Sportschützen Nordenham e.V. Sportschützen Nordenham e.V. Sportschützen Nordenham e.V.
Nachrichten

42. NORWO 2010
Unaufhaltsam nähert sich die Nordenhamer Woche dem halben Jahrhundert (?) - nun ja, etwas Zeit ist noch. In diesem Jahr steht die 42. Ausgabe der NORWO an - aber bei den teilnehmenden Wochenveranstaltern sind die Sportschützen im Kerngebiet der Stadt und die Segelflieger in Blexen immer noch allein. Was ist denn bloß aus der Idee, die Vereinslandschaft in Nordenham zu präsentieren, geworden...
Weil sich der Fischmarkt wohl endgültig aus dem NORWO-Geschehen verabschiedet hat, ist jetzt bei den Sportschützen die ganze Aufmerksamkeit auf die Schießsportwoche gerichtet, die aber immer noch so umfangreich sein wird wie eh und je.
Das Haus der Sportschützen wird von Montag, 6. September bis Freitag, 10. September jeden Abend ab 18 Uhr geöffnet sein. Dabei findet das "übliche" Programm statt: Das Schießen auf die Glückstrefferschießscheiben für Jedermann und Jederfrau ab 12 Jahren (Schießscheiben wie immer für die Schlussverlosung aufheben!), bei dem wieder jede Menge Preise abgeräumt werden können, dann das Schießen für die so genannten Laienmannschaften (vier bis sechs Teilnehmer - auch gemischt möglich - aber nicht für aktive Mitglieder von Schützenvereinen) um den großen NORWO-Wanderpokal der NWZ und dann noch das Schießen um den Titel des NORWO-Schützenkönigs für alle Teilnehmer ab 12 Jahren. Am Freitag ab ca. 21 Uhr findet dann die große Abschlussveranstaltung statt, zu der diesesmal sogar der Bürgermeister selbst kommen will.

Die Sportschützen wünschen schon mal "Gut Schuss"!!

PDF-Datei NORWO-Plakat 2010 (128KB)

Die Titelverteidiger der Mannschaften und Königshäuser

Die Sieger der Laienmannschaften
der 1. Vorsitzende Rolf Hecken (rechts) mit den Vertretern der Mannschaften (v.l.) „Team 6 Wührmann“ (3. Platz), „Waldmeister“ (1. Platz) und „Wilhelm Tell“ (2. Platz).

Die Sieger der Norwo-Königshäuser
v.l.: Thomas Bruns, Norwo-Königin Tatjana Braun, Sophia Sorge – Julian Bajrami,
Norwo-Jugendkönig Kai Bathe, Pascal Blomenkamp.

Bestes Ergebnis bei den LM für Birgit Brauer
Bei den Landesverbandsmeisterschaften (LM) der Sportschützen, die jährlich in der Oldenburger Weser-Ems-Halle stattfinden, waren in diesem Jahr sogar 10 Schützinnen und Schützen dabei, die bei einer Körperbehinderung mit einem Federbock schießen konnten. Das ist ein ziemlich wackeliges Gerät, das entweder an einem Rollstuhl oder auf einem Stativ befestigt werden kann und auf das man dann das Luftgewehr auflegen kann. Wegen der ganzen Wackelei zählt die Wertung dann, als ob man freihändig geschossen hätte.

Aus dem ganzen Oldenburger Land waren, wie bei den Bezirksmeisterschaften, nur drei Teilnehmer angetreten und dabei war als einzige Teilnehmerin aus dem Schützenbund Wesermarsch wieder Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham von der Partie. Die sechstplatzierte bei der Sportlerwahl 2010 der NWZ lieferte in diesem Jahr mit 40 Schuss auf 10 Meter ihr bestes Ergebnis bei den LM überhaupt. Mit den Serien von 96, 98, 97 und 98 Ringen erreichte sie 389 Gesamtringe und setzte sich damit an die Spitze aller körperbehinderten Teilnehmer aus dem ganzen Oldenburger Land.

Wenn sich nicht noch etwas gravierend ändert, hätte Birgit Brauer damit sogar auf den Ring genau erstmals die Qualifikation zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in München erreicht. Dort würde sie dann auf den Zweitplatzierten Helmut Vallo aus dem Kreis Osnabrück treffen, der mit 390 nur einen einzigen Ring mehr hatte, und auf den Erstplatzierten Helmut Haag aus dem Kreis Bremerhaven, der auch „nur“ 393 Gesamtringe erreichte. Wie man sieht, war Birgit Brauer damit nicht nur die beste weibliche Teilnehmerin aus dem ganzen Oldenburger Land, sondern zudem auch aus Niedersachsen mit dem Federbock. Wenn das Qualifikationsergebnis Bestand hat, werden dann noch einige aufregende und teure Tage auf Birgit Brauer zukommen. Sie braucht als Körperbehinderte einen medizinischen Betreuer und beim Schießen auch noch jemanden, der beim Laden des Gewehres behilflich ist – und das alles läuft, wie eigentlich immer bei den Schützen, ohne jegliche Sponsoren.

LM 2010
von links: Helmut Vallo (2. Platz), Helmut Haag (1. Platz), Birgit Brauer (3. Platz)

Pokalschießen in Nordenham
Wie in jedem Jahr gibt es auch in diesem Frühjahr zwei Pokale bei den Sportschützen Nordenham zu ergattern, zum einen den Wanderpokal des Opel-Hauses Gebrüder Müller und zum anderen den von den Sportschützen selbst gestifteten Pokal.
Für die Pokale stehen die Termine Mittwoch, 19.05.2010 von 19.00 bis 21.00 Uhr und Donnerstag, 20.05.2010 von 19.00 bis 21.00 Uhr zur Verfügung. Die Nordenhamer Sportleitung bittet um rechtzeitige Anmeldung bei Sportwart Gerd Lange, Tel. 04731 / 7753. Teilnahmeberechtigt sind alle Schützenvereine, die dem Oldenburger Schützenbund angeschlossen sind. Die Siegerehrung findet am Donnerstag nach Abschluss des Schießens statt. Es wird erwartet, dass die siegreichen Mannschaften bei der Siegerehrung anwesend sind.

PDF-Datei Ausschreibung Pokalschießen 2010 (21 KB)

NWZ - Sportlerwahl des Jahres
Birgit Brauer Es kommt nicht oft vor, dass bei der Sportlerwahl der NWZ gleich zwei Sportschützen dabei sind - in diesem Jahr hat es geklappt. Zum einen steht die Pistolenschützin Astrid Kächele vom SV Reitland zur Wahl, die erst 2007 mit dem Schießen begonnen hat, zum anderen ist die Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham nominiert, die ebenfalls erst 2007 mit dem Schießsport begonnen hat und zur Zeit als einzige Rollstuhlfahrerin in der ganzen Wesermarsch den Sport ausübt. Die Qual der Wahl liegt nun bei euch - aber ich denke mal, zumindest bei den Sportschützen Nordenham ist es klar, wer gewählt wird...

Hier geht es zur NWZ-Abstimmung

Bezirksmeisterschaften 2010 haben begonnen.
Nachdem noch im Dezember die Bogenschützen den pro forma Startschuss für die Bezirksmeisterschaften 2010 gemacht hatten, begannen jetzt die traditionellen Wettkämpfe der Bezirksmeisterschaften mit den Auflagewettbewerben Luftgewehr in den Altersklassen der Herren und Damen (das sind Teilnehmer ab 46 Jahre) auf den elektronischen Ständen in Sedelsberg. Bei den Herren konnte der Bezirk 114 Ergebnisse notieren und bei den Damen standen zum Schluss 63 Ergebnisse im Computer.

Bezirkssportleiter Norbert Strauch Bezirkssportleiter Norbert Strauch musste allerdings wiederum diverse Teilnehmer registrieren, die ihren Start nicht angetreten hatten und so ihren jeweiligen Verein zu unnötigen Gebühren zwingen, darunter allein vier Damen aus der Wesermarsch. Und dann wurde vom SV Oberhammelwarden auch eine Teilnehmerin disqualifiziert, weil ihr Personalausweis abgelaufen war. In Schulungen wird den Vereinssportleitern immer wieder eingetrichtert, dass ihre Schützlinge bei Wettkämpfen gültige Papiere bei sich haben müssen. Da mag der Kreis ja vielleicht manchmal noch nachsichtig sein, der Bezirk legt das Regelwerk des Deutschen Schützenbundes streng aus und kennt keine Gnade mehr. Die Vereinssportleiter bleiben aufgefordert, ihren entsendeten Schützen das Einhalten der Regeln nahe zu legen, wenn sie keine Enttäuschungen erleben wollen.

Wie mittlerweile bei den Auflagewettbewerben gewohnt, zeigten die Teilnehmer durchweg ein hohes Leistungsvermögen, jedoch erreichte in diesem Jahr in der Altersklasse keiner der Wettkämpfer die begehrten 300 Ringe. Bei den Herren war bei 299 Ringen Schluss und bei den Damen bei 298 Ringen. Allein vier Teilnehmer der Herren erreichten die 299 und die beste Zehntelauswertung ergatterte sich Wolfgang Kluge vom Delmenhorster SV. Nur einen einzigen Ringe weniger hatten die nächsten fünf Teilnehmer mit 298 Ringen und das reichte bei Rainer Wittkowsky von den Nordenhamer Sportschützen als bestem Wesermarscher immerhin zu Platz 8 - nach zwei perfekten 100er-Serien leider zwei Neuner in der letzten Serie, sonst wäre es noch besser geworden.

Bei den Damen hatten zwei Teilnehmerinnen die Spitze mit 298 Ringen inne, auf Platz 1 Sigrid Reiners vom SV Moslesfehn, die zwei 100er-Serien hinlegte und sich nur in der ersten Serie zwei Neuner leistete, und auf Plartz 2 Dörte Heiden vom Delmenhorster SV, die mit zwei 99er-Serien den ersten Platz verspielte. Beste Wesermarscherin war dann Heidi Kimme vom SV Boitwarden, die mit immerhin 295 Ringen noch Platz 10 belegte, während sich ihre Vereinskollegin Hannelore Büsing mit nur einem einzigen Ring weniger, also 294 Ringe, auf Platz 15 einreihte. Das reichte der Mannschaft immerhin als beste Wesermarscher zu Platz 9 von 41 teilnehmenden Mannschaften mit insgesamt 886 Ringen, wobei Mannschaftskollege Dieter Jochims auch noch 297 Ringe beisteuerte. Mannschaftssieger wurde mit 892 Ringen die SSG Angelbeck aus dem Kreis Cloppenburg.

