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| Die Sportschützen Nordenham machen weiter. |
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) waren nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Zusammen mit den Segelfliegern standen die Sportschützen Nordenham ziemlich einsam
mit jeweils einem eigenen Programm auf weiter Flur da. Sie boten im letzten Jahr den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 43. mal eine Schießsportwoche im Rahmen der Norwo an. Allein 24 Mannschaften
nahmen am Schießen um den Laien-Wanderpokal teil, über 300 Königsscheiben wurden ausgegeben und 900 Glückstreffer-Schießscheiben wurden für den großen, gut gefüllten Preistisch verbraucht. Also eine wirklich gut besuchte Veranstaltung.
Doch dann waren die Mitglieder unangenehm überrascht, als sie erst aus den Zeitungen erfahren mussten, dass Nordenham Marketing & Touristik (NMT) die Norwo sang- und klanglos
eingestampft hat. Ein Gespräch mit den Vereinen war erst gar nicht gesucht worden.
Die Sportschützen lassen sich jedoch nicht entmutigen. Nach der Trennung von Floh- und Fischmarkt hatten sie schon in den Jahren zuvor ein neues Konzept für ihre Veranstaltung erarbeitet und mit Erfolg angewendet.
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Die Norwo ist tot – lang lebe die Nordenhamer Schießsportwoche.
Und was wird aus dem Norwo-Königshaus? Norwo-König Jörg Kühne und Norwo-Jugendkönigin Franziska Wehlau waren die letzten Titelträger diesen Namens. Ab sofort gibt es eben einen Schießsportwochenkönig und ein Jugendkönigshaus. Auch die neuen Königshäuser werden eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen erhalten.
Die Schießsportwoche wird, wie bei der alten Norwo-Schießsportwoche, von Montag bis Freitag, jeweils ab 18 Uhr stattfinden und am Freitag wird es ab 21 Uhr auch wieder eine Verlosung für die Besitzer der Glückstreffer-Schießscheiben geben.
2012 wird die Neuauflage der Schießsportwoche von
Montag, 02. Juli bis Freitag 06. Juli stattfinden.
Und wie bisher wird es dabei auch die Gelegenheit geben, sich mit bis zu sechs Gleichgesinnten zu einer Mannschaft zusammenzufinden und um den Wanderpokal für Laienmannschaften zu ringen.
Teilnehmen dürfen Personen ab 12 Jahren, die nicht aktives Mitglied in einem Schützenverein sind. Die vier Besten einer Mannschaft kommen in die Wertung für den großen Schießsportwochen-Wanderpokal.
Wenn eine Mannschaft mit ihrem jeweiligen Wertungsstand nicht zufrieden ist, kann sie mit einem weiteren Start versuchen ihre Platzierung zu verbessern. Am Freitag findet dann vor der Auslosung der Glückstreffer-Zahlen die Proklamation der Königshäuser und der Ehrung der Laienmannschaften statt.
Und damit die ganz Kleinen (die unter 12 Jahren) nicht zu kurz kommen, während Mama, Papa oder der große Bruder oder die große Schwester am Schießen teilnehmen, werden die
Sportschützen die ganze Woche über auch wieder eine völlig ungefährliche, elektronische Lichtpunktanlage aufbauen, an dem sich die Kleinen in der Zwischenzeit ausprobieren können (eine ähnliche Anlage kennt man vom Roonkarker Mart).
Schießsportwoche 2012 - Einladung downloaden (156 KB)

Die letzten Königshäuser der NORWO 2011 - v.l.: stv. Bürgermeisterin Angelika Zöllner, Norwo-König Jörg Kühne, Julia Minor, Matthias Hoppe-Renken, vorne: Jugendkönigin Franziska Wehlau, Eike Deharde, Ansgar Mehler.
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Gut abgesahnt
Erfolge bei der KM 2012 |
Es sind zwar nicht allzu viele Teilnehmer, die die Sportschützen Nordenham zu den Kreismeisterschaften entsenden können, aber die haben doch ganz gut
abgesahnt bei den KM 2012. Im Medaillenspiegel liegt Nordenham gegenwärtig hinter den „Cracks" aus Moorriem, Reitland und Brake mit 14 Trophäen auf Rang Vier.
