kleine Trophäe zum mitnehmen und der "Ferienpasskönig" einen kleinen Pokal. Und wer Lust auf "noch mehr" bekommen hat, kann nach den Ferien am regulären Training jeden Freitag ab 18 Uhr teilnehmen.

die Ferienpassteilnehmer 2007
die Ferienpassteilnehmer 2007

NORWO-König Manfred Neumann - Jugendkönig Christian Mroczek
Rekord bei der Anzahl der Laienmannschaften
Die Sportschützen Nordenham sind, neben den Segelfliegern in Blexen, die einzigen, bei denen das "Wo" in "NorWo" tatsächlich auch noch "Woche" bedeutet. Sieben Tage waren die Mitglieder im Einsatz, um der Nordenhamer Bevölkerung und den Gästen der Stadt ein volles Programm mit ihrem Schießsport anzubieten und das nun schon im 39. Jahr.

Es begann mit dem Verkauf der schon bekannten Glückstreffer-Schießscheiben auf dem in diesem Jahr sehr windigen und desolat ausgestatteten Flohmarkt auf dem Marktplatz. Viel Spaß beim Schießen mit dem Lichtpunktgewehr Außer mit einer einzigen Würstchenbude war für keine weitere Verköstigung der Anbieter und Schnäppchensucher gesorgt. So kam es vielen gelegen, dass man mit den Gewinnen aus den Glückstreffer-Schießscheiben der Sportschützen wenigstens etwas zum leiblichen Wohl beitragen konnte und der Wagen war manchmal so dicht umlagert, dass man kaum noch durch den Gang kam. Auch Jugendliche umlagerten den Wagen der Sportschützen, um mit einem völlig ungefährlichen Lichtpunktgewehr schießen zu können, das der Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund zur Verfügung gestellt hatte.

Es regnet mal wieder in Großensiel Auf dem Fischmarkt am Sonntag machte sich erst einmal betrübliche Stimmung breit. Waren in früheren Zeiten die Besucher schon um sieben Uhr morgens unterwegs, gähnte noch um 9 Uhr breite Leere an den Ständen und die potentiellen Besucher gähnten wahrscheinlich auch noch mal und drehten sich in ihrem gemütlichen Bett um angesichts des nicht gerade sonnigen Wetters. Nachdem ab etwa 11 Uhr dennoch einige Besucher den Weg in den Großensieler Hafen gefunden hatten, war auch der Wagen der Sportschützen oft dicht umlagert, wenigstens immer dann, wenn wieder mal ein ziemlicher Regenguss herunterkam und die Besucher unter die Vorplane bei den Sportschützen flüchteten, um Schutz zu suchen.

Auf die auf dem Floh- und Fischmarkt erworbenen Glücktreffer-Schießscheiben konnte dann in der folgenden Woche (2.7. - 6.7.), im "Haus der Sportschützen" in Atens bei einem "Schießen für Jedermann" kostenlos mit einem aufgelegten Luftgewehr geschossen und auch dabei viele Preise gewonnen werden. Sachkundiges Personal war dabei den Unerfahrenen im Umgang mit den Luftgewehren behilflich.

großer Andrang beim Schießen für Laienmannschaften Auch in diesem Jahr fand dann in der Schießsportwoche von Montag bis Freitag das Schießen für Laienmannschaften um den großen NORWO-Wanderpokal statt. Mannschaften bestanden aus vier bis sechs Personen, wobei auch Damen und Herren gemischt zusammen antreten konnten. Einzige Voraussetzung war: Die Teilnehmer mussten mindestens 12 Jahre alt sein und durften kein aktives Mitglied in einem Schützenverein sein. Die besten vier Teilnehmer einer Mannschaft kamen in die Wertung für den Wanderpokal. Der aktuelle Stand in der Rangliste konnte jederzeit im Haus der Sportschützen überprüft werden.