Die Bezirksmeisterschaftsergebnisse können ab sofort auf der entsprechenden OSB-Seite gefunden werden.

Rundenwettkämpfe 2009/2010
Nordenhamer Mannschaften mischen erfolgreich mit
Birgit Brauer
Birgit Brauer war im Schnitt
beste Einzelschützin in der Damenaltersklasse
In der vergangenen Wettkampfsaison hat zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Damenmannschaft der Sportschützen Nordenham an den Rundenwettkämpfen in der Damenaltersklasse teilgenommen. Zu der Mannschaft gehörten Christiane Wittkowsky, Silvia Wittkowsky und die Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer. Die Mannschaft startete als Anfänger in der 2. Kreisklasse und hat die Tabelle nach allen sechs Wettkämpfen bei 5207 Ringen mit großem Vorsprung angeführt. Birgit Brauer hat mit 293,67 Ringen das beste Durchschnittsergebnis der Teilnehmerinnen in dieser Altersklasse geschafft (sie war sogar besser als die beste Teilnehmerin in der 1. Kreisklasse). Im Rundenendkampf in Brake, an dem auch die Platzierten der anderen Rundenwettkämpfe teilnahmen und ihre Positionen verteidigen mussten für den Abschlusspokal, hat die Nordenhamer Mannschaft ihre Spitzenposition in ihrer Klasse souverän verteidigt und den Wettkampf mit 878 Ringen vor Hammelwarden mit 835 Ringen gewonnen. Wenn die Mannschaftsmitglieder möchten, können sie jetzt in der nächsten Saison in der 1. Kreisklasse antreten. Die Mannschaft wird auf der Kreisdelegiertenversammlung am 20. Februar in Moorriem-Eckleth, Eckflether Kroog, ab 15 Uhr, vom Rundenwettkampfleiter Gerhard Frey den verdienten Pokal erhalten.

In der Seniorenklasse Luftgewehr-Auflage standen Ina Dindas, Hartmut Riesebieter und Günter Tönjes nach ihren Wettkämpfen in der 1. Kreisklasse auf Platz Zwei ihrer Rangliste und erhielten damit ebenfalls eine Einladung zum Endkampf, in dem ihre Gegner der Tabellenführer Moorriem und der Drittplatzierte Burhave I waren. Und dabei zeigte sich, dass es auch auf die Tagesform und die besseren Nerven ankommt. Die Nordenhamer gewannen ihren Wettkampf für die 1. Kreisklasse mit 886 zu 881 Ringen von Moorriem und 867 Ringen von Burhave und werden ebenfalls den verdienten Pokal auf der Kreisdelegiertenversammlung erhalten.

Bezirksmeisterschaften 2010
Es geht sofort weiter ... Kaum sind die Kreismeisterschaften vorbei, springt der Bezirks in die entstandene Wettkampflücke. In Kürze beginnen die ersten Wettkämpfe und damit jeder weiß, wann es für ihn los geht, könnt ihr jetzt hier eure Starttermine nachlesen. Nehmt euch also für diese Datumse nix vor - wer unentschuldigt nicht antritt, muss die Startgebühren dann selbst bezahlen (JHV-Beschluss).

PDF-Datei Starttermine BM 2010 (8,24 KB)

Sportschützen Nordenham mit neuem Königshaus
Kaiserin Karin Lange und Kaiser Horst Knabe
Mirco Hecken wurde zum ersten Mal Vereinsmeister
Mirco Hecken wurde zum ersten Mal Vereinsmeister
Am Samstag, 24.10.2009 war es wieder soweit, das alljährliche Herbstvergnügen der Sportschützen Nordenham stand an und das bedeutete auch, dass Sportwart Gerd Lange zuerst die neuen Vereinsmeister in verschiedenen Schießdisziplinen von der Luftpistole, über Luftgewehr freihand und aufgelegt bis hin zur Armbrust mit ihren verdienten Plaketten auszeichnete. Danach wurde das alte Königshaus mit König Manfred Neumann, Königin Nicole Wehlau und Jugendkönig Pascal Wehlau vom ersten Vorsitzenden Rolf Hecken nach vorne gerufen und aus seinen Ämtern verabschiedet.

Der amtierende König Manfred Neumann hatte eine Woche zuvor an zwei Terminen das Schießen um seinen Nachfolger geleitet und dabei für die Jugend etwas neues eingeführt, das Schießen auf eine Holzvogel, bei dem genau festgehalten wurde, welches Teil jeweils von einem der Jungschützen abgeschossen wurde. Dieses wurde in einer Liste festgehalten und ergab dann eine Rangfolge für das Jugendkönigshaus. Zweiter Ritter wurde danach Glen Norton, 1. Hofdame Simone Brau und neuer Jugendkönig ist Timo Hecken. Die Erwachsenen schossen wie bisher ihre Titel mit einer Wildscheibe aus. Spannend wurde es bei den Damen. Zweite Hofdame wurde Ina Dindas, 1. Hofdame Karin Lange und Schützenkönigin wurde Tini Schwarz. Ohne große Pause ging es dann gleich weiter zu den Herren. 2. Ritter wurde Peter Tiemann, 1. Ritter ist Wilfried Wittkowsky und Schützenkönig wurde der Vorgänger und nunmehrige Nachfolger des ausgeschiedenen Königs, Hartmut Riesebieter. Alle Mitglieder der Könighäuser können nun im nächsten Frühjahr am Königsschießen des Kreisdachverbandes Schützenbund Wesermarsch teilnehmen und im nächsten Herbst am Königsschießen des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund und dabei möglicherweise weitere Ehren erreichen.

Das Kaiserhaus 2009
Die Königshäuser 2009 - v.l. hinten: Karin Lange, Königin Tini Schwarz, Ina Dindas,
Peter Tiemann, König Hartmut Riesebieter, Wilfried Wittkowsky,
v.l. vorne: Glen Norton, JugendkönigTimo Hecken, Simone Brau

Damit waren die Ehrungen in diesem Jahr aber noch nicht vorüber. Seit dem fünfundzwanzigsten Jubiläum 1979 schießen die Sportschützen Nordenham alle fünf Jahre einen Kaiser aus und, nach einigen Drängeleien, vor fünf Jahren auch erstmals eine Kaiserin. In diesem Jahr nun ist die fünfjährige Amtszeit zu Ende gegangen und ein neues Kaiserhaus wurde unter den ehemaligen Königinnen und Königen ausgeschossen. Die Proklamation machte der 1. Vorsitzende Rolf Hecken dann ganz besonders spannend. Nachdem zuerst alle am Kaiserschießen Das Kaiserhaus 2009 teilgenommenen Damen aufgestanden waren, mussten sich nach verschiedenen Ausschlüssen die eine und andere wieder hinsetzen, bis dann nur noch eine Dame übrig war – zum zweiten Mal an diesem Abend wurde Karin Lange nach vorne gerufen und 2. Kaiserin für die nächsten fünf Jahre. Genauso spannend wurde dann die Proklamation des neuen Kaisers, auch hier standen zuerst alle Teilnehmer auf und konnten sich nach verschiedenen Ausschlüssen wieder setzen. Als Rolf Hecken dann andeutete, das der neue Kaiser seit über 40 Jahren im Verein ist und einmal mit sehr großem Erfolg die Vereinsjugend geleitet hatte, war der Titelträger für die Vereinsmitglieder ganz klar: Horst Knabe, der 1973 zum ersten und bislang einzigsten Mal König war, erhielt unter großem Beifall die Kaiserscheibe 2009.

Bis in die späte Nacht wurde dann noch im Haus der Sportschützen gefeiert und am Sonntagmorgen begann dann an gleicher Stelle um 11 Uhr (nach korrekt umgestellten Winteruhren) die Amtszeit der neuen Königshäuser und des Kaiserhauses mit einem Frühstück, das erst am späten Nachmittag ausklang.

PDF-Datei Vereinsmeister 2009 (6 KB)

Zwei Nordenhamer waren in München –
Wettkampfschießen beim Oktoberfest
Einige aufregende Tage erlebten Rolf Hecken und Gerd Lange von den Sportschützen Nordenham. Sie gehörten zu einem 14-köpfigen Kontingent, das der Landesverband Nordwestdeutscher Schützenbund zu den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin „Armbrust national“ nach München entsenden konnte (den Bayern standen 93 Startplätze zur Verfügung!). Bei dem Wettkampf müssen auf 30 Meter mit einer relativ schweren Armbust 20 Schuss auf 6er-Scheiben angegeben werden (die Wettkampfstrecke ist so lang, dass man tatsächlich noch den Bolzen ins Ziel fliegen sieht). Damit sind dann also maximal 120 Ringe pro Teilnehmer zu erreichen. Erschwert wird der Wettkampf dadurch, dass er traditionell während des Oktoberfestes in einem Anbau an das Armbrustschützen-Festzelt auf 14 Ständen durchgeführt wird.

Armbrustzeltpanorama - Foto: Gerd Lange
Armbrustzeltpanorama

Angela Harms spannt die Matcharmbrust - Foto: Rolf Hecken Zu ihrem Glück mussten sich die Nordenhamer nicht nach einer der sehr knappen Unterkünfte während des Oktoberfestes umsehen. Kerstin Scholz, Mitglied bei den Sportschützen Nordenham, arbeitet seit einiger Zeit beruflich in München und hatte die beiden eingeladen. Nebenbei ist sie auch in Bayern sehr erfolgreich aktiv im Schützenwesen unterwegs. Da bei den Schützen die Sponsoren rar gesät sind, nahmen die Nordenhamer das Angebot gerne an. Die 14 Leute aus Nordwest mussten sich gemeinsam ganze drei der speziellen Armbrüste teilen (die kosten leicht mal 4.000 Euro das Stück – das kann sich nicht jeder leisten) und so zog sich der Wettkampf für sie über zwei Tage hin. Zeit genug, sich auch außerhalb der Wettkämpfe einmal auf der „Wies’n“ umzusehen. Dabei konnte Rolf Hecken nur mit dem Kopf schütteln. „Wenn sich die Leute so auf dem Rodenkarker Mart benehmen würden, wie die auf dem Oktoberfest, wäre der Markt in Rodenkirchen schon längst verboten worden“, meinte er. Überall hinter den Zelten hätten die Schnapsleichen herumgelegen, die Besoffenen bei jeder Gelegenheit ihrem Mageninhalt verteilt und völlig ungeniert hätten sich die Pärchen auf den Wällen hinter den Zelten verlustiert. 14 Zelte stehen auf dem Oktoberfestgelände mit einem Fassungsvermögen von an die 100.000 Personen, und die sind dann auch wirklich jeden Tag in den Zelten – und ab 12 Uhr Mittags geht dabei auch die „Post“ ab – sprich die Musik los.