Rainer Wittkowsky hat allein schon fünf Medaillen in verschiedenen Wettbewerben ergattert. Sportleiter Gerd Lange liegt dicht dahinter mit vier Medaillen, dabei eine für die Armbrust. Je einen Titel holten dann noch
Heiko Leopoldt mit der Luftpistole und bei der Freien Pistole und Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer mit dem Luftgewehr auf dem Federbock. In der Mannschaftswertung war Nordenham dann auch noch zweimal erfolgreich, einmal beim KK-liegend
in der Altersklasse. Da gehörte zur Kreismeister-Mannschaft mit Rainer Wittkowsky und Gerd Lange auch noch Bodo Bornschier dazu und mit der Luftgewehr-Mannschaft Alterklasse holten sich Rainer Wittkowsky und
Bodo Bornschier dann auch mit Axel Gewinn noch einen Titel.
Kreismeister 2012 (5 KB)
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Neue Majestäten 2011
„alles an einem Abend" |
 Der Jugendkönigsvogel
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Am Samstag, 29.10.2011 war es wieder soweit, die Sportschützen Nordenham sollten ein neues Königshaus bekommen. Die alljährliche friedliche „Palastrevolution"
wurde in diesem Jahr allerdings auf neue Beine gestellt.
In den vergangenen Jahrzehnten vergingen zwischen dem Königsschießen und der Proklamation der Majestäten schon mal mehrere Wochen. In diesem Jahr fand erstmals alles an einem Abend, oder genauer: an einem Tag statt.
Der amtierende König Manfred Neumann hatte für die Jugend mit dem Schießen um den Königsvogel schon am Nachmittag begonnen, da sich das erfahrungsgemäß immer „etwas" hinzieht.
Am Abend hatten dann die erwachsenen Mitglieder die Chance auf eine Königsscheibe mit dem aufgelegten Luftgewehr zu schießen. Danach durften aber, wie üblich, die beschossenen Scheiben erst
einmal nicht näher angesehen werden.
König Manfred packte die Scheiben dann alle in einen Stapel und erst der Sportaussschuss wertete die Scheiben aus und stellte die Gewinner fest, natürlich ohne zu wissen, wem die jeweilige Scheibe gehörte.
Bevor es zur Proklamation kam, labten sich die Mitglieder im Schützenhaus erst noch an einem umfangreichen Büffet und danach erst übernahm Manfred Neumann vom Sportleiter Gerd Lange die
Moderation zur Königsproklamation.
 Das Jugendkönigshaus
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Bei der Jugend gab es (fast) die einzigen Neulinge im Königshaus. Als Zweite Hofdame und somit auf dem dritten Platz steht Kea Kimmel dem neuen Jugendkönig zur Seite. Norwo-Jugendkönigin Franziska Wehlau nahm
als einzige Norwo-Majestät die Gelegenheit zur Teilnahme am offiziellen Vereinskönigsschießen wahr und lieferte einen guten Schuss auf die Wildscheibe ab, der ihr den zweiten Platz und den Titel der
Ersten Hofdame einbrachte. Jugendkönig ist in diesem Jahr Lukas Arndt, der ebenfalls erstmals am Königsschießen teilnahm.
 Das Damenkönigshaus
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Bei den Schützendamen war die Erfahrung im Spiel. Alle Royals waren schon einmal im Königshaus und auch schon selbst einmal Königin. Auf dem drittten Platz schoss sich zum Titel der Zweiten Hofdame Karin Lange,
Erste Hofdame wurde Nicole Wehlau und neue Schützenkönigin 2011 wurde Tini Schwarz, die 2003 den ersten Königintitel überhaupt erhielt (bis dahin hieß das ja nur „Damenbeste").
Nachdem in den letzten vier Jahren das Königsschießen jeweils abwechselnd für Manfred Neumann und Hartmut Riesebieter mit dem Titel endete, war in diesem Jahr natürlich die Spannung groß,
ob es Hartmut Riesebieter wieder schaffen würde, den Titel einzufahren. Den dritten Platz holte sich aber erst einmal Sportleiter Gerd Lange und damit auch den Titel als Zweiter Ritter.