Und es gab auch wieder einen Wettkampf um den Titel des NORWO-Schützenkönig, sowohl bei den Erwachsenen, als auch bei den Jugendlichen (aber auch hier erst wieder ab 12 Jahren). Bei diesem Schießen durfte nur ein einziger Schuss auf eine Wildscheibe abgegeben werden und das ist für Laien nicht gerade leicht.

Schießen mit dem Lichtpunktgewehr und dem Rika-Hometrainer Damit sich die Kinder unter 12 Jahren nicht langweilten, während die Eltern beim Schießen waren, war für sie die ganze Woche über das Lichtpunktgewehr auch im Haus der Sportschützen aufgebaut. Nachdem der Montag noch etwas flau anlief, stürmten ab Dienstag die vielen Besitzer der Glückstreffer-Schießscheiben das Haus der Sportschützen und räumten im Laufe der Woche den großen Preistisch der Sportschützen bis auf wenige Preise leer.

Während der ganzen Woche haben insgesamt 36 Mannschaften teilgenommen am Schießen für Laiengruppen. Zum zweiten Mal in der Geschichte dieses Mannschaftsschießens war dabei sogar eine komplette Jugendmannschaft angetreten, die sich aus Schülern des Gymnasiums zusammensetzte. 370 Scheiben wurden beim Königsschießen der Erwachsenen und 157 beim Schießen der Jugendlichen ausgegeben. Auf der Ergebnisliste war am ständigen Auf und Ab der einzelnen Mannschaften und Teilnehmer am Königsschießen bemerkbar, wie engagiert sie um die Titel rangen.

Lydia Schindler wurde ausgezeichnet Bevor am späten Freitagabend die Proklamation der diesjährigen Sieger stattfand, konnte die Zweite Vorsitzende der Sportschützen, Edith Berner, noch die Gelegenheit wahrnehmen und ein verdientes Mitglied für 40-jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Lydia Schindler wohnt zwar schon seit vielen Jahren nicht mehr in Nordenham, kommt aber dennoch immer wieder in ihren alten Wohnwort zurück und besucht dabei regelmäßig ihren Verein. Sie erhielt vom Deutschen Schützenbund die Ehrennadel in Gold und eine Urkunde, die ihr der stellvertretende Bürgermeister Ulf Riegel überreichte. Riegel half nun auch tatkräftig dabei, die siegreichen Mannschaften zu ehren und die neuen Königshäuser proklamieren.

Die siegreichen Laienmannschaften 2007 Bei den Laienmannschaften wurde es an der Spitze gewohnt eng. Den großen NORWO-Wanderpokal gewann wie im Vorjahr die Mannschaft "Wilhelm Tell" mit 218 Ringen. Auf den zweiten Platz schob sich die Mannschaft "Wohncenter I" mit 217 Ringen und den dritten Platz belegte die Mannschaft "Elektrotechnik Janssen II." mit 216 Ringen. Die Jugendmannschaft "Die Teenies" schlug sich tapfer (und einige "alte Hasen" aus dem Feld) und belegte mit 203 Ringen, zusammen mit der Mannschaft "De Atenser II", den vierzehnten Platz und damit fast genau die Mitte der Rangliste.

Die Teilnehmer am Königsschießen schenkten sich auch nichts. Am Ende machten nur Zehntelringe bei den Erwachsenen und Jugendlichen den Unterschied zwischen den ersten Plätzen aus. Den großen Niedersachsen-Zinnteller erhielt als NORWO-König 2007 mit einer erstklassigen Zehn auf der Wildscheibe Manfred Neumann, vor Reiner Grunst als Erstem Ritter und Marian-Petricà Ghità als Zweitem Ritter. Und auch bei den Jugendlichen war der erste Platz heiß umkämpft. Nachdem er eine Zeit lang "nur" auf dem zweiten Platz gestanden hatte, konnte sich am letzten Abend doch noch Christian Mroczek auf den Platz des NORWO-Jugendkönigs vorschieben. Dario Hübler machte es seiner Schwester aus dem Vorjahr gleich und wurde Erster Jugendritter und Marius Wilms wurde zum Zweiten Jugendritter proklamiert.