Armbrustzeltpanorama - Foto: Rolf Hecken
...währenddessen nebenan...

Konzentration beim Schießen?  - Foto: Rolf Hecken Und die Musik spielte natürlich auch im Hauptzelt neben dem Wettkampfanbau bei den Armbrustschützen. Damit wurde das Wettkampfschießen zu einer zusätzlichen Belastungsprobe. Da steht man in völliger Konzentration und plötzlich macht es nebenan „Umtata“ - und das nicht gerade leise. Gerd Lange konnte trotzdem 94 Ringe erzielen und sich auf dem 76. Rang einreihen. Noch etwas besser kam Rolf Hecken mit der Lautstärke zurecht: er erreichte 102 Ringe und lag damit auf Platz 67 in seiner Altersklasse. Ihr sportlicher „Ziehvater“, der Sportleiter des Oldenburger Schützenbundes Norbert Strauch, war schon mehrmals in München und kam auch entsprechend gut zurecht. Mit 109 Ringen lag er dann am Ende auf Platz 40. Beste weibliche Teilnehmerin im Nordwest-Aufgebot war Angela Harms vom SV Metjendorf mit 114 Ringen und Bester aus Nordwest wurde Klaus Denks vom SV Etzhorn in der starken Schützenklasse mit ganz tollen 118 Ringen – das reichte aber mal gerade zum 10. Platz und das, wo der Erstplatzierte Thomas Lühn aus dem Rheinischen Schützenbund mit 119 Ringen nur einen einzigen Ring mehr hatte! An Erfahrungen reicher machten sich die Nordenhamer auf den Heimweg. Rolf Hecken würde gerne noch mal wieder hin – Gerd Lange ist aber doch recht skeptisch, ob er sich das noch einmal antun möchte.

PDF-Datei Ergebnisse Armbrust national und andere

Zwei Nordenhamer fahren nach München
Na ja, dass jemand nach München fährt, ist an sich nichts besonderes - wenn man dann aber weiß, dass da die Deutschen Meisterschaften der Sportschützen stattfinden, hebt sich die Fahrt dorthin doch schon hervor. Und wenn man dazu noch weiß, dass die beiden Nordenhamer Rolf Hecken und Gerd Lange die beiden Einzigen aus der ganzen Wesermarsch sind, die da am Wettkampf „Armbrust national" teilnehmen, ist das doch schon ganz bemerkenswert.

Der Wettkampf wird im Teil 5 in der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes beschrieben:
er wird durchgeführt auf 30m und der Schütze muss mit der freihändig gehaltenen Armbrust im Stehendanschlag in 50 Minuten 20 Schuss abgeben. Und diese Armbrust ist noch einmal deutlich schwerer, als die sonst benutzte 10m-Armbrust. Ein Gewichtslimit nach oben gibt es hier nämlich nicht.

Der Sportleiter des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund (OSB), Norbert Strauch, hatte die beiden Nordenhamer dazu animiert, doch auch einmal den 30m-Wettkampf auszuprobieren bei den Bezirksmeisterschaften und zu ihrer eigenen Überraschung schafften sie dabei auf Anhieb die Limitzahlen für die DM und gleich danach bei den Landesmeisterschaften die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft (Norbert Strauch natürlich auch). Und dieser Armbrust-Wettkampf bei der DM ist schon etwas ganz besonderes: nachdem die gerade zu Ende gegangenen „normalen" Wettkämpfe auf dem Olympia-Gelände in München-Hochbrück ausgetragen wurden, werden die nationalen Armbrustmeisterschaften auf 14 Schießständen traditionell seit 1896 im Armbrustschützen-Festzelt auf dem Oktoberfest durchgeführt (die Teilnehmer sind gehalten, mit ihren Armbrüsten den kürzesten Weg vom Parkplatz zum Festzelt zu nehmen und nicht damit quer über das ganze Wies'n-Festgelände zu laufen). Ganze 12 Teilnehmer aus dem Landesverband NWDSB werden da inklusive der beiden Nordenhamer gegen die Übermacht Bayern antreten - aber wie heißt es so schön: die Teilnahme ist Alles. Jetzt kann man nur noch die Daumen drücken am 26. Oktober für Gerd Lange und Rolf Hecken.

Zum Armbrustschützenfestzelt auf der Wies'n
und
Zum Armbrustschützenfestzelt auf der Wies'n #2

Rolf Hecken und Gerd Lange
Rolf Hecken und Gerd Lange

Zweiter Ferienpass-Termin 2009
Ferienpass-Schießen dieses Mal ohne Probleme
Bei deutlich besserem Wetter als beim ersten Termin, trafen sich 16 Teilnehmer für das zweite Ferienpass-Schießen im Haus der Sportschützen. Die Schäden des Wolkenbruchs, der vor drei Wochen über Atens niederging, waren so gut wie verschwunden. Die Betreuer der Sportschützen hatten wieder ein abwechslungsreiches Schießprogramm für die jugendlichen Teilnehmer zusammengestellt und die Zeit verging ihnen wie im Fluge.

Nachdem noch ein Ferienpass-Königsschießen und ein spaßiges Finaleschießen wie bei den Kreismeisterschaften absolviert wurde, konnte der 1. Vorsitzende, Rolf Hecken, kurz nach 18 Uhr allen Teilnehmern eine Anerkennungsurkunde aushändigen und dem Besten des Schießprogramms, Christian Tiffe, und dem Gewinner des Königsschießens, Noel Cwiertnia, eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham, zusammen mit einem kleinen Pokal, übergeben. Jetzt können die beiden sogar am offiziellen Königsschießen am 16. Oktober teilnehmen.

Alle Ferienpassteilnehmer sind gerne eingeladen, am normalen Schießtraining im Haus der Sportschützen Nordenham teilzunehmen. Nach dem Ende der Schulferien beginnt das reguläre Schießtraining für die Jugend wieder nächste Woche Freitag um 18:30 Uhr.

die Ferienpass-Königshäuser 2009
Ferienpass-Königshaus: Mirco Günther, Renè Stuhrmann, Noel Cwiertna und Rolf Hecken

Himmel, A... und Wolkenbruch
Ferienpass-Schießen zeitigt unerwarteten Arbeitseinsatz
Am Mittwoch, 8. Juli, begann das erste Ferienpassschießen der Sportschützen Nordenham in diesem Jahr eigentlich ganz normal gegen 16 Uhr. Sportleiter Gerd Lange begrüßte 15 weibliche und männliche Jugendliche im größten Schützenhaus für Luftdruckwaffen in der Wesermarsch und wies sie in die Geheimnisse des Schießens mit einem aufgelegten Luftgewehr ein.

Ein Wolkenbruch kommt selten allein...
unerwarteter Arbeitseinsatz beim Ferienpassschießen

Ferienpass-Schießen Voller Eifer machten sich die Jugendlichen, unterstützt von mehreren Betreuern der Sportschützen, an die Gewehre. Doch dann bemerkte Schriftführerin Christiane Wittkowsky, die die Auswertung der Schießscheiben übernommen hatte, dass der Fußboden im Haus der Sportschützen anfing, nass und nässer zu werden. Einige Betreuer versuchten schnell Abhilfe zu schaffen, doch mittlerweile strömte immer mehr Wasser durch die Eingangstür ins Gebäude. Die Jugendlichen bemerkten von alledem überhaupt nichts und schossen brav weiter auf ihre Schießscheiben. Einige eilige Anrufe später waren weitere Mitglieder der Sportschützen in ihr Vereinsheim geeilt und kämpften gemeinsam gegen die Wassermassen an, wie viele andere in Atens auch.

Als sich das Ferienpass-Schießen gegen 18 Uhr dem Ende näherte, hatte sich das Aussehen des Innenlebens im Haus der Sportschützen drastisch geändert. Alle Tische und Stühle waren hochgestellt und der durchnässte Teppich im Clubraum entsorgt. Die Siegerehrung der besten Ferienpass-Schützen wurde kurzerhand vom 1. Vorsitzenden Rolf Hecken auf dem Schießstand selbst durchgeführt, der völlig trocken geblieben war.

Ferienpass-Sieger
Rolf Hecken (li.) beglückwünschte die besten Schützen beim Ferienpass-Schießen

Beim Schießen auf verschiedene Glückscheiben dominierten zwei Mitglieder der Familie Klockgether: Melanie holte sich eine Goldmedaille und darf dafür zusätzlich ein Jahr als kostenloses Mitglied bei den Sportschützen an allen Vereinsveranstaltungen teilnehmen, ihr Bruder Lars bekam eine Silbermedaille und die Bronzemedaille ging an Lilian Reins. Dann durften alle Teilnehmer auch einmal auf eine Königsscheibe schießen und hier traf dann Gerrit Reins am besten und wurde Ferienpasskönig. Auch er darf ein Jahr lang als kostenloses Mitglied bei den Sportschützen an allen Veranstaltungen teilnehmen (auch am offiziellen Vereinskönigsschießen im Herbst). Den zweiten Platz belegte als 1. Hofdame Shirin Bajrami und dann hatte Melanie Klockgether noch einmal ein glückliches Händchen gehabt und holte sich den Titel der 2. Hofdame.
Für das 2. Ferienpassschießen am 29. Juli erhoffen sich die Sportschützen doch etwas besseres Wetter.