 Das Herrenkönigshaus
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Tja, und beim Ersten Ritter wurde dann Hartmut Riesebieter verkündet, nichts also mit dem Weiteren hin und her. Wer würde es nun 2011 zum Königstitel schaffen? Ein „Altgedienter"? Mitnichten. Erstmals wurde Schützenkönig Michael Loer
mit einem Start bei den Erwachsenen, nachdem er als Jugendlicher bereits mehrfach einen Rittertitel, aber nie einen Jugendkönigstitel errungen hatte.
Sportleiter Gerd Lange hatte auch noch einen längeren Auftritt, bei dem er den Mitgliedern die neuen Vereinsmeister präsentierte. Nur wer an den Vereinsmeisterschaften teilnimmt (egal mit,
welchem Ergebnis), darf ja bei den Schützen an weiterführenden Meisterschaften, wie den z.B. Kreismeisterschaften, teilnehmen. Für die beste Leistung im Verein gab es diesesmal für jeden Gewinner eine besonders gestaltete Plakette:
Luftgewehr freihand:
Jugend m: Mirco Hecken (197 Ringe)
Damenklasse: Nicole Wehlau (372)
Alterklasse: Rainer Wittkowsky (374)
Seniorenklasse A: Gerd Lange (381) und
Körperbehinderte: Birgit Brauer (384)
Armbrust
Alterklasse: Rolf Hecken (353)
Seniorenklasse A: Gerd Lange (361)
Luftpistole
Schützenklasse: Christian Mroczek (313)
LG-Auflage
Altersklasse: Rainer Wittkowsky (296)
Damen-Altersklasse: Silvia Wittkowsky (293)
Seniorenklasse A: Gerd Lange (298)
Seniorenklasse B: Hartmut Riesebieter (298)
Seniorinnenklasse B: Jutta Ringk (298)
Seniorinnenklasse C: Ingrid Rudolph (287)
Bis in die späte Nacht wurde noch im Haus der Sportschützen gefeiert, bis dann am nächsten Morgen, nach einer etwas längeren Nacht (weil wieder einmal die Uhren um eine Stunde zurückgestellt wurden), am späten
Vormittag mit einer kleinen Feier die neuen Majestäten ihr Amt begannen.

Das Königshaus 2011
v.l. hinten: Gerd Lange, König Michael Loer, Hartmut Riesebieter, Nicole Wehlau, Königin Tini Schwarz, Karin Lange,
v.l. vorne: Kea Kimmel, Jugendkönig Lukas Arndt, Franziska Wehlau
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| Präsidentenpokal erstmalig ausgetragen. |
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Nachdem das Schießen um das Stedingen-Schild eingestellt wurde, weil das Schild keine weiteren Sieger aufnehmen konnte und auch der bisherige Johann-Harms-Pokal nicht mit weiteren Ergebnissen erweitert
werden konnte, wurde es eng mit den Pokalschießen im Schützenbund Wesermarsch. Aber zum Glück für die Schützen hatte der Präsident des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund, Josef Rolfes,
den Wesermarschern einen neuen Pokal überlassen, den der Präsident des Schützenbundes Wesermarsch Reinhard Krause nun für einen neuen Präsidentenpokal mit dem Austragungsmodus des
bisherigen Johann-Harms-Pokals zur Verfügung stellte.
Die 19 Wesermarsch-Vereine brauchen dafür Mannschaften mit jeweils drei männlichen Schützen mit dem Luftgewehr-freihand oder Luftpistole, drei Damen, ebenfalls mit dem Luftgewehr-freihand oder Luftpistole, eine LG-Auflagemannschaft mit zwei
Schützen männlich oder weiblich ab 46 Jahren und zwei Schützen einer beliebigen Altersklasse für drei Glücksscheiben, wobei da die jeweils beste Scheibe in die Wertung kommt. Schießen müssen die Freihand- und Auflageschützen jeweils auch nur 20 Schuss.
Auf die Glücksscheiben mit dem Schachbrettmuster durften vier Schuss gemacht werden, wobei diese Scheiben, wie beim Landrat-Pokalschießen der Damen, die Gemeinheit aufweisen, dass man da auf keinen Fall die Mitte treffen durfte, sonst
werden 10 Punkte vom Ergebnis abgezogen.