Die NORWO-Königshäuser 2007
Die NORWO-Königshäuser 2007

Als Belohnung für ihre Leistung erhielten die Königshäuser eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Sportschützen und sie können nun, wenn sie wollen, fleißig für die Schießsportwoche im nächsten Jahr trainieren und nun sogar auch am regulären Königsschießen der Sportschützen im Herbst teilnehmen.
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Ganz zum Abschluss der NorWo 2007 kam dann noch das spannende Ziehen der Glückstrefferzahlen in der Schlussauslosung. Die Gewinne entfielen auf die nachfolgenden Zahlen und können in den nächsten drei Wochen (bis zum 27. Juli) jeweils Freitagabend ab 20 Uhr im Haus der Sportschützen, Atenser Allee 1 ab 20 Uhr abgeholt werden (Alkoholika nur an Erwachsene):

Ranglisten der NORWO-Wettkämpfe (18,7 KB)

Skat- und Knobelabend
Festtagsbraten gesichert - Gäste sehr zufrieden
Am Tag vor Himmefahrt findet traditionell bei den Sportschützen Nordenham der Frühjahrs-Skat- und Knobelabend statt. Diesesmal nahmen 41 Gäste und Vereinsmitglieder teil, und bei der Preisverteilung waren die Gäste deutlich in der Überzahl und sicherten sich einen stattlichen Festtagsbraten.

Bei den Knoblern lag Klaus Ruder mit 39.400 Punkten auf dem dritten Platz, den zweitgrößten Braten konnte sich Natascha Ghita mit 40.950 Punkten sichern und Claudia Kimmel packte sich mit 41.200 Punkten den dicksten Braten ein.

Bei den Skatspielern lag Norbert Schultz mit 703 Guten auf dem dritten Paltz, den zweiten Platz erreichte Sigi Kranz mit 864 Guten und ein sagenhaftes Ergebnis von 1.152 Guten reichte bei Ait Aits für den größten Braten.

Den nächste Skat- und Kobelabend bei den Sportschützen am 24. November haben sich die zufriedenen Gäste schon in ihrem Terminkalender vermerkt.

zufriedene Skater und Knobler

Wanderpokalschießen in Nordenham
Hammelwarden kriselt - holt sich aber dennoch beide Pokale
Zwei Tage hatten die Sportschützen Nordenham angesetzt für die Durchführung der Wettkämpfe um den Opel-Müller-Pokal und den Wanderpokal der Sportschützen Nordenham.

Beim Opel-Müller-Pokal konnte eine Mannschaft aus fünf Teilnehmern bestehen, von denen die drei besten in die Wertung kamen. Geschossen wurde hier mit dem Luftgewehr. Beim Wanderpreis der Sportschützen Nordenham mussten zwei Teilnehmer mit dem Luftgewehr und zwei mit der Luftpistole schießen. Am Opel-Müller-Pokal nahmen in diesem Jahr fünf und am Sportschützen-Pokal vier Mannschaften teil.

Beim Opel-Müller-Pokal wurde es für den Titelverteidiger Hammelwarden in diesem Jahr ungewohnt knapp. Nach einem Spitzenergebnis von 279 Ringen im letzten Jahr, schwächelte die Mannschaft dieses Mal etwas und ließ die Mannschaft der Sportschützen Nordenham, die ein einiges Ergebnis von je 92 Ringen pro Schütze erzielte, auf 276 Ringe an ihr Ergebnis von erneut 279 Ringe herankommen. Trotzdem reichte das natürlich zum Pokalgewinn. Mit 263 Ringen konnte sich die Reitlander Mannschaft den dritten Platz sichern.