Die Besten beim Königsschießen
Die Besten beim Königsschießen

Nordenhamer Armbrustschützen halten mit
Gerd Lange beim Armbrustschießen Ganze zwei Teilnehmer aus der Wesermarsch nahmen mit der Armbrust bei den Landesmeisterschaften 2009 in der Oldenburger Weser-Ems-Halle teil.

Also, das Schießen mit der deutlich über 6Kg schweren Sportarmbrust ist nicht gerade eine Disziplin, die in der Wesermarsch weit verbreitet ist. Genauer gesagt, die einzigen Teilnehmer seit Jahren stellen die Sportschützen Nordenham. Nichtsdestotrotz können bei regionalen Wettkämpfen die Nordenhamer immer noch ganz gut mithalten. Bei den in der Weser-Ems-Halle absolvierten Landesmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes gingen allerdings nur zwei Teilnehmer in der Altersklasse ab 46 Jahre an den Start (der bei Oldenburg gelegene Schützenverein Etzhorn konnte sogar vier komplette Dreiermannschaften aufstellen).

Bei den Ergebnissen hatte der Nordenhamer Rolf Hecken aber leider einen schlechten Tag erwischt und er ereichte mit 349 Ringen nur einen 7. Platz. Der Nordenhamer Sportleiter Gerd Lange langte dafür richtig hin und konnte 373 Ringe verbuchen – das war dann im Endergebnis aber leider nur die ominöse „Holzmedaille“ – sprich ein vierter Platz. Aber so weit von der Spitze war das nun gerade nicht. Als Sieger in der Altersklasse stand der Sportleiter des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbundes, Norbert Strauch, mit mal gerade 376 Ringen auf dem Treppchen, gerade mal 3 Ringe mehr als Gerd Lange.

Birgit Brauer wird Achte bei der LM
Birgit Brauer bei den LM Als einzige Körperbehinderte aus dem Schützenbund Wesermarsch nahm Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham an den vom Nordwestdeutschen Schützenbund ausgerichteten Landesmeisterschaften 2009 teil, die in der Oldenburger Weser-Ems-Halle stattfanden.

Mit dem auf einem wackeligen so genannten „Federbock“ aufgelegten Luftgewehr musste sie ein 40-Schuss-Wettkampfprogramm absolvieren (plus diverser nicht mitgezählter Probeschüsse). Mit dem Endergebnis konnte sie zufrieden sein. Gegenüber dem Vorjahr hatte sie 5 Ringe zugelegt und stand dann mit 385 Ringen auf dem achten Tabellenplatz. Der Erstplatzierte, Helmut Haag vom SV Kührstedt, hatte mit 395 Ringen „nur“ 10 Ringe mehr, aber das sind bei den Sportschützen schon Welten, obwohl – dieses Ergebnis hatte Birgit Brauer im Training auch schon einmal erreicht. Man kann also auf die nächsten Landesmeisterschaften gespannt sein und ihr dann ein gutes Nervenkostüm wünschen.

Pfingsten in Atens
Sportschützen stellen Abordnung
Im Kerngebiet der Stadt Nordenham, dem Ortsteil Atens, hält der Bürgerverein "De Atenser" rührig die Tradition am Leben. Wie in jedem Jahr hatten sie auch 2009 wieder zwei Pfingstbäume geschmückt, die dann am Pfingstsamstag mit viel Musik auf einen Rundkurs durch Atens gingen.

Die Sportschützen vor dem Umzug
Die Sportschützen vor dem Umzug

Auf dem rund zwei Kilometer langen Festumzugsweg wurde wurden die Bäume von verschiedenen Vereinen begleitet, darunter auch eine Abordnung der Sportschützen Nordenham, die ihr "Haus der Sportschützen" bekanntlich in Atens stehen haben. Angeführt wurde die Abordnung vom 1. Vorsitzenden Rolf Hecken, der begleitet wurde vom Schützenkönig Manfred Neumann und Schützenkönigin Nicole Wehlau. Danach folgten in loser Reihenfolge über 20 Vereinsmitglieder den Bäumen und nach diversen Rastpausen, bei denen die erfrischenden Getränke allerdings am Ende des Zuges, wo die Sportschützen mitliefen, nicht ankamen, lief der Zug am Atenser Festplatz ein und unter großer Beobachtung der Nordenhamer Restbevölkerung wurden der Erwachsenen- und der Kinderbaum in die Höhe gehievt.

Pause nach der 1. Hälfte des Umzugweges
Pause nach der 1. Hälfte des Umzugweges

Pokalschießen im Haus der Sportschüzen
Pokale gehen nach Burhave und Brake
In jedem Frühjahr laden die Sportschützen Nordenham die Schützenvereine in der Wesermarsch zu zwei Pokalschießen ein, zum einen zu einem Wanderpokal des Autohauses Gebrüder Müller, zum anderen zu einem Wanderpokal, den die Sportschützen Nordenham selbst gestiftet haben und bei dessen Wettkampf sie selbst natürlich nicht mitschießen.

Vereinssportleiter Gerd Lange war sehr erfreut über die Resonanz der Vereine in diesem Jahr. Bei dem Wettkampf um den Opel-Müller-Pokal dürfen Mannschaften mit bis zu fünf Schützinnen/Schützen teilnehmen, die dann mit dem Luftgewehr-freihand 10 Schuss auf die Wettkampfscheiben abgeben müssen. Die jeweils drei besten Teilnehmer einer Mannschaft kommen dann in die Wertung. Hier waren in diesem Jahr sechs Mannschaften angetreten mit insgesamt 29 Teilnehmern. Den Pokal kann sich für ein Jahr der Schützenverein Burhave ins Regal stellen. Sandra Oly und ihre Schwester Jessica waren sich bei ihrem Schießergebnis außerordentlich einig und konnten beide 92 Ringe verbuchen und als dritter im Bunde trug Christian Meyer mit 91 Ringen zum Pokalgewinn bei 275 Gesamtringen bei. Mit dem Ergebnis von 92 Ringen standen auch Helmut Block (Brake) und Gerd Lange (Nordenham) an der Ranglistenspitze der Einzelschützen, doch trug das bei Brake „nur" zum silbernen 2. Platz und bei Nordenham zum 4. Platz bei. Den dritten Platz holte sich die Mannschaft Reitland 1 mit insgesamt 268 Ringen und als bestem Einzelschützen Martin Hinkelmann mit 91 Ringen.

Die Siegerehrung führte Rolf Hecken durch
Die Siegerehrung führte Rolf Hecken durch

Um den Wanderpokal der Sportschützen Nordenham zu erringen, müssen die Teilnehmer etwas mehr Leistung erbringen. Hier treten jeweils zwei Luftpistolenwettkämpfer und zwei Luftgewehr-freihand-Schützen an und müssen jeweils 20 Schuss auf ihre Schießscheiben abgeben. An den Start gingen hier sechs komplette Mannschaften mit natürlich 24 Teilnehmern. Bei den Einzelleistungen stand dann Petra Janssen (Brake) mit 188 Ringen auf dem 3. Platz, der 2. Platz ging mit 191 Ringen an Helmuth Block (Brake) und das beste Einzelergebnis schoss mit 192 Ringen Anthea Hülstede aus Reitland. Und wenn hier schon zwei Braker weit oben stehen, nimmt es nicht Wunder, wenn auch der Nordenham-Pokal mit insgesamt 722 Ringen für ein Jahr an den Braker Schützenverein ging. Zum Sieg trugen auch Manfred Pöpken (180 Ringe) und Uwe Sommer (163 Ringe) bei. Den 2. Platz holte sich mit schon einem deutlichen Abstand der Schützenverein Reitland mit 708 Ringen und noch einmal deutlich weiter hinten fand sich der SV Hammelwarden bei 685 Ringen auf dem 3. Platz wieder.

Der Pokal der Sportschützen ging nach Brake
Der Pokal der Sportschützen ging nach Brake

PDF-Datei Opel-Müller-Pokal 2009 (58,1 KB)

PDF-Datei Nordenham-Pokal 2009 (15 KB)

41. Schießsportwoche im Rahmen der Norwo gut besucht
Tatjana Braun Norwo-Königin – Kai Bathe Norwo-Jugendkönig
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) sind nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Zusammen mit den Segelfliegern stehen die Sportschützen Nordenham ziemlich einsam mit einem eigenen Programm auf weiter Flur da. Sie boten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 41. mal eine Schießsportwoche im Rahmen der Norwo an, in diesem Jahr allerdings wieder notgedrungen mit einem etwas modifizierten Programmablauf. Da der Fischmarkt wieder vom Flohmarktwochenende getrennt ist, hatten die Sportschützen nur mit einem kleinen Stand am Flohmarkt teilgenommen, an dem aber auch auf Wunsch die bekannten Glückstreffer-Schießscheiben erwerbbar waren, allerdings dort ohne Gewinnmöglichkeit. Gewinnen konnte man dann während der Schießsportwoche, in der über 1000 Scheiben an die Schützinnen und Schützen gebracht wurden und der große Preistisch im Haus der Sportschützen wurde durch gute Schießergebnisse dann auch ziemlich leer geräumt.

Andrang beim Laienschießen Gleichzeitig fand für alle Interessierten ein Mannschaftsschießen statt, an dem nur Personen ab 12 Jahren teilnehmen durften, die nicht aktives Mitglied in einem Schützenverein waren. Die vier Besten einer Mannschaft kamen in die Wertung für den großen Norwo-Wanderpokal. Wenn eine Mannschaft mit ihrem jeweiligen Wertungsstand nicht zufrieden war, konnte sie mit einem weiteren Start versuchen, ihre Platzierung zu verbessern. Damit die ganz Kleinen (die unter 12 Jahren) nicht zu kurz kamen, während Mama, Papa oder der große Bruder oder die große Schwester am Schießen teilnahmen, hatten die Sportschützen auch wieder eine völlig ungefährliche elektronische Lichtpunktanlage aufgebaut, an dem sich die Kleinen in der Zwischenzeit ausprobieren konnten. Und natürlich fand auch wieder das traditionelle Norwo-Königsschießen für Erwachsene und Jugendliche statt. Auf einer großen Monitoranzeige konnte auch hier die jeweilige aktuelle Platzierung mitverfolgt und notfalls durch einen weiteren Versuch auf die Wildscheibe oder Jugendkönigsscheibe verbessert werden. In der Endauswertung nahmen dann 28 Mannschaften mit 35 Starts ihre Chance um den Wanderpokal wahr. Bei den Erwachsenen wurden am Ende 240 Königsscheiben verbucht und bei den Jugendlichen 185 Starts gezählt.