Am 25. September wurde der Pokal dann erstmalig im Haus der Sportschützen Nordenham ausgetragen, zeitgleich mit dem Königsschießen für den Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund
(ob dabei jemand aus der Wesermarsch erfolgreich war, wird man erst am 22. Oktober auf dem OSB-Königsball in Oldenburg erfahren). Fünf Vereine hatten ihr Interesse für den Präsidentenpokal bekundet, jedoch ganze
drei von den 19 Wesermarsch-Vereinen nahmen letztendlich nur an dem Wettkampf teil.
Als erster Gewinner des Präsidentenpokals dürfen sich die Sportschützen Nordenham eintragen, die mit ihren Teilnehmern 1667 Ringe erreichten. Bester Einzelschütze wurde Hartmut Riesebieter aus Nordenham mit dem aufgelegten Luftgewehr
mit 199 von 200 möglichen Ringen. Beim Luftgewehr-freihand wurde beste Schützin Nicole Wehlau aus Nordenham mit 182 Ringen, bester männlicher Freihand-Schütze wurde Bodo Bornschier für Nordenham mit 179 Ringen. Bei den Glücksscheiben konnte Gerd Lange aus Nordenham
mit 117 Punkten das beste Ergebnis erzielen. Der zweite Mannschaftsplatz geht mit 1535 Ringen an die Mannschaft aus Moorriem und der dritte Platz
blieb für die Mannschaft aus Golzwarden mit 1499 Ringen übrig. Bleibt zu hoffen, dass sich im nächsten Jahr einige Vereine mehr um den Pokal bemühen und er nicht auch mangels Teilnehmermasse „zu den Akten“ gelegt werden muss.
Ergebnisse 1. Präsidentenpokal 2011 (6 KB)
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| Deutsche Meisterschaften in München |
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Die Nordenhamer Armbrust-Schützen kennen es schon, die Atmosphäre bei den Deutschen Meisterschaften (DM) in München. Bei ihnen geht das Ganze sogar während des Oktoberfestes mit, ähem, „beruhigender Musikbegleitung" aus dem nebenan liegenden Armbrust-Schützenfestzelt vonstatten.
Tatsächlich etwas ruhiger haben es die „normalen" Schützen mit den sonstigen Waffen, wenn sie denn schon mal die größte Hürde geknackt haben, nämlich das Zulassungslimit für die Teilnahme zu schaffen.
Denn bei weitem nicht jeder darf so einfach bei der DM teilnehmen, die überwiegend auf der Olympia-Anlage von 1972 stattfindet.
Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham hatte es geschafft, das Limit von 390 Ringen zu erreichen - und zwar mit dem Luftgewehr auf dem Federbock.
Das ist eine ziemlich wackelige Angelegenheit, deshalb werden die Teilnehmer auch wie Freihandschützen behandelt und müssen ein Wettkampfprogramm von 40 Schuss abliefern (plus diverser nicht mitgezählter Probeschüsse).
Birgit Brauer hat aber noch ein zusätzliches Handicap: sie sitzt im Rollstuhl - da kann man nicht mal eben auf die Schnelle nach München fahren, um bei der DM mitzuschießen. Mit helfender Begleitung ging es in ein Quartier in der Nähe Münchens und von dort dann zur Schießanlage,
wo zum Glück für die Schützen von den Landesverbänden Zelte aufgebaut waren, in denen man sich über die Modalitäten informieren konnte. Da erfuhr Birgit Brauer dann auch, dass nur ganze zwei Schützen
aus dem Nordwestdeutschen Schützenbund, wozu auch die Sportschützen Nordenham gehören, die Qualifikation für die Teilnahme an der DM geschafft hatten. Ingesamt waren nur 31 Startplätze vergeben worden.
Als erstmalige Teilnehmerin bei der DM in München war Birgit Brauer natürlich entsprechend aufgeregt und haderte mit den Schießbedingungen (die Auflage ist zu rutschig, das Licht könnte besser
sein, und, ach, dauernd wackelt das Ziel auch noch - und was Schützen dann sonst noch so an Ausreden einfällt, um die flatternden Nerven zu entschuldigen.). Aber sie hat sich trotzdem tapfer geschlagen. Am Ende standen 388 Ringe auf ihrem Monitor. Der zweite Teilnehmer aus Nordwest,
Helmut Haag vom SV Kührstedt, hatte mal gerade 3 Ringe mehr und 391 erreicht. Das reichte bei ihm für den 13. Platz und Birgit Brauer hatte bei ihrer ersten Deutschen den 21. Platz erreicht.