Die besten Einzelschützen bei diesem Pokal lagen ziemlich dicht beisammen.
1. Birte Siewert (Hammelwarden, 94 Ringe)
2. Tim Wiggers (Hammelwarden, 93 Ringe)
und dann geschlossen mit jeweils 92 Ringen
3. Bodo Bornschier (Nordenham)
4. Rolf Hecken (Nordenham)
5. Michael Pöppe (Hammelwarden) und
6. Rainer Wittkowsky (Nordenham)

Der Pokal der Sportschützen Nordenham war sportlich etwas anspruchsvoller und der ausschreibende Verein nahm natürlich an diesem Wettkampf nicht teil. Auch hier musste Hammelwarden sein Ergebnis von 741 Ringen im Vorjahr verteidigen. Die zweitplatzierte Mannschaft Brake hatte im letzten Jahr 707 Ringe und genau dieses Ergebnis schossen die Hammelwarder in diesem Jahr. Brake rutschte mit nur 683 Ringen jedoch auf den dritten Platz ab und Reitland konnte sich sich mit 689 Ringen den zweiten Platz sichern. Trotz der Krise konnten die Hammelwarden also wieder den Pokal mitnehmen.

Bei der Auswertung der Einzelergebnisse für diesen Pokal konnte der Sportleiter der Sportschützen Nordenham, Gerd Lange, erstaunt feststellen, dass es tatsächlich mal ein Luftpistolenschütze geschafft hatte, die Luftgewehrschützen zu schlagen. Heiko Claussen aus Hammelwarden lag mit 185 Ringen bei der Lufpistole zwei Ringe vor Michael Pöppe (Hammelwarden) mit dem Luftgewehr. Den Dritten Platz holte sich hier Insa Helms aus Reitland mit 180 Ringen am Luftgewehr.

Die Pokalgewinner 2007
Die Pokalgewinner 2007

Endergebnis der Wanderpokalschießen (70 KB)

Landesmeisterschaften Armbrust
Man kann nicht gerade behaupten, dass Norddeutschland eine Hochburg des Nationalsportes der Schweizer ist, dem Armbrustschießen. Aber immerhin 36 Schützinnen und Schützen verschiedener Altersklassen nahmen an den Rolf HeckenLandesmeisterschaften des NWDSB (Nordwestdeutscher Schützenbund) in Etzhorn teil, und der gastgebende Verein stellte auch noch allein schon vier Mannschaften.

Umso erfreulicher ist das Abschneiden eines Wesermarsch-Schützen im Endergebnis. Rolf Hecken von den Sportschützen Nordenham konnte in der Altersklasse mit 366 Ringen die Bronzemedaille erreichen, hinter dem OSB-Bezirkssportleiter Norbert Strauch (Etzhorn) mit 372 Ringen und dem Wittlager Günter Petschull mit 374 Ringen. In der Mannschaftsauswertung landeten die Nordenhamer, die die einzige Mannschaft aus der Wesermarsch stellten, mit 1072 Ringen auf dem achten Platz.

Ergebnisliste Landesmeisterschaft Armbrust 10m (11KB)

Sommerbiathlon in Golzwarden
Nordenhamer Jungschützen räumen ab
Timo Hecken startet zu seinem Lauf Auch in diesem Jahr führte der Schützenverein Golzwarden für die Schützenjugend der Mitgliedsvereine im Schützenbund Wesermarsch wieder einen Sommerbiathlon-Wettkampf durch. Hierbei mussten zwei Laufstrecken mit 600 Metern und 1,7 Kilometern absolviert werden. Nach jedem Lauf wurden, wie beim Winterbiathlon, auf dem Schießstand 5 Schüsse auf eine Schießscheibe abgegeben, nach dem kurzen Lauf auf eine Luftgewehrscheibe und nach dem langen Lauf auf eine Luftpistolenscheibe. Allerdings mussten die Jugendlichen, die im 2-Minutentakt starteten, nicht mit ihren Gewehren durch die Landschaft laufen, die bleiben im Schützenhaus.

Von den 20 Vereinen im Schützenbund Wesermarsch nahmen die Schützenvereine Nordenham, Hammelwarden, Reitland, Großenmeer, Brake und Golzwarden am Wettkampf teil. Bei der guten Beteiligung konnten 37 Starts vergeben werden, die bei bei bestem Wetter erfolgten. Die erstplatzierten Mannschaften erhielten einen Wanderpokal, der im nächsten Jahr wieder verteidigt werden muss.