Bis zum letzten Abend rangen die Teilnehmer zäh um die jeweiligen Titel und einige Kandidaten setzten sich dann in der Spitze fest. So musste vor der Siegerehrung tatsächlich noch ein Stechen mit drei Teilnehmern um den zweiten und dritten Platz beim Königshaus der Erwachsenen durchgeführt werden. Und auch bei den Mannschaften waren auf Platz 2 und 3 und auf 4 und 5 gleiche Ergebnisse zu finden, aber hier war die Anwendung der Sportordnung für die Endplatzierung hilfreich. Den fünften Platz holte sich mit 218 Ringen die Mannschaft „Die Mischer“, mit demselben Ergebnis wie der Vierplatzierte, die Mannschaft „De Atenser II“. Auf Pokalplatz 3 fand sich dann die Mannschaft „Team 6 Wührmann“ wieder und wurde nur vom Vorjahressieger „Wilhelm Tell“ verdrängt, die bei ebenfalls 219 Ringen einige Zehner mehr auf dem Konto verbuchen konnte und die Silbermedaille einheimste. Der große Norwo-Wanderpokal ging 2009 an eine Neuformation, die sich keck „Waldmeister“ nannte und die in der Endauswertung sage und schreibe herausragende 225 Ringe von 240 möglichen verbuchen konnte.

Die Sieger der Laienmannschaften
der 1. Vorsitzende Rolf Hecken (rechts) mit den Vertretern der Mannschaften (v.l.) „Team 6 Wührmann“ (3. Platz), „Waldmeister“ (1. Platz) und „Wilhelm Tell“ (2. Platz).

Mit großer Spannung erwartet folgte dann die Proklamation der neuen Norwo-Königshäuser, die der 1. Vorsitzende der Sportschützen Nordenham, Rolf Hecken, ganz ohne Unterstützung durch die Stadtobrigkeit erfolgreich allein durchführte. Bei dem bis zum letzten Abend heiß umkämpften Jugendtitel wurde Pascal Blomenkamp 2. Ritter, und der bisher führende Julian Bajrami musste sich dann doch mit dem Titel des 1. Ritters zufrieden geben, denn die 10 von Norwo-Jugendkönig Kai Bathe war nicht mehr erreichbar. Bevor die Proklamation bei den Erwachsenen Stechen um das Königshaus stattfinden konnte, erfolgte das schon erwähnte Stechen, da sich drei Teilnehmer mit demselben Abstand zur Mitte auf dem vorläufigen 2. Platz eingereiht hatten. Rainer Grunst hatte dabei leider die unruhigste Hand und schied mit dem undankbaren 4. Platz ganz aus. Als 2. Hofdame (= 3. Platz) bekam dann Sophia Sorge die erste Plakette bei den Erwachsenen. Etwas besser noch schnitt im Stechen Thomas Bruns ab, der die Plakette als 1. Ritter entgegen nehmen konnte. Und dann war es dem 1. Vorsitzenden Rolf Hecken eine besondere Freude, mit Tatjana Braun seit langer Zeit einmal wieder einer Frau den großen Niedersachsen-Teller für die Norwo-Königin überreichen zu können. Die neuen Mitglieder der Norwo-Königshäuser können nun ein Jahr lang beitragsfrei an den Vereinsveranstaltungen teilnehmen (auch am internen Königsschießen am 16. und 21. Oktober).

Die Sieger der Norwo-Königshäuser
v.l.: Thomas Bruns, Norwo-Königin Tatjana Braun, Sophia Sorge – Julian Bajrami,
Norwo-Jugendkönig Kai Bathe, Pascal Blomenkamp.

Auslosung der Glückstreffer-Zahlen Im bis zum letzten Platz besetzten Haus der Sportschützen wurde zum Abschluss noch auf die Auslosung der Norwo-Glückstreffer-Schießscheiben gewartet. Die Glücksfeen zogen dabei die nachfolgenden Gewinnummern. Die Gewinne können in den nächsten vier Wochen an den Freitagen ab 20 Uhr gegen Vorlage der Glückstreffer-Scheibe im Haus der Sportschützen, Atenser Allee 1 abgeholt werden (Alkoholika werden nur an Erwachsene ausgehändigt).

Die Norwo-Gewinnzahlen 2009:

62430 (Sekt),
63208 (Wein),
62728 (Wodka),
63285 (Jägermeister-Präsentpackung),
63156 (Riesensalami),
63032 (Schinken),
62654 (Präsentkorb) und
62179 = 100 Euro in Bar.

PDF-Datei NORWO-Ergebnisse 2009 (79,7 KB)

41 Jahre Norwo mit 41. Schießsportwoche
Haus der Sportschützen an Himmelfahrt von 11 bis 17 Uhr geöffnet
Die Sportschützen Nordenham bieten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 41. mal eine Schießsportwoche im Rahmen der Norwo an, in diesem Jahr allerdings wiederum notgedrungen mit einem modifizierten Programmablauf. Da die Organisatoren des Fischmarktes und des Flohmarktes diese wieder nicht an einem Wochenende begehen, werden die Sportschützen nur mit einem Stand auf dem Flohmarkt teilnehmen, an dem zwar auch die bekannten Glückstrefferschießscheiben erhältlich sein werden, allerdings ohne Gewinnmöglichkeit.

Viel Spaß in der Schießsportwoche Auf die Scheiben kann dann aber wie gewohnt bei einem Preisschießen für Jedermann (ab 12 Jahren) vom Montag, 18. Mai bis Freitag 22. Mai 2009 mit einem aufgelegten Luftgewehr im Haus der Sportschützen an der Atenser Allee 1 geschossen und viele Preise gewonnen werden. Natürlich können im Haus der Sportschützen jede Menge Schießscheiben nachgekauft werden. Wegen des Feiertages gibt es in der Schießsportwoche auch einige Änderungen in den Öffnungszeiten des Hauses der Sportschützen. Wie gewohnt ist das Haus von Montag, 18. Mai bis Mittwoch, 20. Mai ab 18 Uhr geöffnet. Am Himmelfahrtstag wird das Haus der Sportschützen von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Für die Teilnehmer am Glückstrefferschießen ist Alkohol an den Luftgewehren natürlich verboten. Am Freitag, 22. Mai geht das Schießen wieder um 18 Uhr los, dauert dann aber nur bis 21 Uhr, weil danach schon gleich die „üblichen“ Formalitäten abgewickelt werden.

Wie seit nun über 40 Jahren findet nämlich in der Schießsportwoche für alle Interessierten ein Mannschaftsschießen statt, an dem nur Personen ab 12 Jahren teilnehmen dürfen, die nicht aktives Mitglied in einem Schützenverein sind, zum Beispiel Familienangehörige, Straßengemeinschaften, Nachbarschaftsgruppen, Vereinsmitglieder, Betriebssportgruppen oder einfach eine Gruppe von Arbeitskollegen oder Klassengemeinschaften. Mannschaften können aus vier bis sechs Personen bestehen (auch Damen und Herren, Jungs und Mädchen gemischt), die vier Besten einer Mannschaft kommen in die Wertung für den großen Wanderpokal. Damit die ganz Kleinen (die unter 12 Jahren) nicht zu kurz kommen, während Mama, Papa oder der große Bruder oder die große Schwester am Schießen teilnehmen, werden die Sportschützen auch wieder eine völlig ungefährliche, elektronische Lichtpunktanlage aufgebaut haben, an dem sich die Kleinen in der Zwischenzeit ausprobieren können. Die Amtszeit der Norwo-Königshäuser geht zu Ende

Während der 41. Schießsportwoche wird es auch wieder ein Königsschießen für Erwachsene und eines für Jugendliche geben, an dem aber wieder nur Personen ab 12 Jahren teilnehmen dürfen, die nicht in einem Schützenverein aktiv sind. Das zur Zeit amtierende NorWo-Königshaus muss für ein Jahr beim Schießen pausieren. Am Freitag, 22. Mai gehört dann zu den Formalitäten ab 21 Uhr die Proklamation der neuen NorWo-Königshäuser, wobei dann auch für die Vorjahressieger ihre kostenlose einjährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham endet und für die neuen beginnt.

Nach der Proklamation findet dann auch die Siegerehrung bei den Laienmannschaften um den großen Wanderpokal statt und ganz zum Schluss gibt es dann auch noch die obligatorische Schlussauslosung für die vielen Glückstrefferschießscheiben, die hoffentlich aufgehoben wurden. Die Gewinne können entweder sofort mitgenommen werden oder unter Vorlage der Gewinnscheibe an einem Freitag in den nächsten vier Wochen ab 20 Uhr im Haus der Sportschützen abgeholt werden. Die Gewinnzahlen werden natürlich auch wieder in Ihrer Zeitung veröffentlicht.

Jahreshauptversammlung 2009
Gerd Lange geehrt - Manfred Neumann neuer Jugendleiter
"Wie üblich" fand im Haus der Sportschützen Ende April die vorgeschriebene Jahreshauptversammlung statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Rolf Hecken gedachten die Mitglieder der im Alter von 94 Jahren verstorbenen Paula Diekmann, die 1962 die erste Damenbeste im Verein überhaupt war und so weitere Damen ermutigt hat, den Schießsport auszuüben. Nach seinem Jahresbericht, in dem er den vielen Helfern des Vereines dankte für ihren Einsatz bei den Vereinsveranstaltungen - sei es nun für die NORWO-Woche oder die Skat- und Knobelabende, Gerd Lange wird geehrt Grünkohlessen oder Fahrradtour, folgte eine Ehrung, die den zu Ehrenden überraschte, obwohl er selbst zum Vereinsvorstand gehört: Sportwart Gerd Lange ist tatsächlich schon 40 Jahre Mitglied bei den Sportschützen und er erhielt für dieses Jubiläum nicht nur vom Bundesdachverband Deutscher Schützenbund die Ehrennadel in Gold, sondern auch noch einen Erinnerungsteller vom Verein überreicht.