„Beim nächsten mal wird's besser," versprach sie. Wir drücken die Daumen.
DM-Ergebnisse beim Luftgewehr Federbock 2011
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| Viel Spaß beim Ferienpass-Schießen 2011 |
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Zweimal boten in den Sommerferien die Sportschützen Nordenham einen Ferienpass-Termin fürJugendliche ab 12 Jahren an und beide Male war das Haus der Sportschützen an der Atenser Allee
sehr gut besucht. Das lag nicht zuletzt daran, dass der Wettergott es auch in diesem Jahr mit den Freizeitsuchenden nicht besonders gut meinte. Da das Haus der Sportschützen zum Glück voll
überdacht ist, machte das nasse Wetter auf die Ferienpass-Teilnehmer keinen Eindruck. Die Betreuer der Sportschützen vermittelten ihnen einen ersten Eindruck vom Schießsport und nach
relativ kurzer Eingewöhnung konnten einige schon ganz gute Ergebnisse erzielen.
Viel Spaß machte den Teilnehmern, unter denen sich auch erfreulich viele weibliche Teilnehmer befanden, dann das Schießen mit dem aufgelegten Luftgewehr auf einen bunten Satz von Glückscheiben, mit denen man Punkte sammeln konnte. Dann wurde noch ein
Königsschießen auf eine Wildscheibe durchgeführt und ganz zum Schluss ein Finaleschießen bei den Kreismeisterschaften simuliert. Alle Ergebnisse wurden im Computer ausgewertet und damit
eine Rangfolge erstellt, über die jeder Teilnehmer dann eine Urkunde erhielt. Für die Besten im Schießen und die Ferienpass-Königshäuser hatten die Sportschützen noch eine Sonderbelohnung in petto: Sie dürfen als
kostenlose Mitglieder für ein Jahr an allen Veranstaltungen der Sportschützen teilnehmen, auch am offiziellen Vereinskönigsschießen im Oktober oder der Weihnachtsfeier im Dezember.
Alle Ferienpass-Teilnehmer, ob sie nun etwas gewonnen haben oder nicht, sind gerne eingeladen, an den normalen Trainingsabenden im Haus der Sportschützen Nordenham teilzunehmen. Nach dem Ende der Schulferien findet
das reguläre Schießtraining für die Jugend wieder freitags um 19 Uhr statt.

Ferienpass-Teilnehmer 2011
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43. Schießsportwoche im Rahmen der Norwo
Jörg Kühne Norwo-König Franziska Wehlau Norwo-Jugendkönigin |
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) sind nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Zusammen mit den Segelfliegern stehen die Sportschützen Nordenham ziemlich einsam
mit einem eigenen Programm auf weiter Flur da. Sie boten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 43. mal eine Schießsportwoche im Rahmen der Norwo an. Neu war in diesem Jahr die
Auslosung eines Tagesgewinnes unter den verkauften Glückstreffer-Schießscheiben, wie der 1. Vorsitzende Rolf Hecken dabei jedesmal keck verkündete: „Jetzt geht es um die Wurst“ – und
das waren dann auch immer ziemliche „Brocken“, die für einige Tage Frühstück reichen sollten. Diese Auslosung wurde so gut angenommen, dass die Sportschützen das im nächsten Jahr fortführen wollen.
Gewinnen konnte man dann auch regulär mit den über 900 Glückstreffer-Schießscheiben, die an die Schützinnen und Schützen gebracht wurden und der große Preistisch im Haus der Sportschützen wurde
durch viele gute Schießergebnisse dann auch bald ziemlich leer geräumt.