Nachdem die Teilnehmer aus Nordenham schon im letzten Jahr eine ganze Reihe Medaillen absahnen konnten, dominierten sie im diesem Jahr in allen Altersklassen. Bei den Schüler siegte die Nordenhamer Mannschaft mit Luisa Heilmann, Christoph Hoffmann und Chris Meinen. Bei der Jugend erhielt die Goldmedaille die Nordenhamer Mannschaft mit Glen Norton, Timo Hecken und Marvin Lemke und bei den Junioren gab es sogar zwei Medaillen: die Silbermedaille ging an Nordenham II mit Sabrina Geil, Jens Lindemann und Sergej Boos und die Goldmedaille an Nordenham I mit Janina Tiffe, Taina Moriße und Natascha Hillers.

Die Nordenhamer Mannschaft mit ihrer Pokal- und Medaillenausbeute
Die Nordenhamer Mannschaft mit ihrer Pokal- und Medaillenausbeute

Bei den Einzelplatzierungen hatten aber auch andere Vereine die Nase vorn. So siegte bei den Schülern Jasmin Steinert (Golzwarden), die Silbermedaille ging an Annika Helms (Reitland) und die Brozemedaille sicherte sich Simon Wittkowsky aus Nordenham. Bei der Jugend erhielt Glen Norton (Nordenham) die Goldmedaille, die Silbermedaille ging an Anthea Hülstede (Reitland) und die Bronzemedaille an Arnee Brunken, ebenfalls aus Reitland. Bei den Junioren hatte Julian Klostermann (Golzwarden) die Nase vorn, die Silbermedaille ging an Nils Lindemann (Nordenham) und Bronze erhielt Timo Hillmer (Golzwarden).

Alle Teilnehmer am Sommerbiathlon 2007
Die Teilnehmer am Sommerbiathlon 2007

Peterlee-Abend bei den Sportschützen
Bester Einzelschütze aus Peterlee - Nordenhamer Gastgeber siegen mit der Mannschaft
Dieser Schießwettbewerb zwischen Nordenham und Peterlee war des 25-jährigen Jubiläums würdig: Insgesamt 82 Nordenhamer Teilnehmer aus den Gastgeber-Familien und ihre englische Gäste beteiligten sich – mehr als je zuvor.

Deshalb wurde es am Montagabend im Haus der Sportschützen auch eine Stunde vor Mitternacht, ehe der Vorsitzende der Sportschützen Nordenham, Rolf Hecken, das Ergebnis bekannt geben konnte: „Peterlee schießt gut – aber Nordenham schießt besser.“

Die Engländer hatten 2455 Ringe erreicht, die Nordenhamer 2515. Deshalb nahm Karin Tönjes, Vorsitzende des Freundeskreises Peterlee in Nordenham und Mannschaftsführerin der deutschen Gruppe, den NWZ-Pokal entgegen. Trost für die Gäste: Sie stellten den besten Einzelschützen. Es war Cliff Race mit 92 Ringen. Er siegte bei den Engländern vor Rob Emmerson (86) und Sharon Boxall (83). Die besten Deutschen waren Karin Tönjes (88) vor Karin Seltmann (85) und Heiko Rosenow (82). Auch bei den Jugendlichen lag Peterlee vorne: Jade Davies (82 Ringe) gewann vor ihrer Schwester Rebecca und Peer Seltmann (je 80).

Für die besten Schützen gab es extra Trophäen, die an den im vergangenen Jahr verstorbenen Bill Horsfield erinnern und von seiner Witwe Audrey überreicht wurden.

Mannschaftsergebnis Nordenham
Mannschaftsergebnis Peterlee
Mannschaftsergebnis Jugend

Peterleee-Schießen - Die Gewinner
NWZ-Redakteur Henning Bielefeld überreicht die Trophäe für den Gruppensieg an Karin Tönjes (von links). Audrey Horsfield (2. von rechts) zeichnete Jade Davies (rechts) und Cliff Race (Mitte) für ihre Leistungen aus.

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