Gleich nach der Ehrung wurde Gerd Lange aber schon wieder in die Pflicht genommen mit seinem Tätigkeitsbericht über das letzte Jahr. Hier zeigte er sich zufrieden mit den Leistungen seiner Sportkameradinnen und -kameraden. Bei den Kreismeisterschaften des Schützenbundes Wesermarsch belegten Vereinsmitglieder entweder mit der Armbrust, dem KK-Gewehr oder dem Luftgewehr in Mannschaften sechsmal einen ersten Platz und einmal einen zweiten Platz. Als Einzelschützinnen und -schützen konnten 18 Starter des Vereins neun erste Plätze verzeichnen, aber auch noch sechs zweite und neun dritte Plätze. Auch bei den Bezirksmeisterschaften des Oldenburger Schützenbundes konnte von 12 Startern ein erster und zwei dritte Plätze erreicht werden. Im Wettbewerb Luftgewehr mit Federbock für Körperbehinderte konnte Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer erneut ihren zweiten Platz bei der Bezirksmeisterschaft mit 380 von 400 möglichen Ringen verteidigen. Nach der Überredung durch den Bezirkssportleiter traute sich der 1. Vorsitzende Rolf Hecken auch an die in unserer Gegend völlig unübliche "Armbrust 30m national" und schaffte dabei sogar den dritten Platz mit 107 von 120 möglichen Ringen. Erstmals nahmen Vereinsmitglieder auch als eigene Mannschaft an der "Liga Nord Armbrust 10m" teil, die in fünf Ligen zu je sechs Mannschaften Fernwettkämpfe austragen. Da brauchen die Nordenhamer Telljünger aber noch etwas mehr Wettkampferfahrung. Sie belegten in der 4. Liga aber immerhin einen fünften Platz.

Jugendleiter Bodo Bornschier hatte auch von seinen Zöglingen einige gute Ergebnisse zu vermelden. Beim Jugendvergleichsschießen des Kreisdachverbandes konnte die Junioren B-Mannschaft einen 1. Platz erreichen und beim Bundeskönigsschießen der Jugend wurden Marvin Lemke und Christoph Hoffmann in ihren Altersstufen jeweils 1. Ritter (= 2. Platz). Beim Biathlonschießen in Golzwarden belegte die Jugendmannschaft einen ersten Platz und die Einzelschützen Patrick Wehlau in der Schülerklasse und Martin Lipski in der Jugendklasse konnten eine Silbermedaille entgegen nehmen. Die Kreismeisterschaften wurden für die Junioren Glen Norton, Marvin Lemke und Tobias Lemkemeyer ebenfalls mit einer Silbermedaille belohnt. Ansonsten war der sportliche Eifer der restlichen Jungschützen suboptimal, beklagte der Jugendleiter. Schützenkönig Manfred Neumann wurde zum Jugendleiter gewählt

Im Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" gab es keine großen Überraschungen: Rolf Hecken bleibt 1.  Vorsitzender und Edith Berner seine Stellvertreterin. Gerd Lange bleibt Sportwart und die Kasse in den bewährten Händen von Karin Tönjes. Christiane Wittkowsky führt weiter das Amt der Schriftführerin durch und Bärbel Diekmann kümmert sich als Sonderbeauftragte mit einem kleinen Trupp weiterer Damen um die Veranstaltungen im Verein. Nur eine Umbesetzung gab es im Vorstand: Bodo Bornschier wechselte vom Posten des Jugendleiters in den Jugendsportausschuss und an seine Stelle wählte die Versammlung den amtierenden Schützenkönig Manfred Neumann zum neuen Jugendleiter. In weiteren Positionen wurden Pressewart Wilfried Wittkowsky und auch der Sportausschuss mit Christiane Wittkowsky, Hartmut Riesebieter und Axel Gewinn bestätigt. Zum neuen Jugendsprecher wurde Christoph Hoffmann gewählt.

PDF-Datei Jahresbericht von Sportleiter Gerd Lange (108 KB)

Mutter und Sohn Wehlau im Königshaus

Brigit Brauer wurde Vereinsmeisterin
Am Samstag, 26. 10.2008 war es wieder soweit, das alljährliche Herbstvergnügen der Sportschützen Nordenham stand an und das bedeutete auch, dass Sportwart Gerd Lange zuerst die neuen Vereinsmeister in acht verschiedenen Schießdisziplinen mit ihren verdienten Plaketten auszeichnete. Unerwartete Neuerungen gab es hier nicht. Der große Abräumer war der Sportwart selbst, der allein sechs Titel einheimste, gefolgt von Rainer Wittkowsky, der es auf fünf Titel brachte.

Danach wurde das alte Königshaus vom ersten Vorsitzenden Rolf Hecken nach vorne gerufen und aus seinen Ämtern verabschiedet. Der amtierende König Hartmut Riesebieter hatte eine Woche zuvor an zwei Terminen das Schießen um seinen Nachfolger geleitet und Hecken nun einen verschlossenen Umschlag überreicht, in dem die Nachfolger aufgelistet waren.

Ringgleichheiten gab es in diesem Jahr nicht, sodass die Proklamationen ohne Verzögerung beginnen konnten. Als Zweiter Jugendritter wurde Marvin Lemke proklamiert, der auch schon dem vorherigen Königshaus mit demselben Titel angehörte. Erste Jugendhofdame wurde Simone Brau und die beste Zehn aller Teilnehmer am Königsschießen in diesem Jahr schoss der neue Jugendkönig Pascal Wehlau. Bei den Damen konnte Christel Tiemann den Titel der Zweiten Hofdame erlangen, Ina Dindas wurde erste Hofdame und dann gab es doch eine Überraschung. Fast zeitgleich mit Pascal Wehlau hatte im letzten Jahr auch seine Mutter Nicole Wehlau mit dem Schießen angefangen und sie schaffte es tatsächlich beim Schuss auf die Königsscheibe, die man sich vorher nicht ansehen durfte, bei den Damen den besten Treffer abzugeben und sie wurde verdiente Schützenkönigin.

aufmerksam wird die Proklamation beobachtet
aufmerksam wird die Proklamation beobachtet

Manfred Neumann bekommt die Königskette umgehängt
Manfred Neumann bekommt die Königskette umgehängt
Bei der Proklamation des neuen Herrenkönigshauses waren dann zwei Drittel des alten Königshauses wieder zusammen. Rainer Wetjen wurde zum Zweiten Ritter gekürt und Günter Tönjes stieg vom Zweiten Ritter auf und konnte sich den Titel des Ersten Ritters sichern. Und dann gab es schon wieder eine Überraschung: es gelang dem letztjährigen NORWO-König Manfred Neumann, der damals schon Erster Ritter im Verein wurde, in diesem Jahr den Vereinskönigstitel zu erreichen. Zuletzt gelang 1997 dem damaligen NORWO-König und Ausrichter des diesjährigen Königsschießen Hartmut Riesebieter auch der Sprung an die höchste Position im Vereinskönigshaus.

Eine Runde für die Gäste aus Esenshamm
Eine Runde für die Gäste aus Esenshamm

Feier bis in die späte Nacht
Feier bis in die späte Nacht
Alle Mitglieder der Königshäuser können sich nun auf die Teilnahme an den Königsschießen der Dachverbände freuen. Vielleicht wird ja mal wieder ein Nordenhamer Bundeskönig auf Kreis- oder Bezirksebene.
Bis in die späte Nacht wurde dann noch im Haus der Sportschützen gefeiert und am Sonntagmorgen begann dann an gleicher Stelle um 11 Uhr (nach korrekt umgestellten Uhren) die Amtszeit der neuen Königshäuser mit einem Frühstück, das auch erst am späten Nachmittag ausklang.

Symbol für eine PDF-Datei Ergebnisse Vereinsmeisterschaft 2009 (3,89 MB)

Die Königshäuser 2008
Die Königshäuser 2008

Peterlee-team wins - best individual from Nordenham
Bester Einzelschütze aus Nordenham - Peterlee siegt mit der Mannschaft
Gastgeschenk für die Sportschützen
Gastgeschenk für die Sportschützen
Zum 100. Stadtgeburtstag war auch wieder eine Abordnung aus der Partnerstadt Peterlee in Nordenham und wie es schon Tradition ist, trafen sich Gastgeber und Gäste zu einem gemütlichen Abend im Haus der Sportschützen und traten gegeneinander in einem freundschaftlichen Wettkampf mit dem aufgelegten Luftgewehr an. Zwei Nachteile hatten dabei die Peterleer: zum Einen können die Nordenhamer Gastgeber jedes Jahr bei der Norwo-Schießsportwoche der Sportschützen Nordenham üben, zum Anderen gibt es in Peterlee weit und breit keinen Schützenverein oder einen Schießstand, auf dem auch sie einmal trainieren könnten.

senior's shooting for Peterlee Der 1. Vorsitzende der Sportschützen Nordenham, Rolf Hecken, hoffte in seinem Grußwort dennoch, dass sich in den beiden Jubiläumsjahren (Peterlee feiert 2008 seinen 60. Gründungstag) die Mannschaften bei dem Wettkampf vielleicht mit einem "Unentschieden" trennen. 34 Teilnehmer hatten sich jeweils für Nordenham und Peterlee beim Organisator Günter Tönjes gemeldet, und dabei waren nicht nur junge Leute, sondern auch eine ganze Reihe Senioren, die zum ersten Mal überhaupt ein Luftgewehr in die Hand nahmen. Unter der Anleitung der Sportschützen wurde von beiden Mannschaften voller Enthusiasmus um jeden Ring gerungen und es wurde ziemlich spät, bis endlich die Ergebnisse verkündet werden konnten.

Rob Emmerson aus Peterlee vergab die Bill-Horsfield-Trophy für den besten Einzelschützen und das waren in diesem Jahr Manfred Reckert und Claudia Kimmel von den Nordenhamer Gastgebern, die von 100 möglichen Ringen 90 erreicht hatten. Aber - bei den Schützen kann es nur einen Sieger geben und so musste eine Neuauswertung mit 1/10-Ringen über den Sieger entscheiden und da lag Claudia Kimmel hauchdünn vorne und sie erhielt die Trophäe. Aber auch Rob Emmerson selbst war nicht schlecht, er folgte mit nur zwei Ringen weniger, zusammen mit Joris Wegner von den deutschen Gastgebern, auf dem dritten Platz.