Gleichzeitig fand für alle Interessierten ein Mannschaftsschießen statt, an dem nur Personen ab 12 Jahren teilnehmen durften, die nicht aktives Mitglied in einem Schützenverein waren. Die vier Besten einer Mannschaft kamen in die Wertung für den großen Norwo-Wanderpokal. Wenn eine Mannschaft mit ihrem jeweiligen Wertungsstand nicht zufrieden war, konnte sie mit einem weiteren Start versuchen, ihre Platzierung zu verbessern. Damit die ganz Kleinen (die unter 12 Jahren) nicht zu kurz kamen, während Mama, Papa oder der große Bruder oder die große Schwester am Schießen teilnahmen, hatten die Sportschützen auch wieder eine völlig ungefährliche elektronische Lichtpunktanlage aufgebaut, an dem sich die Kleinen in der Zwischenzeit ausprobieren konnten. Und natürlich fand auch wieder das traditionelle Norwo-Königsschießen für Erwachsene und Jugendliche statt.
Auf einer großen Monitoranzeige konnte auch hierbei die jeweilige aktuelle Platzierung mitverfolgt und notfalls durch einen weiteren Versuch auf die Wildscheiben verbessert werden. In der Endauswertung nahmen dann 24 Mannschaften mit 26 Starts ihre Chance um den Wanderpokal wahr. Bei den Erwachsenen wurden am Ende 105 Königsscheiben verbucht, aber dann wurden die Großen von den Jugendlichen mit 229 beschossenen Königsscheiben noch weit in den Schatten gestellt.
Bis zum letzten Abend rangen die Teilnehmer zäh um die jeweiligen Titel und einige Kandidaten setzten sich dann ab Mitte der Woche in der oberen Rangordnung fest. Einige Mannschaften aus früheren Zeiten brachten zwar keine Teilnehmer mehr auf die Beine, aber das machte den Schützen keine zusätzlichen grauen Haare, denn verschiedene neue Gesichter unter den Mannschaftsteilnehmern füllten die Lücken. So stellte die DLRG Nordenham allein vier Mannschaften auf die Beine. Der Frauennotruf, die Kirchengemeinde Nordenham, der Vogelverein und einige weitere Neulinge hatten dann allerdings mit starker Konkurrenz durch die schon erprobten „De Atenser“ zu kämpfen, die auch drei Mannschaften ins Rennen schickten. Und dann waren da ja auch noch die anderen „Alteingesessenen“, die ihre ganze Erfahrung ins Spiel brachten.
So folgte dann, mit großer Spannung erwartet, am Freitagabend die Siegerehrung der Mannschaften und die Proklamation der neuen Norwo-Königshäuser, die der 1. Vorsitzende der Sportschützen Nordenham, Rolf Hecken mit Unterstützung durch die zweite Bürgermeisterin Angelika Zöllner durchführen konnte. Sie freute sich in ihrem Grußwort, dass die Sportschützen mit ihrer Veranstaltung immer noch die Norwo-Tradition erhalten und war ganz begeistert, dass auch moderne Anzeigemedien in das Haus der Sportschützen Einzug gehalten haben.
Bei der Jugend wurde Zweiter Ritter Ansgar Mehler, der schon einmal Ritter-Erfahrungen gesammelt hatte in der letzten Norwo, Erster Ritter wurde Eike Deharde und auch die neue Norwo-Jugendkönigin Franziska Wehlau ist vorbelastet, sind doch ihre Mutter und Bruder schon offizielle Schützenmitglieder.
Bei den Erwachsenen gab es dann eine doppelte Überraschung. Noch am letzten Norwo-Tag schob sich Matthias Hoppe-Renken auf einen geteilten dritten Platz mit Natascha Werner, sodass vor der Siegerehrung
erst noch ein Stechen durchgeführt werden musste (man kennt ja den alten Spruch „Es kann nur einen geben“). Glücklich ging dieses Stechen dann für Hoppe-Renken aus, der die Trophäe als 2. Norwo-Ritter aus
den Händen von Angelika Zöllner entgegennahm. Besonders glücklich war dieser Platz, weil Hoppe-Renken zu der Abordnung der DLRG gehörte, die ja zum ersten Mal an der Norwo teilnahm – und dann schlug
Fortuna gleich ein zweites Mal für die DLRG zu, denn auf dem Platz für die Erste Hofdame (entspricht dem 2. Platz) setzte sich Julia Minor fest, ebenfalls von der DLRG und auch zum ersten Mal überhaupt dabei.
Beide konnten ihren Erfolg kaum fassen. Den ersten Platz als Norwo Schützenkönig 2011 konnte sich mit einer erstklassigen 10 Jörg Kühne holen – und das war dann für viele wiederum keine Überraschung, gehört
er doch der Gemeinschaft „Die Waldmeister“ an, die dann den großen von der NWZ gestifteten Norwo-Wanderpokal für die Laienmannschaften zum dritten Mal hintereinander abstauben
konnten – wobei „abstauben“ für 227 Siegerringe von 240 möglich Gesamtringen doch fast defätistisch klingt. Der zweite Platz ging an Mannschaft III der „De Atenser“ mit 220 Ringen und die Trophäe für den
dritten Platz holten sich mit 214 Ringe die Mitglieder der Gemeinschaft „Die Mischer“. Die Mannschaft „Sextett“, im Vorjahr noch mit 215 Ringen auf dem dritten Platz, wurde diesesmal Vierter mit 212 Ringen
und den fünften Platz teilten sich gleich drei Mannschaften mit 211 Ringen, der Freundeskreis Peterlee, die 1. Mannschaft der „De Atenser“ und der frühere Dauersieger „Wilhelm Tell“.

NORWO 2011 - Die Königshäuser - v.l.: stv. Bürgermeisterin Angelika Zöllner, Norwo-König Jörg Kühne, Julia Minor, Matthias Hoppe-Renken, vorne: Jugendkönigin Franziska Wehlau, Eike Deharde, Ansgar Mehler.
Die neuen Mitglieder der Norwo-Königshäuser können übrigens nun ein Jahr lang beitragsfrei an den Vereinsveranstaltungen teilnehmen (auch am internen Königsschießen im Oktober).

Ziehung der Glückszahlen
NORWO-Ergebnisse 2011 (73 KB)
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Jahreshauptversammlung 2011 Herwald Janßen, Karin Tönjes und Jürgen Bley 50 Jahre im Verein Vorstandswahlen ohne Überraschungen |
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„Wie üblich" fand im Haus der Sportschützen Anfang April die vorgeschriebene Jahreshauptversammlung statt. Nach der Begrüßung durch den
1. Vorsitzenden Rolf Hecken gedachten die Mitglieder dem verstorbenen Mitglied Wilhelm Kreuzeberg. Nach seinem Jahresbericht, in dem Rolf Hecken den vielen Helfern
des Vereines dankte für ihren Einsatz bei den Vereinsveranstaltungen - sei es nun für die NORWO-Woche oder die Skat- und Knobelabende,
Grünkohlessen oder Fahrradtour, hatte er eine überraschend umfangreiche Liste von Ehrungen auf seinem Programmzettel stehen.

50 Jahre Mitglied bei den Sportschützen Nordenham Herwald Janßen, Karin Tönjes und Jürgen Bley
Zu Beginn der Ehrungen stellte Rolf Hecken fest, dass eine 50-jährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham nicht allzuoft vorkomme. Deshalb sei dieser Abend auch etwas ganz besonderes, denn
gleich drei Mitglieder können mittlerweile auf diese lange Zeit zurückblicken: Herwald Janßen, Jürgen Bley und Kassenwartin Karin Tönjes. Sie erhielten nicht nur Urkunden, sondern jeweils auch einen großen Präsentkorb,
mit dem sich der Verein für diese lange Zeit der Treue bedankte. Und gleich nach dieser Ehrung wurde Karinn Tönjes erneut aufgerufen, denn von den 50 Jahren im Verein ist sie auch noch seit 40 Jahren in der
Vorstandsarbeit tätig. Dafür gab es vom Landesverband Nordwestdeutscher Schützenbund den Ehrenbrief als höchste Auszeichnung. Edith Berner erhielt vom Bezirksverband Oldenburger Schützenbund für 30 Jahre Vorstandsarbeit die Goldene Ehrennadel und für 20
Jahre im Ehrenamt wurde die Goldene Ehrennadel des OSB auch an Bärbel Diekmann verliehen.

Ehrungen vom NWDSB und OSB für langjährige Vorstandsarbeit Karin Tönjes, Bärbel Diekmann und Edith Berner
Gleich nach den Ehrungen konnte Sportleiter Gerd Lange mit seinem Tätigkeitsbericht einen Überblick über das doch recht erfolgreiche letzte Sportjahr abgeben.