Bei der Mannschaftsauswertung hatte im letzten Jahr Nordenham mit 2515 Ringen gewonnen und sie wollten natürlich das Ergebnis wiederholen. Aber in diesem Jahr reichte es trotz aller Bemühungen nur zu einem Endergebnis von 2390 Ringen und so ging der große Pokal an die Mannschaft von Peterlee, den Bürgermeister Trevor Jones freudestrahlend entgegen nahm. Sie hatten tatsächlich ein Fabelergebnis von 2444 Ringen geschafft und können nun den Pokal mit nach Hause nehmen.

Ergebnisse vom Wettkampf / the match-results (21,5 KB)

Bild-Kollage 2008 / pictures from 2008-visit (1,81 MB)

Peterleee-Schießen - Die Gewinner
Claudia Kimmel erhielt die Bill-Horsfield-Trophy und Bürgermeister Trevor Jones nahm den Mannschaftspokal entgegen.

40 Jahre Norwo mit 40. Schießsportwoche
Gruppe „Wilhelm Tell" seit 20 Jahren dabei - Hendrik Lenz Norwo-König
Aus der Ursprungszeit der Norwo (Nordenhamer Woche) sind nicht allzu viele Vereine übrig geblieben. Im Jahr des 100. Stadtjubiläums waren die Sportschützen Nordenham somit ziemlich einsam auf weiter Flur und feierten ein weiteres Jubiläum. Sie boten den Einwohnern und Gästen der Stadt zum 40. Mal eine Schießsportwoche an, in diesem Jahr allerdings notgedrungen mit einem etwas modifizierten Programmablauf. Die Sportschützen auf dem Flohmarkt

Da die Organisatoren der Norwo in diesem Jahr den Fischmarkt vom Flohmarktwochenende getrennt hatten, nahmen die Sportschützen nicht am Fischmarkt teil, sondern waren nur mit einem Stand auf dem Flohmarkt vertreten, an dem auch schon die Glückstrefferschießscheiben erhältlich waren, auf die dann von Montag 7.7. bis Freitag 11.7. mit einem aufgelegten Luftgewehr geschossen werden konnte. Allzuviel Schießscheiben wurden da aber nicht an „den Mann" gebracht und bei den Schützen machte sich Skepsis breit über die Besucheranzahl in der Schießsportwoche.

Schießen mit dem Lichtpunktgewehr Der Montagabend hatte jedoch kaum angefangen, als auch schon die ersten Mannschaftsteilnehmer für das Laienschießen um den großen Norwo-Wanderpokal in das Haus der Sportschützen strömten. Und soviel kann hier schon verraten werden, dieses „Strömen" sollte die ganze Woche hindurch anhalten. Am Freitagabend standen dann 34 gestartete Mannschaften auf der Wertungstafel. Und es waren nicht nur Erwachsene aus Nordenham bei den Mannschaften, sogar eine aus Rodenkirchen war angetreten und eine reine Jugendmannschaft war auch dabei, die sich zwar den Namen „Die unbesiegbaren Verlierer" gab, aber keineswegs an der letzten Stelle der Rangfolge landete. Auch an die unter 12-jährigen hatten die Sportschützen gedacht und wieder zwei Lichtpunktanlagen aufgebaut, die die ganze Woche hindurch begeistert angenommen wurden.

Andrang beim Schießen der Laienmannschaften Nach dem Schießen auf die normalen Glückstrefferschießscheiben, mit denen man wie üblich einen Tisch mit vielen Preisen leer räumen konnte, fanden dann auch die Schießen auf die Sonderscheiben für die Titel des Norwo-Königs statt, bei dem die Erwachsenen 157 Königsscheiben verbrauchten und die Jugend zum Schluss einen solchen Ehrgeiz entwickelte, dann am Freitagabend noch über 100 Scheiben nachbeschafft werden mussten und dann 232 Jugendkönigsscheiben abgerechnet wurden.

Am Freitagabend war dann die Schießsportwoche zu Ende und die siegreichen Teilnehmer konnten vom 1. Vorsitzenden Rolf Hecken geehrt werden, der dabei tatkräftige Unterstützung vom stellvertretenden Bürgermeister Ulf Riegel erhielt. Und bei der Ehrung der Laienmannschaften hatte Rolf Hecken dann noch eine besondere Anmerkung zu machen. Die Auswertungsliste wird aktualisiertNach der Durchsicht vieler Jahresprotokolle hatte er herausgefunden, dass die Gruppe „Wilhelm Tell" tatsächlich schon seit 20 Jahren an der Norwo-Schießsportwoche teilnimmt, was von den vielen Anwesenden mit einem besonderen Beifall bedacht wurde. Und die aufmerksamen Beobachter der Ergebnistafel waren nicht überrascht, als dann der Sieger beim Laienschießen verkündet wurde: mit herausragenden 229 Ringen (ein Ergebnis, das in den Jahren erst ein einziges Mal zuvor erreicht wurde) konnte die Mannschaft „Wilhelm Tell" zum dritten Mal hintereinander den großen Wanderpokal entgegen nehmen. Den 2. Platz erreichte die Mannschaft „De Atenser II" mit 210 Ringen und auf dem 3. Platz standen mit demselben Endergebnis von 208 Ringen die Mannschaften „Kaufmannsgilde" und „Die Mischer". Auch das war ein Novum in den vielen Schießsportwochen.

Wilhelm Tell gewinnt das Laienschießen
Die Mannschaft „Wilhelm Tell" gewann das Laienschießen 2008

Ulf Riegel übergibt den Niedersachsenteller an Hendrik Lenz Und dann wurde es spannend. In den Jahren zuvor war es oft genug vorgekommen, dass sich beim Königsschießen noch am letzten Abend das Endergebnis drehte. Seit zwei Tagen stand nun schon bei den Erwachsenen Hendrik Lenz an der Spitze der Liste und bei den Jugendlichen Niklas Wetjen. Würden sie sich halten können? Na ja, beinahe. Die Jugend entwickelte den schon angesprochenen Ehrgeiz, die Erwachsenen hatten sich in ihr „Schicksal" ergeben. Der stellvertretene Bürgermeister Ulf Riegel konnte dann tatsächlich Hendrik Lenz den großen Niedersachsenteller als Gewinner des Titels „Norwo-Schützenkönig" überreichen. Es war aber doch schon sehr knapp geworden, Frank Laber folgte als 1. Ritter mit nur 1/10-Ring Unterschied und den Titel als 2. Hofdame sicherte Martina Plump, die auch bei der Gruppe „Wilhelm Tell" mitschoss. Der Ehrgeiz der Jugend zeitigte dann auch einen Führungswechsel. Norwo-Jugendkönig wurde Lukas Fischer, Niklas Wetjen rutschte auf den Platz des 1. Ritters und 2. Jugendritter wurde Marius Metko. Die Königshäuser erhielten eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft bei den Sportschützen Nordenham und dürfen dann ein Jahr lang kostenlos an allen Vereinsaktivitäten teilnehmen.

Norwo-Königshäuser 2008
Die Norwo-Königshäuser 2008

Nach der Proklamation fand dann noch die Schlussauslosung für die vielen Glückstrefferschießscheiben statt. Und dabei ergab sich schon wieder eine Besonderheit: zum allerersten Mal konnten gleich 5 der acht ausgeschriebenen Preise von einem der Anwesenden in Empfang genommen werden. So bleiben nur noch die Gewinne auf diese Zahlen übrig: 100 Euro für die Scheibe 61.008, 1 Flasche Wein für 61.515 und 1 Flasche Sekt für 60.825. Die Gewinne können unter Vorlage der Gewinnscheibe an einem Freitag im Juli ab 20 Uhr im Haus der Sportschützen abgeholt werden (Getränkeausgabe nur an Erwachsene).

PDF-Datei Ergebnislisten Norwo-Schießen 2008 (22,4 KB)

2. Oldenburger-Nachwuchs-Cup (OL-Na-Cup) ein voller Erfolg
Nach dem Erfolg des 1. Oldenburger-Nachwuchs-Cups in Leuchtenburg im letzten Jahr erhoffte sich die Bezirksjugendleitung doch schon, dass auch die zweite Ausgabe in diesem Jahr zumindest ein gleichwertiges Ergebnis zeitigen würde. Der Braker Schützenverein in der Wesermarsch hatte sich im letzten Jahr spontan zur Verfügung gestellt für die Ausrichtung des 2. Oldenburger-Nachwuchs-Cups und der Wettergott hatte am EM-Sonnntag, 29. Juni, ein Einsehen und lieferte blendende Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampftag.

2008 Ol-Na-Cup-Schießen

Als Wettkämpfe standen das Schießen mit dem Luftgewehr, Luftgewehr mit Schlinge, Luftpistole und dem Bogen auf dem Programm. Nach einem ausgeklügelten Punktesystem hatten dabei auch kleinere Vereine mit nicht soviel jugendlichen Teilnehmern eine reelle Chance einen Preis zu ergattern und hier hatte sich der Bezirksdachverband Oldenburger Schützenbund (OSB) nicht lumpen lassen und für die fünf besten Mannschaften Gutscheine von 30 bis 150 Euro zur Verfügung gestellt, die bis zum Ende des Jahres eingelöst werden können.

2008 Ol-Na-Cup-Funmeile

2008 Ol-Na-Cup-Auslosung Für die Wettkämpfe wurden Startzeiten vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag angesetzt und damit sich die Jugendlichen nicht langweilen, hatte sich der Braker Schützenverein schwer ins Zeug gelegt und eine fantastische Fun-Meile vor dem Schützenhof mit verschiedenen kurzweiligen Spielen organisiert. Die Jugendlichen konnten einen Teilnehmerzettel ausfüllen und in eine Lostrommel werfen und daraus wurden dann am späten Nachmittag viele Gewinner ermittelt. Maike Pöpken fungierte als "Glücksfee" und Niklas Ahlers verkündete dann die glücklichen Gewinner. Da alle Nordenhamer Jungschützen am Sonntagnachmittag noch weitere "dringende" Erledigungen zu verrichten hatten, absolvierte keiner die Funmeile und so war unter den Gewinnern natürlich auch kein Nordenhamer dabei.