Nachdem in den Vereinsmeisterschaften 31 Starter mit 42 Starts in 9 Wettkampfdisziplinen den Grundstock für weiterführende Meisterschaften gelegt hatten, sprangen bei
den Kreismeisterschaften in Luftgewehr, Kleinkaliber und Armbrust für die 19 Nordenhamer Starter zehnmal ein erster Platz, viermal ein zweiter und auch einmal ein dritter Platz heraus.
Bestes Einzelergebnis lieferte Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer bei der Disziplin LG-Federbock mit sagenhaften 395 von 400 möglichen Ringen ab.
Ebenfalls 19 Starts waren bei den Bezirksmeisterschaften des
Dachverbandes Oldenburger Schürtzenbund zu verzeichnen, wobei ein erster Platz, ein zweiter Platz und ein dritter Platz für die Vereinsstarter übrig blieben. Hier schaffte Birgit Brauer sogar einen neuen Bezirksrekord mit 391 Ringen.
Den zweiten Platz hatte sich Sportleiter Gerd Lange selbst gesichert bei der Armbrust 10m mit 372 Ringen und der 1. Vorsitzende Rolf Hecken war mit dem dritten Platz bei der Armbrust 30m national und 102 von 120 Ringen erfolgreich.
Bei den letztjährigen Landesmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes holte sich Gerd Lange mit der Armbrust 10m einen ausgezeichneten dritten Platz und Birgit Brauer war zwar auch „nur" Dritte mit 392 Ringen, damit
aber immerhin beste weibliche Schützin in ganz Nordwest. Hubertus Ringk erreichte bei den Deutschen Meisterschaften LG-Auflage ausgezeichnete 296 von 300 möglichen Ringen. Da die Meisterschaften aber leider für ganz Deutschland gelten, war er
damit nicht der Einzige mit diesem tollen Ergebnis. Am Ende sprang „nur" Platz 99 von 284 Teilnehmern heraus.
Jugendleiter Manfred Neuman baut zur Zeit an einer neuen Jugendabteilung. Dafür hatte er auch einen Plan in der Tasche, das Schießen für die Jugend attraktiver zu machen. Alle Jugendlichen ab 12 Jahren aus den
Wesermarsch-Vereinen und umzu sind zu einem neuen Pokalschießen nach Nordenham eingeladen. Am Samstag 04. Juni wird dabei ab 10 Uhr morgens mit einem aufgelegten Luftgewehr um Preise gerungen.
Anmeldungen dafür (siehe Einladung unten) sind noch bis Ende Mai möglich.
Am 20. Juni und 10. August können zudem Jugendliche ab 12 Jahren bei Ferienpassterminen in den Schießsport reinschnuppern.
Im Tagesordnungspunkt „Neuwahlen" gab es keine großen Überraschungen: Rolf Hecken bleibt 1. Vorsitzender und Edith Berner
seine Stellvertreterin. Gerd Lange bleibt Sportwart und die Kasse in den bewährten Händen von Karin Tönjes. Christiane Wittkowsky führt weiter das Amt der Schriftführerin durch
und Bärbel Diekmann kümmert sich als Sonderbeauftragte mit einem kleinen Trupp weiterer Damen um die Veranstaltungen im Verein. Manfred Neumann bleibt Jugendleiter und hat dabei
Hubertus Ringk als neuen Stellvertreter an seiner Seite, Wilfried Wittkowsky bleibt Pressewart und auch der Sportausschuss mit Christiane Wittkowsky, Hartmut Riesebieter und Axel Gewinn
wurde bestätigt. Christoph Hoffmann ergänzt als Jugendsprecher den erweiterten Vorstand.
Jetzt freuen sich die Sportschützen auf das traditionelle Osterschießen am Gründonnerstag ab 19:30 Uhr und die lange Schießsportwoche vom Montag, 16. Mai bis Freitag, 21. Mai zur
Norwo 2011, zu der auch wieder viele Gäste aus Nordenham und umzu erwartet werden.
Einladung Pokalschießen Jugend
Anfahrt zum SSV Nordenham (746 KB)
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