OSB-Präsident Josef Rolfes gratulierte danach den vielen Helfern des Braker Schützenvereins zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung und die doch noch beträchtliche Schar der anwesenden Jugendlichen und ihre Betreuer bestätigten die Aussage mit kräftigem Beifall. Und dann wurde es spannend. OSB-Vizepräsident Peter Wiechmann übernahm von der Bezirksjugendleiterin Rita Mehl die Aufgabe, die Platzierungen des 2. OL-Na-Cups zu verkündigen. Wie im letzten Jahr hatten sich auch diese Mal 18 Vereine angemeldet, dann allerdings nur 17 aber mit immerhin 181 Schützinnen und Schützen teilgenommen und wen sollte es verwundern, wenn davon allein acht Vereine aus dem gastgebenden Schützenbund Wesermarsch kamen.

Luftgewehr mit Schlinge für die Jüngsten In die Auswertung floss mit ein, mit wievielen seiner beim OSB gemeldeten Jugendlichen ein Verein beim Wettkampf angetreten war. So kann ein Verein, der 31 Jugendliche gemeldet hat, aber nur mit 4 antritt, eben nicht mal einen "Blumentopf" gewinnen. Vom Schießergebnis her war der SV Leuchtenburg zweifellos der beste Verein. Allein 6 seiner Teilnehmer erreichten mit ihren Ergebnissen die maximale Punktzahl, darunter Geelke Röben, der mit 187 Ringen beim Luftgewehr Tagesbester war. Aber - die Leuchtenburger sind beim OSB mit 97 Jungschützen gemeldet und waren nur mit 10 angereist und schon sackte das Endergebnis in den Keller. Leuchtenburg wurde nur Zwölfter. Jeder einzelne Jungschütze trägt mit seinem Ergebnis zum Erfolg des Vereins bei, so auch die Allerjüngsten. Ganze 6 Jahre alt ist Krischan von Reeden, der mit dem Luftgewehr in der Schlinge auf die elektronische RIKA-Anlage schoss und dabei mit 50 Ringen vier wertvolle Punkte für seinen Verein SV Wardenburg einfuhr und damit zum 7. Platz beitrug.

Christiane Wittkowsky nimmt die Urkunde und den Gutschein entgegen Nur knapp verpasste Gastgeber Brake die preiswürdigen Ränge. Mit 4114 Punkten erreichten sie den 6. Platz. In die Gutscheinränge kam auf dem 5. Platz der SV Altenhuntorf mit 4250 Punkten. Auf dem 4. Platz landeten, wie im Vorjahr, die Sportschützen Nordenham mit 4517 Punkten. Da kein einziger der Nordenhamer Jungschützen bis zur Siegerehrung in Brake bleiben wollte, nahm Christiane Wittkowsky sowohl die Urkunde als auch den Gutschein aus den Händen von OSB-Präsident Josef Rolfes entgegen.

Den 3. Platz ergatterte der BSV Bösel schon mit deutlichem Abstand und 6766 Punkten. Einen Gutschein von 100 Euro konnte sich auf dem 2. Platz mit 6897 Punkten der Schützenverein Hammelwarden sichern und den Hauptpreis von 150 Euro steckte sich der SV Reitland mit sagenhaften 8191 Punkten in die Tasche.

2008 Ol-Na-Cup-Sieger

62 weitere Bilder zum privaten Gebrauch

PDF-Datei 2. OL-NA-Cup Gesamtergebnisse (694 KB)

24. Pfingstzeltlager diesesmal in der Wesermarsch
Beim großen Pfingstzeltlager für die Schützenjugend im Oldenburger Schützenbund (OSB) wurde in diesem Jahr der Sportplatz in Nordenham-Abbehausen vom Pfingstfreitag bis Pfingstmontag in ein riesiges Zeltlager verwandelt. In der Wesermarsch war das von vielen Mitarbeitern des Schützenkreises Rastede-Wiefelstede aus dem Ammerland durchgeführte Zeltlager erst zum zweiten mal zu Gast. Zuletzt war es hier 1995 in Burhave aufgebaut worden.

360°-Panorama vom Pfingstzeltlager 2008
360°-Panorama vom Aufbau des Pfingstzeltlagers 2008.

...was man eben so braucht für 3 Tage Über 250 Jugendliche und ihre Betreuer reisten aus den 16 Schützenkreisen des Dachverbandes Oldenburger Schützenbund an und bauten das Zeltlager bei strahlendem Wetter auf. Und es ist schon erstaunlich, was die Jugend heutzutage meint, bei einem Zeltlager alles dabei haben zu müssen. Vom Laptop über den Tischkicker bis zur wattstarken Musikbeschallung war alles dabei. Nachdem dann die Inhalte mittlerer Möbelwagen seltsamerweise doch alle in die mitgebrachten Zelte gepasst hatten, fing bei vielen auch schon der Magen an zu knurren. Auf den erwarteten Ansturm waren natürlich die Helfer von der DRK-Bereitschaft Bösel mit ihrer mobilen Feldküche vorbereitet.

Vorbereitung für die Nachtwanderung Nach der kräftigen Stärkung fingen schon viele der jugendlichen Teilnehmer an, ein kniffeliges Rätselheft in Augenschein zu nehmen, während andere sich auf die anstehende Nachtwanderung vorbereiteten, die vom SSV Nordenham vorbereitet worden war und in einem Rundkurs über die unbeleuchteten Bauernwege führte. In kleinen Gruppen starteten die Wanderer alle 10 Minuten und so kam es, dass die letzten erschöpft erst gegen 2 Uhr nachts in ihre Schlafsäcke fallen konnten, wenn sie sich nicht noch länger mit ausgiebigen Klönen wach gehalten haben.

das Bogenschießen können sogar schon ganz Kleine Die Organisatoren, Helmut und Erika Dittjen (SV Metjendorf), Alwin Folte (SV Neusüdende) sowie Marco Stumpf und Uwe Mehrtens (SV Leuchtenburg), hatten für zwei volle Tage wieder ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm ausgearbeitet. So standen am Samstag nicht nur der Besuch der Moorseer Mühle mit Brotbacken auf dem Programm, sondern auch Seidenmalerei, das Bedrucken von T-Shirts, ein Turnier mit dem großen „Menschenkikker", ausgerichtet vom SV Metjendorf mit Heidi Jackisch, Angela Harms und Florian Bock, und der erste Durchgang für einen Fünfkampf der besonderen Art, wozu das Bogenschießen, das von der Abbehauser Bogensparte unter der Leitung von Birgit Berndt betreut wurde, Schleuderball, Jakkolo, Kricket und Werfen auf Klappscheiben-Onkels gehörte.

...erst mal sehen, was da für Musik für die Disco ansteht Der Abend klang mit einer Disco aus, die wegen der zu warmen Turnhalle ins Freie verlegt wurde und bis nach Mitternacht andauerte. Mit einbrechender Dunkelheit wurde es doch etwas frisch und schon bald waren einige Feuerkörbe mit einem wohligen Lagerfeuer bestückt.

Am Pfingstsonntag wurde der Fünfkampf fortgesetzt und ein Spiel-ohne-Grenzen-Turnier duchgeführt. Dabei ging es für die Mannschaften darum, mit einem römischen Streitwagen (an dem 4 Jugendliche die Deichsel zogen und einer im Streitwagen stand) und einer Lanze, die der Wagenführer in der Hand hielt, Gummiringe von Stangen zu holen und beim Zurückfahren diese wieder auf die Stangen aufzulegen. Aber nicht nur das, sondern auch der Zeitfaktor war entscheidend. In mehreren Durchgängen sowie Viertel-, Halbfinalen sowie dem Finale wurden die Besten der Besten ermittelt. Am Nachmittag konnten sich die Eltern nach Kaffee und Kuchen auf dem Zeltplatz umsehen und die Ehrengäste, unter ihnen Mitglieder des OSB-Präsidiums und der Nordenhamer Bürgermeister Hans Francksen, überzeugten sich ebenfalls, dass es den Jugendlichen an nichts fehlte. Am Nachmittag fand dann auch noch ein Fußballturnier statt und danach waren alle so aufgeheizt, dass die Wasserspritze der Abbehauser Feuerwehr dankbar angenommen wurde. Nur die Mitarbeiter vom Roten Kreuz mussten weiter schwitzen. Sie bereiteten nämlich schon die Unmengen von Grillfleisch und Würstchen zu, die zum Abendessen verputzt werden wollten.

die Abbehauser Feuerwehr hilft beim Abkühlen
die Abbehauser Feuerwehr hilft beim Abkühlen

In der Nacht zum Montag gab es dann einige Witzbolde, die das Entfernen der bei verschiedenen Gruppen angebrachten Vereinsbeschilderungen für eine besonders intelligente Geistesleistung hielten. Die Drohung, dass niemand nach Hause komme, bevor diese nicht wieder aufgetaucht seien, half aber umgehend. Der Montagvormittag stand zur freien Verfügung, viel unternommen wurde aber nicht mehr. Nach dem Mittagessen wurde nur noch auf die Siegerehrung bei den verschiedenen Spielen gewartet, für die sich alle Lagerteilnehmer vor dem Betreuerzelt einfanden. Patrick Wehlau (rechts) und Mirco Hecken nehmen den Pokal für das Rätselheft entgegen Zusätzlich erhielten kleine Anerkennungspokale der Schulhausmeister der Abbehauser Schule, Herr Fenkohl, Rolf Hecken vom SSV Nordenham als Koordinator in Nordenham, die Sanitäter Olaf und Tanja Dittjen vom SV Metjendorf und die DRK-Bereitschaft aus Bösel, die das Zeltlager nun schon im 21. Jahr betreute. Die Wanderplakette für den Verein mit den meisten Teilnehmern (26) ging in diesem Jahr knapp an den SV Lastrup.

Bei den Einzelpokalen gab es für die Nordenhamer Jugend einen zweiten Platz beim Menschenkikker unter 1,50 Höhe (der Teilnehmer), einen ersten Platz beim Spiel ohne Grenzen und einen ersten Platz für die beste Lösung des Rästselheftes.

Siegerehrung
Ganz zum Schluss gab es viele Pokale.

PDF-Datei Ergebnisse der Zeltlagerspiele (29KB)

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